biblioblog

Das Blog der Bibliotheken der Freien Universität Berlin

E-Mail-Benachrichtigungen der FU-Bibliotheken an NutzerInnen mit ZEDAT-Mailadressen fälschlicherweise als SPAM klassifiziert

spamSeit etwa einer Woche werden E-Mail-Benachrichtigungen der FU-Bibliotheken an NutzerInnen mit ZEDAT-Mailadressen fälschlicherweise als SPAM klassifiziert und landen im  ZEDAT-SPAM-Ordner. Das betrifft also alle FU-Studierenden.

BITTE UNBEDINGT DIE SPAM-ORDNER KONTROLLIEREN …
bis Sie wieder E-Mails des Bibliothekssystems in der Inbox sehen! Durch nicht zur Kenntnis genommene Benachrichtigungen oder Mahnungen können Kosten entstehen.

Die Universitätsbibliothek sucht in Zusammenabeit mit der ZEDAT und der Software-Firma Ex Libris schnellstmöglich nach der Lösung für dieses Problem.

Online-Archivdokumente zur britischen East India Company testen

Flagge von British East IndiaBis 6. März 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die noch im Aufbau befindliche Datenbank East India Company getestet werden.

Die Sammlung soll bei ihrer Fertigstellung 2019 über 1,2 Mio. Seiten von Originaldokumenten der in der British Library gelagerten „India Office Records“ beinhalten. Diese gelten als wichtigstes Archiv zur Erforschung der britischen East India Company (EIC).

Die East India Company, auch unter den Namen English East India Company, sowie offiziell von 1600-1708 „Governor and Company of Merchants of London Trading into the East Indies“ bzw. von 1708–1873 „United Company of Merchants of England Trading to the East Indies“ bekannt, war eine englische Gesellschaft, die im Jahr 1600 durch einen Freibrief von Königin Elisabeth I. entstand. Sie verfolgte das Ziel, den Handel mit Ost- und Südostasien zu intensivieren. Die Geschäfte der Gesellschaft blühten in nie gekanntem Ausmaß und man erhielt als Vertreter des Britischen Imperialismus von Beginn des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts bedeutenden Einfluss auf die politischen Verhältnisse in Indien. Ergänzend wirkte die East India Company im 19. Jahrhundert als Katalysator für die britische Expansion in China. Nach Niederschlagung des Indischen Aufstands von 1857 übertrug man die Rechte der Kompanie an die britische Krone, ehe Indien 1947 unabhängig wurde.

Die Datenbank von Adam Matthew Publications gibt mit digitalisierten Original-Dokumenten wie königlichen Freibriefen, Briefwechseln, Handelsbüchern, Ratsprotokollen und Expeditionsberichten Einblick in die Geschichte der ersten großen multinationalen Gesellschaft, des britischen Imperialismus, Seehandels und globalen Handelsverkehrs. East India Company gliedert sich in folgende drei Module:

  • I: Trade, Governance and Empire, 1600-1947
  • Veröffentlichung 2018/19: II and III: Factory Records for South Asia, South East Asia, China, Japan and the Middle East (1595-1870)

Die Möglichkeit, Seiten als PDF oder Image-Dateien abzuspeichern, sind während des Testzeitraums vom Anbieter unterbunden.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Bild: Flagge der Britischen Ostindien-Kompanie (1801–1858; Quelle: Wikimedia Commons)

Täterdatenbank zum Konzentrationslager Auschwitz veröffentlicht

193px-Auschwitz-birkenau-main_trackNeu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist die freie Ressource Załoga SS KL Auschwitz / SS-Mannschaft KL Auschwitz.

Die Ende Januar 2017 veröffentlichte Datenbank beinhaltet Angaben zu 8502 SS-Männern, die im Konzentrationslager Auschwitz ihren Dienst taten. Es handelt sich fast ausnahmslos um deutsche Staatsangehörige sowie einige Ukrainer, Litauer und Letten, keine Personen polnischer Staatsangehörigkeit. Die Informationen wurden vom seit Beginn der 1980er-Jahre zum Thema forschenden Alexander Lasik, Professor an der Kazimierz-Wielki-Universität in Bydgoszcz und vom polnischen Institut für Nationales Gedenken (IPN) zur Verfügung gestellt. Die Datenbank wird in Polnisch, Deutsch und Englisch angeboten, wobei die ursprünglichen deutschsprachigen Bezeichnungen für z. B. Ränge erhalten blieben. Ergänzend finden sich für ca. zehn Prozent der Personen Bilder und Prozessunterlagen wie Anklageschriften und Gerichtsurteile (418 PDF-Dateien).

Nicht enthalten sind außerhalb Polens erstellte Urkunden oder Urteile ausländischer Gerichte. Auch kann die Datenbank aufgrund von Abweichungen oder Unterschieden bei Geburtsdaten oder Familiennamen Dubletten zu gleichen Personen beinhalten.

Die Datenbank soll um Mitarbeiter weiterer deutscher Lager ergänzt werden. Gegenwärtig seien etwa 25.000 KZ-Mitarbeiter namentlich bekannt. Auch sollen Informationen zu weiblichen Hilfskräften (SS-Aufseherinnen oder Nachrichtenmaiden) hinzugefügt werden, deren Zahl im Konzentrationslager Auschwitz auf ca. 200 geschätzt wird.

Bild: Auschwitz II – Birkenau – Eingangstor und Hauptgleis (Fotograf: C.Puisney, Lizenz: CC-BY-SA-3.0/GFDL)

DGVN-Dissertationspreis 2017

Noch bis zum 5. Mai 2017 können Dissertationen von Personen, die in Deutschland oder Deutschen, die im Ausland promoviert wurden für den Dissertationspreis der DGVN vorgeschlagen werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass die Arbeit in deutsch oder englisch verfasst und in 2015, 2016 oder 2017 an einer Universität abgeschlossen wurde.

Die Fragestellung und der Forschungsansatz sollten einen deutlichen UN-Bezug haben. Weitere Informationen zu Kriterien, Preisgeld und der Bewerbung finden sich hier.

Mehr Informationen zum Thema Vereinte Nationen finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Europäischer Datenschutztag

Präsenstationsregal DatenschutzMorgen ist der 10. Europäische Datenschutztag (engl.: Data Protection Day). Auf Initiative des Europarats wird er seit 2007 jählich am 28. Januar begangen. Das Datum geht zurück auf die Unterzeichnung der Europäischen Datenschutzkonvention am 28. Januar 1981. An diesem Tag sollen sich alle mit Datenschutz befassten Stellen in Europa mit Aktionen und Veranstaltungen beteilligen. Diese sollen als Ziel haben, das Bewusstein der Bevölkerung im Bezug auf den Datenschutz zu erhöhen. Auch die Vereinigten Staaten und Kanada haben sich der Idee dieses Tages angeschlossen und begehen den Data Privacy Day.

Passend zum Thema haben wir ab heute unser Präsentationsregal komplett neu bestückt. Entsprechend gekennzeichnete Bücher in diesem Regal sind ausleihbar. Zudem haben wir zusätzliche Broschüren und Faltblätter zum mitnehmen bereitgestellt.

Am 15.02.2017 haben Sie die Möglichkeit, bei einer Veranstaltung des Dokumentationszentrums UN-EU eingeladenen Referenten zum Thema zu diskutieren. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Berliner Europa Dialog“ organisiert das Dokumentationszentrum in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Informationszentrum Berlin der Deutschen Gesellschaft Berlin e.V. die Podiumsdiskussion Big Data – Stairway to Heaven oder Highway to Hell?

Mehr Informationen zum Thema Europa finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

30 Jahre Erasmus+

30 Jahre Erasmus+ LogoBereits eine Vielzahl an Studierenden, aber auch Auszubildenden der Freien Universität Berlin haben in der Vergangenheit die Möglichkeit genutzt, mit dem Förderprogramm Erasmus+ einige Erfahrungen im Europäischen Ausland zu sammeln. Das Programm stammt von der Europäischen Kommission, und wird hierzulande durch die Kultusministerkonferenz und die Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

In diesem Jahr feiert das Erasmus-Programm sein 30-jähriges Jubiläum. Es wird noch mindestens bis 2020 laufen und vielen Menschen die Chance auf Auslandserfahrung und somit auch potentielle bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bieten sowie die Möglichkeit, andere Sprachen, Kulturen und Konzepte kennenzulernen. Und dies nicht nur für Menschen, die sich in der Ausbildung befinden, sondern auch die, die Ausbildung durchführen. Ein Blick auf die Website lohnt sich, um schnell mehr für den persönliche Unterstützung zu erfahren.

Im vergangenen Jahr waren zwei Auszubildende der Universitätsbibliothek mit Erasmus+ für acht Wochen in Schottland, genauer in Glasgow und in Edinburgh.

Mehr Informationen zum Thema Europa finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Bib to go – Wintersemester 2016/17

Bib to go

Auch in diesem Wintersemester bietet die Philologische Bibliothek vom 23.01.2017 – 27.01.2017 jeweils von 14:30 – 14:45 und 15:00 – 15:15 Uhr Minikurse zu Literaturrecherche und Bibliothekservices an. Die Veranstaltungen dauern nicht länger als 15 Minuten. Sie finden in diesem Jahr vor dem Bibliothekseingang statt. Jeder, der Zeit und Lust hat, kann spontan daran teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

angebotene Themen

Veranstaltungshinweis: EUROPA KONTROVERS

DG_Logo In Kooperation mit der Europabeauftragten des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, der Europäischen Akademie Berlin sowie der Europa-Union Berlin e.V. veranstaltet das Europäische Informationszentrum der Deutschen Gesellschaft e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe EUROPA KONTROVERS die Podiumsdiskussion „Von Berlin nach Brüssel – ist der Weg inzwischen zu weit?“ – Die Ergebnisse der Berliner Abgeordnetenhauswahl und deren Auswirkungen auf die künftige Europapolitik des Landes Berlin –.

Mit: Moderation Frau Dr. Andrea Despot, stellv. Leiterin der Europäischen Akademie Berlin

Ein kurzes Impulsreferat von Dr. Peter Matuschek, Leiter forsa. Sozial-, Politik-, Medien- und Meinungsforschung

Auf dem Podium:

  • Herr Carsten Schatz, MdA, europapolitischer Sprecher Fraktion Die LINKE
  • Frau Silke Gebel, MdA, Fraktionsvorsitzende B’90/Die Grünen
  • Herr Dr. Hugh Bronson, MdA, europapolitischer Sprecher Fraktion AfD
  • Herr Claudio Jupe MdA, europapolitischer Sprecher, Fraktion CDU (angefragt)
  • N.N., Mitglied des Abgeordnetenhauses, Fraktion SPD
  • Herr Stefan Förster, MdA, Fraktion FDP

Wann: Dienstag, dem 24. Januar 2017 18:00 Uhr

Wo: Rathaus Köpenick (Ratssaal), Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 22. Januar möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mehr Informationen zum Thema Europa finden Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

„Ethnographic Video Online: Volume IV“ im Test

Bis voraussichtlich 28. Februar 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die noch im Aufbau befindliche Datenbank Ethnographic Video Online: Volume IV getestet werden.

Volume IV ergänzt Ethnographic Video Online gegenwärtig um 178 neue Dokumentarfilme in Kurz- und Spielfilmlänge aus dem Bereich Visuelle Anthropologie. Die Produktionen, veröffentlicht zwischen 1963 und 2016, stammen u. a. von Berkeley Media (ehem. University of California’s Extension Center for Media), der University of Manchester’s Granada Centre for Visual Anthropology und von bekannten ethnographischen Filmfestivals. Der Großteil der Filme stammt aus den 1990er-, 2000er- und 2010er-Jahren. Bei Fertigstellung im Frühjahr 2018 soll die Datenbank 500 Stunden an Filmmaterial beinhalten.

Ebenfalls berücksichtigt für Volume IV wurden die Werke des bekannten US-amerikanischen Ethnologen und Filmemachers David MacDougall (* 1939) und seiner Ehefrau Judith. Enthalten sind die Filme aus der „afrikanischen Phase“ – To Live With Herds (1974) über die Jie in Uganda sowie mit Lorang’s Way (1980), The Wedding Camels und A Wife Among Wives (1982) eine Trilogie über die Turkana in Kenia. Auch das Interesse der MacDougalls an Jugendlichen in indischen Bildungseinrichtungen, die sogenannte „indische Phase“, ist mit Don School Chronicles (2000), With Morning Hearts (2001), Karam in Jaipur (2003), The New Boys (2003), The Age of Reason (2004), SchoolScapes (2007), Awareness (2011), Gandhi’s Children (2008) sowie Under The Palace Wall (2014) abgedeckt.

Ethnographic Video Online IVBild: Nur einer von über 170 Filme – The Fruitless Tree (Originaltitel: L’Arbre sans fruit) von Aicha Macky aus dem Jahr 2016 (französische Originalfassung mit englischen Untertiteln). Die Regisseurin aus dem Niger ist verheiratet, kann aber keine Kinder bekommen, was sie in ihrer Heimat zur Außenseiterin macht. In ihrer Dokumentation trifft Macky auf Frauen, die unter dem gleichen Schicksal leiden wie sie, diskutiert das Tabuthema aber auch mit afrikanischen Müttern. Der Film gewann 2016 u. a. die Dokumentarfilmpreise auf dem Festival international du film de femme de Salé in Marokko und einen African Movie Academy Award in Nigeria.

Die Videos verfügen über englischsprachige Transkriptionen, die parallel zum Film mitlaufen sowie Veröffentlichungsnotizen über die Produktion. Bei nicht-englischsprachigen Videos ist i.d.R. eine englischsprachige Untertitelung vorhanden.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Workshop für Promovenden bei der Dahlem Research School

Die Dissertation publizieren: Wie und Wo?

Für den Abschluss der Dissertation und den Erhalt der Promotionsurkunde besteht in Deutschland Publikationspflicht. Aber wie und wo soll ich meine Dissertation
publizieren? Wie sehen Alternativen zur Verlagspublikation aus? Was muss ich bei der Entscheidung über die Publikationsform (Online, Print, hybride Publikationsform)
beachten?

Die Dahlem Research School, Hittorfstraße 16, bietet zu diesem Thema einen kostenpflichtigen Workshop an.

Leitung: Dr. Anita Runge
Mi, 1. Februar 2017 09:00 – 17:00,
Dahlem Research School
Mehr Information und Anmeldung: https://www.drs.fu-berlin.de/node/2835/


→ Die Hochschulschriftenstelle in der Universitätsbibliothek unterstützt FU-Promovenden dabei, sich mit den Regelungen für die Promotion vertraut zu machen.
Bitte sprechen Sie uns an!