biblioblog

Das Blog der Bibliotheken der Freien Universität Berlin

Primo-Videos für Eilige

Die Universitätsbibliothek hat neue Video-Tutorials zum Bibliotheksportal Primo gedreht.

Schon länger gibt es das ca. 6-minütige Überblicksvideo, die Primo-Rundreise. Das Video erklärt anhand einer Beispielrecherche die Basics von Primo.

Zwei junge Kolleginnen in der Universitätsbibliothek haben sich in das Programm Adobe Captivate eingearbeitet und haben nun eine neue Serie von Kurztutorials – “Tutorials für Eilige” – in Angriff genommen.

Dieses Format bietet Interessierten die Möglichkeit, sich in wenigen Minuten über einzelne Features oder Funktionen von Primo zu informieren.

Die Videos sind als mp4 veröffentlicht und demzufolge tauglich für Smartphone und Tablets. Die Primo-Videos sind auch direkt auf der Startseite des Bibliotheksportals Primo verlinkt.

Wir wünschen viel Spass!


Kommentare und Kritik sind ausdrücklich erwünscht. Entweder hier als Kommentar oder gerne auch per Mail an das UB-Webteam.

„Wir sind UNO“ – Buchvorstellung und Podiumsgespräch

Dieser Beitrag wurde von unserem Auszubildenden Herrn Dominik Borries verfasst.

Was kann die UN eigentlich leisten um Frieden, Sicherheit und Entwicklung in der Welt zu gewährleisten? In Zeiten von Flüchtlingsströmen und Kriegen im Nahen Osten ist diese Frage wieder aktueller denn je. Allerdings wird der Blick der Öffentlichkeit nur auf die Mitgliedsstaaten und den Generalsekretär der UN gelenkt um diese Frage zu beantworten. Die mehr als 50.000 Mitarbeiter der UN, die in ihrem praktischen Handeln umsetzen, was auf internationaler politischer Ebene vereinbart wurde, geraten in Vergessenheit. Wer sind die Menschen, die sich täglich im UN-Sekretariat, in den Sonderorganisationen des UN-Systems und in weltweiten Feldmissionen für die Ziele der UN engagieren? Was macht ihre Arbeit aus, welchen Herausforderungen stellen sie sich?

Am 19. April 2016 um 18:30 lädt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.   zur Vorstellung des kürzlich erschienenen Buches „Wir sind UNO – Deutsche bei den Vereinten Nationen“ in den Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin) ein.

31138_Griep_UNO.inddIm Rahmen der Buchvorstellung werden deutsche UN-Experten über persönliche Erfahrungen und Einsichten mit und aus den Vereinten Nationen diskutieren.

Als Referentinnen und Referenten sind eingeladen:

Dr. h.c. Angela Kane, Untergeneralsekretärin a.D., bis 2015 Hohe Beauftragte der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen

Sofia Wartmann, UN-Mitarbeiterin von 2006 bis 2013, zuletzt als Special Assistant / Political Affairs Officer 

Dr. Ekkehard Griep, Herausgeber des Buchs „Wir sind UNO“, stellvertretender DGVN-Vorsitzender

 

Um Anmeldung wird gebeten, die hier erfolgt.

 

Weitere Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Buchprojekt von FU-Studierenden zum Thema “Experten” bei der Büchergilde Gutenberg erschienen

Graphik BuchcoverZwölf Studierende des Masterstudiengangs Angewandte Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin haben sich zwei Semester lang mit “dem Experten” beschäftigt. Ziel des Projektes war die kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Experten und die Konzeption, Umsetzung und Gestaltung eines Buches. Jetzt ist das Buch “Auf dem Markt der Experten” in der Edition Büchergilde erschienen.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der Freien Universität Berlin vom Nr. 096/2016 vom 11.04.2016.

Online-Quellensammlungen zur Frauenbewegung im Test

Bis zum 8. Mai 2016 können über das FU-Campusnetz die beiden Datenbanken Women and Social Movements, International und Women and Social Movements in the United States von Alexander Street Press kostenfrei getestet werden.

Women and Social Movements - InternationalWomen and Social Movements, International
150.000 Seiten starke Quellensammlung zur Frauenbewegung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, vorwiegend in englischer Sprache. Themen der Sammlung sind z.B. die politischen und bürgerlichen Rechte der Frauen, Frieden, Bildung, Arbeit, Armut und globale Ungleichheit.
Neben den Veröffentlichungen internationaler Frauenkonferenzen sind auch viele bislang unveröffentlichte Manuskripte und Archivalien enthalten, u. a. Briefe und Tagebücher von Vertreterinnen der internationalen Frauenbewegung.

Women and Social Movements in the United StatesWomen and Social Movements in the United States
Quellensammlung zur Frauenbewegung in den Vereinigten Staaten vom 17. Jahrhunderts bis ins Jahr 2000. Herzstück sind über 100 wissenschaftliche “document projects”, die aus einem interpretierenden Essay und bis zu 30 oder mehr  angefügten Primärquellen bestehen. Die Themen reichen von “Why Were Illinois Indian Women Attracted to Catholicism, 1665-1750?” (1670) über “How Did African American Women Shape the Civil Rights Movement and What Challenges Did They Face?” (1960) bis zu “How Have Recent Social Movements Shaped Civil Rights Legislation for Women? The 1994 Violence Against Women Act” (1994).
Neben den 4800 Dokumenten zählenden “document projects” wird die Datenbank mit über 162.000 Seiten an Volltext-Dokumenten von 2500 Original-Autoren ergänzt sowie den Online-Zugriffen auf die Biografiesammlung Notable American Women und der Datenbank der Commissions on the Status of Women.

 

R EU READY?

 Dieser Beitrag kommt von unserer Auszubildenden Diana Merten.

Wie funktioniert die Europäische Union? Können wir bestimmte Entscheidungen beeinflussen? Wie wird die Politik gemacht?

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) hat nun ein Spiel entwickelt in dem man Antworten auf diese und weitere Fragen spielend herausfinden kann.unnamed

Bei R EU READY? schlüpft man in die Rolle eines EWSA-Mitglieds und führt seine eigene Politik Kampagne. Ziel ist es die Unterstützung von mindestens 75% der Mitglieder des Ausschusses für sich zu gewinnen. Während man Fragen in fünf verschiedenen Leveln beantworten muss, erfährt man so Wissenswertes über die EU und die Arbeit der EWSA heraus.

Das Spiel unterstützt 23 verschiedene Sprachen und ist auch im Google Play Store und Apple App Store vorhanden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Themenwoche bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

logo_fes_1Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt in diesem Jahr ihre internationale Themenwoche “Zeit für Gerechtigkeit” unter das Motto “Menschen in Bewegung”. Anlass dafür ist das, was inzwischen fast jedem Menschen in Deutschland in irgendeiner Form begegnet ist: Flucht und Migration.

Zu diesem Thema wird es zahlreiche Veranstaltungen vom 25. bis zum 28. April geben. Welche Veranstaltungen genau und wo diese stattfinden, kann dieser Seite entnommen werden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Wird die ZB MED abgewickelt?

Logo ZB MedDie ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften mit Sitz in Köln ist das Servicezentrum für Fachinformationen und Forschungsunterstützung in den Lebenswissenschaften. Im Fokus des Fächerspektrums stehen Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften.

Vor wenigen Tagen hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, die ZB MED nicht mehr weiter zu fördern. Die Begründung kann in der Pressemitteilung nachgelesen werden.

Wie und ob es mit der Bibliothek und deren Services weitergehen soll, ist zurzeit noch unklar. Zumindest regt sich Widerstand – wir weisen in diesem Zusammenhang auf die Petition von Rudolf Mumenthaler hin, die bereits über 3.000 Unterstützer gefunden hat.

Es ist zumindest nicht so, dass sich bei der ZB MED nichts getan hätte … seit November ist die Bibliothek beispielsweise mit dem äußerst nützlichen Fachportal LIVIVO online (s. auch About LIVIVO).

Model UN/Seminar SoSe 2016

Noch bis zum 7. April können sich Studierende und Teilnehmer des Welcome@FUBerlin-Programms am Model UN/Seminar für das Sommersemster 2016 anmelden. Dieses Jahr ist das Motto The United  Nations and the Responsibility to Protect. Die Konferenzsimulation wird am 14. und 15. Juli in Englisch durchgeführt. Die Teilnehmer nehmen die Rolle von Botschaftern ein und vertreten so die Interessen “ihres” Landes.

Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

Weitere Informationen gibt es hier.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Einfach Informationen von der EU erhalten

Logo_AskTheEUDie Europäische Union besteht nicht nur aus 28 Mitgliedsstaaten, sondern auch aus einigen Behörden. Jeder der 500 Millionen Menschen in der EU hat das Recht Informationen von EU Behörden anzufragen. Da kommt es gerne mal vor, dass einigen Menschen die gleichen Fragen stellen, immer und immer wieder. Dem kann man einfach entgegenwirken und diesen Menschen und auch den Behörden das Leben vereinfachen. Über das Portal AskTheEU.org können Menschen Anfragen an die 133 Behörden der EU stellen. Diese sind dann verpflichtet, innerhalb von 15 Werktagen zu antworten. Sobald die Antwort eingetroffen ist, wird sie für andere Besucher auf der Seite sichtbar gemacht. So kann man nach bestimmten Inhalten der Fragen oder auch nach Behörden, an die die Fragen gestellt wurden, suchen.

Bei der Seite handelt es sich um ein Projekt der NGO Access Info Europe, die für das Recht auf den Zugang zu Information kämpfen.

Ein solches Portal ist auch speziell für Deutschland verfügbar, es handelt sich dabei um FragDenStaat.de.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Russisches Tageszeitungsarchiv “Izvestija” online abrufen

Exemplarisches Titelblatt der „Izvestija“Ab sofort kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Izvestija Digital Archive (DA-IZV) abgerufen werden.

Die „Izvestija“ (dt. „Nachrichten“) ist eine in Russland landesweit erscheinende Tageszeitung. Obwohl sie in der inzwischen breit gefächerten russischen Medienlandschaft auch heute zu den auflagenstärksten Blättern zählt, bezieht sie ihre Bedeutung für die osteuropakundliche Forschung in erster Linie aus der sowjetischen Phase. Für die interdisziplinäre Erforschung des gesamten kommunistischen Herrschaftsbereichs von 1917-1991 wie auch der sowjetischen Rezeption des Westens bildet die Izvestija eine wichtige Quellengrundlage.

Die Datenbank enthält die Ausgaben der Jahre 1917 bis 1940.

Der Infotext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.