Bibliotheksführungen der Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien

Zum Semesterstart bietet die Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien folgende Führungstermine an:

14.10. 13.00 Uhr
15.10. 11.00 Uhr
20.10. 16.00 Uhr
22.10. 11.00 Uhr

Treffpunkt: Foyer der Garystr. 55

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Neu in der Digitalen Bibliothek: American Folklife Center

Neu in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Webpräsenz des American Folklife Centers aufgenommen.

Das American Folklife Center wurde 1967 von der Library of Congress ins Leben gerufen und verzeichnet in ihrem Katalog mehr als 150.000 Tonaufnahmen und drei Millionen Gegenstände. Nicht alle Sammlungen sind online abrufbar, doch beinhaltet die Webseite, neben Fotos und Texten, tausende Tonaufnahmen von Songs und Filmaufnahmen von Interviews, sowie deren Mitschriften. Die Sammlungen werden ergänzt durch das Civil Rights History Project sowie das Veterans History Project.

NEU in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek: Leihfrist von Lehrbüchern verlängerbar

Lehrbuchsammlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek
Die Lehrbuchsammlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek

FU-Studierende, die ein Buch aus der Lehrbuchsammlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek ausgeliehen haben und es länger benötigen, können über das Bibliotheksportal Primo ab sofort die Leihfrist auch für das ausgeliehene Lehrbuch verlängern. Die Grund-Leihfrist beträgt 14 Tage und kann bis zu 26 Wochen verlängert werden.

Als ein weiterer Service für die Lehrbuchsammlung der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek wurde das Vormerken von ausgeliehenen Lehrbüchern eingerichtet.

Neu in der Digitalen Bibliothek: UN Women

In die Digitale Bibliothek der FU Berlin wurde die kostenfreie Webpräsenz von UN Women aufgenommen.

UN Women ist ein Projekt der United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women (kurz: UN Women). Die Digitale Bibliothek dieser Seite stellt die Publikationen sowie Videos von UN Women zur freien Verfügung. Die Publikationen können als PDF eingesehen und heruntergeladen werden oder über Social media Seiten geteilt werden.

Darüber hinaus kann in der Rubrik „What we do“ Informationen zu der Arbeit von UN Women eingesehen werden.

Literaturnobelpreis für Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch (2013)
Swetlana Alexijewitsch (2013)

Der Nobelpreis für Literatur geht dieses Jahr an Swetlana Alexijewitsch, wie am Donnerstag das Nobelpreis-Komitee in Stockholm bekannt gab. Die bereits im letzten Jahr favorisierte Weißrussin erhalte die Auszeichnung „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“, so die offizielle Begründung.

Die Tochter einer Ukrainerin und eines weißrussischen Soldaten wurde 1948 in der Westukraine geboren und wuchs in Weißrussland auf. Nach dem Abschluss ihres Journalistikstudiums in Minsk (1972) begann Alexijewitsch neben der Arbeit als Lehrerin als Journalistin für Lokal- und Literaturzeitungen zu arbeiten. Gleich ihr erstes Buch wurde wegen der enthaltenen Kritik an der sowjetischen Passvergabe nicht veröffentlicht. Alexijewitsch experimentierte weiter mit Kurzgeschichten, Essays und Reportagen und greift in den folgenden Jahren brisante Themen wie die Stalin-Zeit (Die letzten Zeugen,1985) den sowjetischen Afghanistankrieg (Zinkjungen, 1989) die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft, 1997) oder die negativen Folgen des Auseinanderbrechens der Sowjetunion (Im Banne des Todes, 1993) in ihren Büchern auf.
Mehrere Jahre arbeitet Alexijewitsch an ihren Werken, die sie mit Hilfe zahlreich geführter Interviews auf Russisch verfasst. Diese von ihr begründete literarische Gattung nennt sie „Roman der Stimmen“. Zunehmend Repressalien des weißrussischen Regimes unter Alexander Lukaschenko ausgesetzt, lebte Alexijewitsch zeitweise im Ausland, darunter auch in Berlin. 2011 kehrte sie jedoch nach Weißrussland zurück. Neben zahlreichen Auszeichnungen hatte sie zuletzt 2013 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten (Link zur Dankesrede, PDF-Datei – S. 11 ff.). Im letzten Jahr hatte der Franzose Patrick Modiano den Literaturnobelpreis erhalten.

(Bild: Elke Wetzig, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

Die „Nobelpreis-Woche“ ist mit Swetlana Alexijewitschs noch nicht beendet. Nachdem die Gewinner für die Sparten Medizin/Physiologie, Physik, Chemie und Literatur feststehen, wird am Freitag der Friedensnobelpreisträger bekannt gegeben. Hoffnungen auf die Auszeichnungen können sich über 270 Kandidaten machen. Unter den Nominierten sollen sich u. a. die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der kongolesische Arzt und Menschenrechtsaktivist Denis Mukwege sowie Papst Franziskus befinden. Am 14. Oktober wird der Nobelpreis für Wirtschaft vergeben.

Die Preisübergabe an die Laureaten erfolgt alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels.

Heute um 14.20 Uhr können Sie sich über TTIP und CETA informieren

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Lutz Güllner, Europäische Kommission, Stv. Referatsleiter für Kommunikation der Generaldirektion Handel, ist bereit, den deutschen Facebook-Nutzern  heute um 14.30 Uhr Rede und Antwort zu stehen: https://www.facebook.com/eu.kommissionTTIP2

 

 

 

Hilfe bei der Literatursuche zum Thema bietet auch das Dokumentationszentrum UN-EU der Universiätsbibliothek

70 Years, 70 Documents – Dag Hammarskjöld Library

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

.70_Jahre_UN.. so heißt eine aktuelle Ausstellung der Dag Hammarskjöld Library. Dabei werden in der Bibliothek im New Yorker Hauptquartier der UN 70 Schlüsseldokumente aus den vergangenen 70 Jahren präsentiert, die die UN und die Welt verändert haben. Zu jedem Jahr ein Dokument. Aber nicht nur vor Ort kann man die Exponate sehen. Die Bibliothek hat alle Dokumente online zusammengestellt.

 

Noch mehr Informationen zur UN, sowie die genannten Dokumente bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Gruppenarbeitsräume in der Universitätsbibliothek ab dem 1. Oktober wieder nutzbar

Ab dem 1. Oktober 2015 sind die Gruppenarbeitsräume der UB im 1. OG der Brücke über die Harnackstraße wieder nutzbar. FU-Angehörige können die Räume online buchen (Infos und Link zum Buchungssystem auf der UB-Homepage).

Die Schlüssel für die Räume sowie ggf. Kabelboxen für die Smartboards bekommen Sie im Foyer der Universitätsbibliothek, Garystr. 39. Der Zugang erfolgt über den Henry-Ford-Bau in der Zeit von 9-19 Uhr.

Wir weisen darauf hin, dass es vereinzelt Lärmbelästigungen durch die Baumaßnahmen im angrenzenden Bereich des 1. OGs geben kann.

Lehrbuchsammlung in der Universitätsbibliothek ab dem 1. Oktober wieder direkt zugänglich

Interims-Eingang zur UB-Lehrbuchsammlung
Interims-Eingang zur UB-Lehrbuchsammlung

Wie berichtet (vgl.: Biblioblog-Posting vom 24.7.2015) ist aufgrund der Umbauarbeiten im 1. OG der UB der direkte Zugang zu den Regalen der Lehrbuchsammlung vorübergehend nicht möglich gewesen. Alles musste über das Bibliotheksportal Primo bestellt werden.

Ab dem 1. Oktober 2015 können FU-Studierende wieder selbst ans Regal gehen und Lehrbücher direkt ausleihen.

Dafür wird ein Nebeneingang zum Magazinturm für die Zeit von 10-16 Uhr geöffnet. Diesen Eingang erreichen Sie von der Ihnestr. aus, den Hof queren (Richtung Gebäude mit der Nummer 24, davor rechts – s. Foto) – dann ist der Weg ausgeschildert.
Wenn Sie vom Haupteingang in der Garystr. 39 kommen, können Sie zur Leihstelle im UG gehen und von dort die Lieferantenrampe hochgehen. Dieser Weg führt ebenfalls über die Außenanlage der UB, also Mäntel oder Jacken besser anbehalten.

Der Bestellservice von 9-18 Uhr für Bücher aus der Lehrbuchsammlung bleibt als zusätzlicher Service bestehen. Abholung erfolgt dann in der Leihstelle.

Fast 400 E-Books von C.H.Beck im Test

Die E-Book-Plattform wurde nach dem Testzeitraum für FU-Angehörige weiterlizenziert.

Katyn 1940Bis zum 7. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei in 384 E-Büchern des Verlags C.H.Beck gestöbert werden. Der Großteil der freigeschalteten Titel in der C.H.Beck eLibrary ist deutschsprachig, und in den letzten fünf Jahren erschienen.

Die C.H.Beck eLibrary bietet Titel aus folgenden Fachgebieten an:

  • Altertumswissenschaft (129 Titel)
  • Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (72)
  • Geschichte des 20.-21. Jahrhunderts (127)
  • Philosophie (39)
  • Religion und Theologie (38)
  • Literatur und Sprache (14)
  • Musikgeschichte und musikalische Werkführer (17)
  • Naturkunde, Psychologie und Medizin (29)
  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (69)

Bild: Nur einer von mehreren hundert Titeln – Katyn 1940: Geschichte eines Verbrechens von Thomas Urban (2015)

Bei der Recherche hilft eine Volltextsuche in allen Titeln. Auch lässt sich die Trefferliste nach Publikationsart, Erscheinungsjahr, Sprache oder Sachgebiet eingrenzen. Die E-Books selbst liegen kapitelweise als PDF-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Literaturzitate lassen sich über die Schaltfläche „Zitation Download“ im RIS-Format abspeichern.

Zwar kann man sich auf der Plattform kostenfrei registrieren, doch sind die Personalisierungsmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt – es lässt sich „nur“ über Neuerscheinungen nach Interessensgebieten bzw. Sprache informieren.

Sie möchten eines oder mehrere E-Bücher über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!