biblioblog

Das Blog der Bibliotheken der Freien Universität Berlin

Neue freie Datenbank in der Digitalen Bibliothek: Lexikon der Fernerkundung

Titel3_Panorama_lrNeu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde das Lexikon der Fernerkundung.
Das fachliche Nachschlagewerk mit seinen über 1400 Stichwörtern bietet Informationen über den Einsatz von Luft- und Satellitenbildern in Wissenschaft, Lehre, Wirtschaft, Umweltschutz, bei Planungsvorhaben, Sicherheitsüberwachung oder Katastropheneinsätzen. Es deckt den gestiegenen Bedarf an Hintergrundinformationen zu Satellitenmissionen, Sensoren, Fernerkundungsmethoden, Bilderquellen und Weiterem ab.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

Online-Test für “Religion in Geschichte und Gegenwart”

RGGO4Bis voraussichtlich 6. Juli 2015 kann man über das Campusnetz der FU Berlin kostenfrei auf die Datenbank Religion in Geschichte und Gegenwart Online (RGG4O) zugreifen.

Es handelt sich um ein umfassendes, interdisziplinäres Nachschlagewerk mit über 15.000, von rund 3.900 internationalen Fachautoren verfassten Beiträgen und Teilbeiträgen über Geschichte und Gegenwart des evangelischen Christentums wie auch aller anderen Religionen. Neben den klassischen Disziplinen der Theologie gehören auch Kirchenrecht, Musik, Philosophie, Ethik, Geschichte, Archäologie, Pädagogik, Literatur-, Wirtschafts-, Sozial- und selbst die Naturwissenschaft zu den Gegenständen der Fachenzyklopädie. Die Artikel erläutern auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes Personen, Begriffe, Länder, Orte, Ereignisse, Institutionen, Gruppierungen und vieles mehr aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei eine Theologie liberaler Prägung überwiegt.

Der zweisprachigen Online-Ausgabe liegt die 4., völlig neu bearbeitete Auflage der Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG4) zugrunde, die von 1998 bis 2007 beim Verlag Mohr Siebeck in acht Text- und einem Registerband veröffentlichte wurde, und die im Verlag Brill von 2006 bis 2014 in 14 Bänden erschienene englische Übersetzung zugrunde. Bislang war online für FU-Angehörige „nur“ die dritte, von Kurt Galling herausgegebene Auflage des Werkes („RGG3“), die von 1957 bis 1965 erschien, als CD-ROM-Datenbank abrufbar.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Die Beschreibungen sind weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Bibliotheksmanagementsystem wandert in die Wolke

Kleiner Hinweis auf ein Interview mit dem leitenden Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Jiří Kende in campus.leben vom 8. Juni 2015 zum neuen Bibliotheksmanagementsystem Alma, das 2016 eingeführt werden soll.

Alma wird zukünftig in der “Cloud” betrieben werden … Auch wenn unsere NutzerInnen keine großen Änderungen bemerken werden, denn Primo bleibt unser Such-Portal, bedeutet diese Umstellung für die FU-Bibliotheken einiges an Arbeit.

Drei weitere EU-Datenbanken neu in der Digitalen Bibliothek

europa-flagAb sofort sind folgende freie EU-Datenbanken in der Digitalen Bibliothek zu finden:

Transparenz-Register
Um den EU-Beschlussfassungsprozess transparenter zu machen, haben das Europäische Parlament und die Europäische Kommission am 23. Juni 2011 ein gemeinsames öffentliches Transparenz-Register eingeführt.
Es setzt das von der Europäischen Kommission 2008 eingerichtete Register der Interessenvertreter (Lobbyisten-Register) fort, in das sich bereits über 4000 Organisationen hatten eintragen lassen. Das „neue“ Transparenz-Register enthält weit mehr als nur die herkömmlichen Interessenvertreter; es erfasst u.a. auch Anwaltskanzleien, Nichtregierungsorganisationen, Denkfabriken oder auch freiberuflich tätige Einzelpersonen, die Einfluss auf die EU-Politik und Entscheidungsprozesse der europäischen Institutionen zu nehmen suchen.
Das Transparenz-Register will Antworten geben auf Fragen wie: Welche Interessen werden verfolgt? Wer verfolgt diese Interessen? Welche Finanzmittel stehen diesen Personen zur Verfügung?
Die Organisationen und Personen, die sich registrieren lassen, müssen u.a. Angaben machen über die Anzahl der Personen, die beratend tätig sind, die wichtigsten Gesetzesvorhaben, an denen sie mitgewirkt haben, und die empfangenen EU-Mittel.

Eurostat
Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg. Es hat den Auftrag, die Union mit europäischen Statistiken zu versorgen, die Vergleiche zwischen Ländern und Regionen ermöglichen.
Die wichtigste Aufgabe Eurostats ist die Verarbeitung und Veröffentlichung vergleichbarer statistischer Daten auf europäischer Ebene.
Eurostat selbst erhebt keine Daten. Das tun die Statistikbehörden der Mitgliedstaaten. Sie prüfen und analysieren nationale Daten und übermitteln sie an Eurostat, dessen Aufgabe es ist, die Daten zu sichern und zu gewährleisten, dass sie vergleichbar sind, d.h. nach einer einheitlichen Methodik erstellt werden. Die statistischen Daten lassen sich in der Eurostat-Datenbank u.a. nach Themen abrufen.

Eurobarometer
Die Datenbank Eurobarometer bietet ein interaktives Suchsystem zu den Trend-Fragen der Länder der Europäischen Union.
Daten können für ein bestimmtes Land oder eine Gruppe von Ländern gesucht werden. Für eine bestimmte Frage können nicht nur die Ergebnisse mehrerer Länder miteinander verglichen werden, auch eine Analyse der Ländertrends ist möglich. Die Daten können als Graf, Kreisdiagramm, Excel-Tabelle oder in Spalten angezeigt werden.
Die Umfrageergebnisse lassen sich auch auf einer Karte der EU anzeigen. Mithilfe der Farbcodes sind Ländervergleiche rasch und einfach möglich.

Die Beschreibungstexte sind weitgehend den Anbieterseiten entnommen.

Neue freie EU-Datenbank in der Digitalen Bibliothek: European Parliament : Legislative Observatory

header_icon_eplogo_2Neu in der Digitalen Bibliothek der FU ist die Datenbank European Parliament : Legislative Observatory.

Die Datenbank analysiert und verfolgt den interinstitutionellen Entscheidungsprozess der Europäischen Union, die Position des Parlaments in der Ausarbeitung der europäischen Gesetzgebung und die Aktivitäten der am Gesetzgebungsprozess beteiligten Institutionen.
Angaben zu den Verfahren liegen in Form von Merkblättern vor, anhand derer sich der Stand und der bisherige Verlauf eines Verfahrens bzw. die vorgesehene Weiterbehandlung verfolgen lässt (in französischer und englischer Sprache).
Außerdem enthalten die sehr ausführlichen Merkblätter Zusammenfassungen der wichtigen Phasen eines Verfahrens bzw. der Vorgänge im Verlauf eines Verfahrens.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

Berliner Europa-Dialog am 16. Juni 2015: Europa in der Krise? Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten

Die Nachrichten in Europa überschlagen sich: drohender „Grexit“, Ukraine-Krise, Flüchtlingspolitik und viele weitere Themen füllen die Zeitungen, Blogs und Nachrichtensendungen. Auf allen Kanälen findet Europa statt.

Aber geht es dabei auch um europäische Lösungen europäischer Herausforderungen? Oder kochen die Mitgliedsstaaten ihr eigenes Süppchen ohne Blick für das große Ganze? Wie beurteilen Korrespondentinnen und Korrespondenten europäischer Medien die deutsche Europa-Debatte?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Podiums diskutieren. Unter dem Motto „Europa in der Krise? Korrespondentinnen und Korrespondenten berichten“ bieten wir einen Blick von außen auf die Diskussion in Deutschland.

Die Veranstaltung findet am 16.06.2015 von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Hörsaal A, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem (U3 Thielplatz) statt. Sie wird moderiert von Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration der Freien Universität Berlin.

Als Podiumsgäste haben folgende Korrespondentinnen und Korrespondenten europäischer Medien in Deutschland zugesagt:

• Herr Luis Doncel, Tageszeitung „El País“ (Spanien)
• Herr Jacek Lepiarz, Nachrichtenagentur „PAP“ (Polen)
• Frau Tonia Mastrobuoni, Tageszeitung „La Stampa“ (Italien)
• Herr Georgios Pappas, Tageszeitung „Ta Nea“ (Griechenland)
• Herr Pascal Thibaut, Radiosender „Radio France International“ (Frankreich)

Wir würden uns freuen, Sie zu der Podiumsdiskussion begrüßen zu dürfen. Ihre Anmeldung senden Sie bitte bis zum 12. Juni 2015 an info@eu-infozentrum-berlin.de

Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Reihe „Berliner Europa-Dialog.“

Sie wird kooperativ organisiert vom Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e.V.), dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, der Kolleg-Forschergruppe „The Transformative Power of Europe“ am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin sowie der Europa-Union Berlin e.V. Medienpartner ist korrespondenten.tv.

Magazinturm der UB bekommt eine neue Fassade

Magazinturm Ist-Zustand - Sollzustand nach der Restaurierung

Magazinturm Ist-Zustand – Sollzustand nach der Restaurierung

In der Universitätsbibliothek wird in den nächsten 6 Monaten die Seitenfassade zur Harnackstraße hin erneuert.

Dabei werden auch die kleinen Balkone entfernt. Diese Arbeiten sind zumindest teilweise mit Lärm und Staub verbunden. Zum Schutz von Menschen und Büchern gegen die Staubentwicklung wurden in allen Magazingeschossen Staubschutzwände um den Baustellenbereich gezogen werden. Bücher aus diesen Bereichen wurden bereits verlagert.

Die Zugänge zu den unteren Etagen des Offenen Magazins werden deshalb vorübergehend in ein anderes Treppenhaus verlegt. Die neuen Wege für unsere NutzerInnen sind ausgeschildert.

Wir gehen derzeit davon aus, dass wir den Betrieb in allen Bauphasen aufrecht erhalten können. Die Baumaßnahme soll spätestens im November 2015 beendet sein.

Wir bitten um Verständnis
Ihre Universitätsbibliothek

Veranstaltung “Lesung und Gespräch” am 11. Juni 2015 in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek

sydowjpgProf. Dr. Georg Schreyögg und Prof. Dr. Jörg Sydow stellen ihr Buch “Self-Reinforcing Processes in and among Organizations” in einem Gespräch mit Prof. Dr. Gregory Jackson vor

Die Bedeutung sich selbstverstärkender, außer Kontrolle geratender und damit nicht mehr zu steuernder Prozesse ist in der scheinbar unerklärlichen Krise globaler Finanzmärkte für alle spürbar geworden. Dabei sind diese Phänomene der Forschung im Grundsatz seit langem bekannt; es wird auf sie verwiesen, die wirtschaftswissenschaftliche Forschung im Allgemeinen und die organisationstheoretische Forschung im Besonderen haben jedoch solche Prozesse bisher eher als marginale Phänomene behandelt, die keinen Eingang in den Kern der Theorienbildung gefunden haben.

Georg Schreyögg und Jörg Sydow haben einen theoretischen Ansatz entwickelt, der das Phänomen sich selbstverstärkender Prozesse in seinem organisatorischen Entstehungsprozess, seiner spezifischen Dynamik und seinen Konsequenzen verstehen hilft.

Georg Schreyögg und Jörg Sydow geben während der Veranstaltung in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek Einblicke in die Theorie selbstverstärkender Prozesse und stellen dabei ihr Buch „Self-Reinforcing Processes in and among Organizations“ (Palgrave, Macmillan) vor. Gregory Jackson bezieht hierzu in einem Gespräch kritisch Stellung. Alle drei sind international anerkannte Wissenschaftler der Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Anschließend sind alle Teilnehmer zu einer Diskussion eingeladen.

Eintritt frei!

Termin: 11. Juni 2015 um 18:00 Uhr in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek, Garystraße 21 – 14195 Berlin

Neue freie Datenbank in der Digitalen Bibliothek: EUR-Lex – der Zugang zum EU-Recht

eurlex-logoNeu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde EUR-Lex. Die Datenbank bietet Zugang zu den Sammlungen der juristischen Texte der Europäischen Union in 24 EU-Amtssprachen. Im Einzelnen kann zugegriffen werden auf:

• das Amtsblatt der Europäischen Union
• das EU-Recht (EU-Verträge, Richtlinien, Verordnungen, Beschlüsse und Entscheidungen, konsolidierte Rechtsvorschriften usw.)
• Vorarbeiten (Legislativvorschläge, Berichte, Grün- und Weißbücher usw.)
• EU-Rechtsprechung (Urteile, Beschlüsse usw.)
• internationale Übereinkommen
• EFTA-Dokumente
• andere öffentlich zugängliche Dokumente

Außerdem sind Gesetzgebungsverfahren in dem Portal enthalten. So ist es möglich, die Entwicklung eines Rechtsakts vom Entwurf bis zu seinem Inkrafttreten zu verfolgen.

Die Datenbank wird täglich aktualisiert und enthält derzeit (Stand: Mai 2015) über 3 Millionen Einträge.

(Quelle: Anbieter)

Drei Einführungskurse in der UB

schulungIn dieser Woche gibt es in der Universitätsbibliothek drei Einführungskurse – zu Citavi, zum Recherchieren und zu Datenbanken.

Termine:
Mi 27.05.2015, 11:00-13:00 Uhr: Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi
Mi 27.05.2015, 16.00-17.30 Uhr: Intensivkurs Recherche
Do 28.05.2015, 11.00-11.20 Uhr: Schnellkurs Literatur- und Faktendatenbanken

Anmeldung:
UB/Informationszentrum: telefonisch 838-51111, per E-Mail: auskunft@ub.fu-berlin.de oder persönlich vor Ort
Treffpunkt: Informationszentrum, Universitätsbibliothek, Garystr. 39