Neue Gebührenordnung für die Bibliotheken der Freien Universität Berlin ab 1. November 2017

Ab dem 1. November 2017 tritt eine neue Gebührenordnung für die Bibliotheken der Freien Universität Berlin  in Kraft.

Bitte nehmen Sie besonders die Änderungen bei den Mahngebühren in § 1 und beim Leistungsbescheid in § 2 zur Kenntnis.

Wird die Leihfrist überschritten, wird die Rückgabe der Bücher bzw. Medieneinheiten schriftlich angemahnt. Die Mahnungen sind gebührenpflichtig.

Die Mahngebühren betragen je Band bzw. Medieneinheit

für die 1. Mahnung 2,00 Euro,
für die 2. Mahnung 5,00 Euro zzgl. 2,00 Euro der ersten Mahnung = 7.00 Euro,
für die 3. Mahnung 10,00 Euro zzgl. 7,00 Euro der ersten und zweiten Mahnung = 17.00 Euro.

Nach erfolgloser dritter Mahnung wird ein Leistungsbescheid erstellt. Für die Erstellung des Leistungsbescheides wird eine Gebühr von 20,00 Euro erhoben.

Die 3. Mahnung bzw. der Leistungsbescheid erfolgen eingeschrieben mit Rückschein oder durch ein anderes Zustellverfahren.

Die Mahngebühren bzw. die Gebühren für den Leistungsbescheid sind fällig mit der Erstellung der entsprechenden Schreiben. Die Mahnungen werden in regelmäßigen Abständen erstellt.

Eurostat regional yearbook 2017: Region in Zahlen

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Die Mitgliedsstaaten der EU werden oft miteinander verglichen, aber es ist sehr schwierig, ein kleines Land wie Malta oder Luxemburg mit Deutschland, dem bevölkerungsreichsten Mitgliedstaat, zu vergleichen. Der Vergleich von Daten auf regionaler oder subnationaler Ebene ist daher häufig aussagekräftiger.

Die Ausgabe 2017 des Eurostat-Regionaljahrbuchs (englisch) gibt einen Überblick über die breite Palette regionaler Statistiken für die 276 NUTS-2-Regionen (oder sogar 1.342 Regionen der NUTS-Ebene 3 für einige Indikatoren) und wo verfügbar, für die Länder der EFTA und für Kandidatenländer.

Jedes Kapitel enthält statistische Informationen in Karten, Tabellen und Abbildungen sowie eine Beschreibung des politischen Kontextes, der wichtigsten Erkenntnisse und Datenquellen. Diese regionalen Indikatoren werden für die folgenden 12 Themen vorgestellt: Regionalpolitik und Prioritäten der Europäischen Kommission, Bevölkerung, Gesundheit, allgemeine und berufliche Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Strukturelle Unternehmensstatistik, Forschung und Innovation, digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Tourismus, Verkehr , und Landwirtschaft.

Darüber hinaus sind in dieser Ausgabe zwei Sonderkapitel enthalten: ein Fokus auf europäische Städte und ein Fokus auf ländliche Gebiete.

Eurostat bietet auch verschiedene Anwendungen für die Visualisierung und Analyse subnationaler Daten an: Die beiden interaktiven Website-Anwendungen „Regions and Cities Illustrated“ und „Statistischer Atlas“ (beide Seiten sind auf Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar).

Die Papierversion des Eurostat-Regionaljahrbuchs 2017 ist derzeit in einem elektronischen Format und als Satz von Statistics Explained-Artikeln verfügbar (bis Mitte Oktober).

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Ohrstöpsel-Automat in der Universitätsbibliothek

Ohrstöpsel-Automat im Foyer der Universitätsbibliothek (Bildquelle: Marc Spieseke)Pünktlich zu Beginn der Erkältungszeit ist im Foyer der Universitätsbibliothek ein Ohrstöpsel-Automat aufgestellt worden. Wer sich in der kalten Jahreszeit durch die immer mal wieder auftretende Geräuschkulisse aus Räuspern, unterdrücktem Hüsteln oder gar lautem Niesen in seiner Konzentration gestört fühlen sollte, kann jetzt für 1 Euro pro Paar beherzt zugreifen 😉 …

Geschichte Russlands in Bildern

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) aufgenommen wurde die kostenfreie Bilddatenbank russiainphoto.ru – Geschichte Russlands in Bildern.

Die noch im Beta-Status befindliche Datenbank (Original: История России в фотографиях) ist ein offenes und frei zugängliches russischsprachiges Fotoarchiv, das professionelle Fotografien und Amateuraufnahmen aus dem Zeitraum 1840 bis 1999 sammelt. Die Bilder, auf russischem Gebiet aufgenommen, stammen überwiegend aus Museumsbeständen, Fotoarchiven von verschiedenen Organisationen, Zeitungen und Zeitschriften sowie aus privaten Sammlungen. Außerdem haben Benutzer die Möglichkeit, sich kostenfrei zu registrieren und eigene Fotos hochzuladen und zu teilen.

Das im Sommer 2016 gestartete Projekt enthält mittlerweile über 100.000 Fotografien, darunter 93.500 aus Museen und privaten Sammlungen sowie 7700 von Nutzern hochgeladene Bilder. Es wird vom Multimedia Art Museum, Moskau (MAMM) getragen und wurde mit Unterstützung des Internetdienstleisters Yandex und dem russischen Kulturministerium entwickelt. Eine englischsprachige Nutzeroberfläche ist in Vorbereitung.

Lesen als Lebenselixier

Die Zeitschrift Geo berichtet über eine Studie der Yale University School of Public Health, nach der regelmäßiges Lesen die Lebenserwartung erhöht. Über zwölf Jahre wurden mehr als 3600 Probanden im Alter von mindestens 50 Jahren begleitet und in Nichtleser, Leser oder Vielleser (mehr als 3,5 Stunden pro Woche Lektüre) aufgeteilt. Nach Abzug von Faktoren wie Einkommen und Lebensstandard kamen die Wissenschaftler zum Ergebnis, dass regelmäßiges Lesen im Schnitt die Lebenserwartung um 23 Monate ansteigen lässt.

Wer sich näher für die englischsprachige Studie interessiert, kann Sie im FU-Campusnetz kostenfrei über die Online-Plattform ScienceDirect lesen – und seine Lebenserwartung hoffentlich ebenfalls etwas steigern 😉 …

Avni Bavishi, Martin D. Slade, Becca R. Levy:
A chapter a day: Association of book reading with longevity
In Social Science & Medicine, Volume 164, 2016, Pages 44-48, ISSN 0277-9536
https://doi.org/10.1016/j.socscimed.2016.07.014

Gesehen im netbib weblog

Online-Bibliografie zum Buch und Bibliothekswesen lizenziert

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf Die Datenbank Book History Online (BHO) zugegriffen werden.

Die internationale Fachbibliografie enthält rund 120.000 Literaturnachweise zur Geschichte des Buches und des Bibliothekswesens. Verzeichnet wird überwiegend deutsche, englische, französische und niederländische Literatur zu allen kulturellen, historischen und bibliografischen Gesichtspunkten des Buchwesens (u. a. Buchherstellung, -handel, Verlagswesen, Büchersammlungen/Bibliotheken). Ausgewertet werden u. a. Monografien, Zeitschriften, Kongresspublikationen, Ausstellungskataloge überwiegend aus Nordamerika und Europa. Die Datenbank enthält wissenschaftliche Publikationen zum Themengebiet ab dem späten 19. Jh. ff.

Book History Online basiert auf der gedruckten Annual Bibliography of the History of Printed Book and Libraries (ABHB, 1970 ff.), die von der Rare Books and Manuscripts Section of the International Federation of Library Associations (IFLA) erstellt wird. Die Datenbank wird vom niederländischen Verlag Brill in Zusammenarbeit mit der University of St Andrews und Society for the History of Authorship, Reading, and Publishing (SHARP) veröffentlicht.

Die Literatureinträge lassen sich u. a. in die Literaturverwaltungsprogramme EndNote und Refworks importieren.

Neuer Bericht zum Zusammenhalt in der EU

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

https://ec.europa.eu/regional_policy/sources/docoffic/official/reports/cohesion7/7cr.pngDer Siebte Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt ist gerade frisch erschienen. Ihm voraus geht eine gleichlautende Studie, die alle drei Jahre durchgeführt wird. Es geht aber nicht nur darum, dass alle Europäischen Mitgliedsstaaten gut zusammenarbeiten. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Untersuchung ist auch, ob alle Länder noch den stattfindenden Entwicklungen gewachsen sind oder sein werden.

 

Die englische Infoseite beinhaltet die weiterführenden Links zu den dazugehörigen Schriftstücken und Factsheets.

Hier geht es direkt zu der Kurzfassung in Deutsch. Hier zu einer noch kürzeren, ebenfalls auf Deutsch. Der Vollständige Report liegt nur in englischer Sprache vor.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

E-Zeitschriften zur angewandten Mathematik im Test

Bis zum 30. November 2017 kann über das Campusnetz das Zeitschriften-Angebot der Society for Industrial and Applied Mathematics (SIAM Journals Online) kostenfrei online getestet werden. Die US-amerikanische Gesellschaft für angewandte Mathematik gibt gegenwärtig folgende 17 Fachzeitschriften heraus:

  • Multiscale Modeling and Simulation (MMS) – 2003 ff.
  • SIAM Journal on Applied Algebra and Geometry (SIAGA) – 2016 ff.
  • SIAM Journal on Applied Dynamical Systems (SIADS) – 2002 ff.
  • SIAM Journal on Applied Mathematics (SIAP) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Computing (SICOMP) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Control and Optimization (SICON) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Discrete Mathematics (SIDMA) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Financial Mathematics (SIFIN) – 2010 ff.
  • SIAM Journal on Imaging Sciences (SIIMS) – 2008 ff.
  • SIAM Journal on Mathematical Analysis (SIMA) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Matrix Analysis and Applications (SIMAX) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Numerical Analysis (SINUM) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Optimization (SIOPT) – 1997 ff.
  • SIAM Journal on Scientific Computing (SISC) – 1997 ff.
  • SIAM/ASA Journal on Uncertainty Quantification (JUQ) – 2013 ff.
  • SIAM Review (SIREV) – 1997 ff.
  • Theory of Probability and Its Applications (TVP) – 1997 ff.

Eine Suche kann über alle Zeitschriften oder einzelne Titel erfolgen. Die Artikel liegen als PDF-Datei vor.

Die Society for Industrial and Applied Mathematics wurde 1951 in Philadelphia gegründet und hat über 14.000 Mitglieder. SIAM ist Mitveranstalter der alle vier Jahre stattfindenden International Congress on Industrial and Applied Mathematics (ICIAM), der größten internationalen Konferenz für angewandte Mathematik.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Welche Zukunft für die Europäische Union wollen wir?

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Diskutieren Sie mit Günther Oettinger (EU-Kommissar für Haushalt und Personal) über die Zukunft der Europäischen Union

Wie entwickelt sich Europa weiter? EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat in seiner Rede zur „Lage der Union 2017“ ein langfristiges, ambitioniertes Konzept skizziert und wichtige Themen angesprochen, wie sich die Europäische Union in den kommenden Jahren bewähren kann.

Für die Zukunft Europas stehen daher wesentliche Fragen zur Debatte. Neben der wirtschaftlichen und fiskalischen Kooperation geht es dabei auch um eine gemeinsame europäische Sicherheitspolitik, um Migration, sowie die soziale Dimension der Europäischen Union. Und nicht zuletzt: Welche Weichen müssen im Haushalt der EU für die Zeit nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs gestellt werden?

Gemeinsam mit Polis180, der auch die Moderation übernimmt, laden wir Sie herzlich zum Bürgerdialog mit Günther Oettinger am 23. Oktober 2017 von 12:15 – 13:45 Uhr (Einlass 11:45 Uhr) ein.

Veranstaltungsort: Vetretung der Europäischen Kommission, Europäisches Haus, 1. OG, Unter den Linden 78, 10117 Berlin.

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus, um sich für den Bürgerdialog anzumelden.

Den Livestream zur Veranstaltung finden Sie am 23.10.2017 hier.

Auf dieser Webseite können Sie unter dem Hashtag #MFFtour27 Ihre Fragen stellen.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Zeitschriftendatenbank im neuen Design

Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) ist das überregionale Nachweisinstrument für Zeitschriften und Zeitungen (teilw. auch Serien und Datenbanken) in deutschen und österreichischen Bibliotheken. Sie wird in Kooperation von 3.700 Bibliotheken erstellt.

Nach vielen Jahren hat die ZDB-Suchmaschine eine grundlegende Überarbeitung und ein neues Layout bekommen:
https://zdb-katalog.de

Zu den Neuerungen zählen die verbesserten Filtermöglichkeiten sowie die bessere Nutzbarkeit auf Mobilgeräten. Interessant ist die neue Funktion der visuellen Darstellung von Titelrelationen, die bei Zeitschriften und Zeitungen mit einer umfangreichen Historie besonders nützlich sein kann (Beispiel: Neue Leipziger Tageszeitung).

Wie bei allen Datenbanken muss man sich als NutzerIn mit der neu strukturierten  Oberfläche etwas vertraut machen und schauen wo Funktionalitäten, wie bspw. die Überleitung in die KOBV-Fernleihe, abgeblieben sind.

Die Zeitschriftenbestände der FU Berlin werden übrigens in der ZDB gepflegt und dann in unser Bibliotheksportal Primo kopiert. Eine Umgewöhnung für unsere eigenen Bestände ist also nicht notwendig.

Bis zum Frühjahr 2018 wird der alte ZDB-OPAC noch parallel zur Verfügung stehen.

Das bisher im alten ZDB-OPAC enthaltene Sigelverzeichnis entfällt in der neuen ZDB.
Die Suchmöglichkeit nach Einträgen zu Bibliotheken, Archiven, Museen und verwandten Einrichtungen mit einem ISIL bzw. Sigel, Produktsigel gibt es jetzt unter:
https://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/nc/suche/.