Podiumsdiskussion im Europäischen Informationszentrum Berlin

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Am 27.09. findet im Rahmen des Projektes „Zukunftsdialog“ der Deutschen Gesellschaft e.V. im Europäischen Informationszentrums Jean Monnet Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Deutschland ist bunt – Integration als Auftrag“ statt. Dort werden der Autor und Gewinner des Berliner Literaturpreis 2016 der Stiftung Seebuchhandlung, Feridun Zaimoğlu und der SPD-Politiker und Mitglied des Bundestages Sebastian Hartman mit Karen Taylor, Mitglied bei der ‚Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland‘ über die Chancen der Migrationsgesellschaft für die Bundesrepublik diskutieren. Es stehen auch die integrationspolitischen Herausforderungen für Deutschland in der aktuellen Flüchtlingssituation auf dem Themenblatt. Die Moderation übernimmt die freite taz-Redakteurin Ebru Tasdemir.

Ort:     Europäisches Informationszentrum, Voßstraße 22, 10117 Berlin (S+U Potsdamer Platz)

Zeit:    Dienstag, 27. September 2016, Beginn 18:30 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier. Die Veranstaltung ist auch bei Facebook zu finden.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

Finalisten des Deutschen Buchpreises 2016 stehen fest

csm_Aufkleber_Shortlist200x200_90cb0dbdf8Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat die sechs nominierten Romane, die sogenannten „Shortlist“, für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Erst seit 2005 verliehen, gilt die mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Auszeichnung als deutsche Antwort auf den französischen Prix Goncourt oder den britischen Booker Prize.

Aus 20 mach‘ 6

Die Jury um die Literaturkritiker Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Christoph Schröder, Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und den Berliner Kritiker und Autor Najem Wali haben insgesamt 178 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind. Nachdem sie im letzten Monat die „Longlist“ mit 20 Titeln präsentierten, wetteifern nun nur noch sechs Autoren – vier Deutsche und zwei Österreicher – um die Auszeichnung:

Der Österreicher Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt in seinem Dorfroman Fremde Seele, dunkler Wald vom Schicksal zweier Brüder. Während der eine als Soldat in den Auslandseinsatz zieht, bleibt der andere in der österreichischen Heimat zurück und führt den elterlichen Hof, der heimlich Stück für Stück vom Vater verkauft wird.

Ebenfalls am Alpenrand wider findet sich Bodo Kirchoffs Protagonist aus Widerfahrnis, der in der Bibliothek ein Buch einer lokalen Autorin entdeckt. Diese führt ihn binnen drei Tage bis nach Sizilien und der möglichen Chance auf eine große Liebe.

Während die Wolfgang-Herrndorf-Verfilmung Tschick gerade in den Kinos angelaufen ist, erzählt der gebürtige Potsdamer André Kubiczek eine ähnlich leicht erzählte
Coming-of-Age-Geschichte. In Skizze eines Sommers stellt er einen 16-jährigen Jungen in den Mittelpunkt, der den Sommer allein mit Freunden in Potsdam des Jahres 1985 verbringt und sich zwischen Café und Disko das erste Mal verliebt.

Erfolgreich auf dem Papier liest sich bisher die Bilanz des gebürtigen Bonners und früheren FU-Studenten Thomas Melle. Mit Sickster (2011), 3000 Euro (2014, Shortlist) und nun Die Welt im Rücken hat er bislang drei Romane veröffentlicht – alle drei Titel kamen auf die Nominiertenlisten für den Deutschen Buchpreis. Melles neuestes Werk ist autobiographischen Ursprungs und thematisiert die bipolare Störung, an der er seit Jahren leidet.

Als einzige Frau tummelt sich die Österreicherin Eva Schmidt unter den letzten sechs. Nach dem Roman Zwischen der Zeit (1997) veröffentlichte die Autorin fast 20 Jahre später ihren aus 38 Episoden bestehenden zweiten Roman Ein langes Jahr, der an ihrem Wohnort verortet ist, auch wenn der Name Bregenz nie Erwähnung findet. Die Kritik zog Vergleiche zu Robert Altmans legendärem Film Short Cuts.

Mit dem Deutschen Philipp Winkler (* 1986) gelangte auch ein Romandebütant auf die Shortlist, dem Außenseiterchancen zugerechnet werden. Sein Roman Hool spielt in der Hannoveraner Hooligan-Szene. Bereits zu den diesjährigen Krawallen bei der Fußball-EM in Frankreich hatte Winkler in einem Gastbeitrag in der FAZ „Einblick in die Kampfszene“ gegeben.

Die sechs Finalisten im Überblick
(verfügbare Titel sind verlinkt und in der Philologischen Bibliothek vorhanden):

    • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
    • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2016 statt.

Zwar ist die kostenfreie App mit Artikelanfängen seit 2014 passé, aber über detektor.fm lassen sich kostenfrei nach und nach Auszüge aus den nominierten Romane anhören (auch als App verfügbar).

Fachtagung der DGVN zu den Sustainable Development Goals

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Über die Agenda 2030 und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung berichteten wir bereits. Nächste Woche wird es von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) eine Fachtagung dazu geben: Widersprüchliche Nachhaltigkeit – UN-Agenda 2030 und SDGs bei uns und in der Welt.

Die Fachtagung findet am 21. und 22.9. in Berlin statt. Das reichhaltige Programm mit seinen vielen Rednern ist hier zu finden. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.
Weitere Informationen zu der Vereinten Nationen finden Sie auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Die Lage der Union

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Gestern hielt der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker die jährlich Rede zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament. Diese Rede würde im Jahre 2010 das erste Mal vom damaligen Präsidenten der Kommission, Manuel Barroso, vor der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gehalten. Im Jahr 2009 wurde sie im Rahmen der neuen Kommunikationsstrategie eingeführt und soll die Arbeit der Kommission transparenter machen. Die Rede wird im Netz frei übertragen und kann auch noch im Nachhinein abgerufen werden.

Dieses Jahr wurden Themen wie der Brexit, die Flüchtlingskrise und der Anstieg von Populismus und Fremdenfeindlichkeit angesprochen.

 

Der Research Blog des Europäischen Parlaments hat dazu noch eine Linkliste zusammengestellt. Diese ist hier zu finden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Informationen von der Europäischen Kommission

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Wer sich für die nächste Reise ein Auto mieten will oder wissen möchte, wie umweltverträglich sein eigenes Auto ist, dem sei das Green Driving Tool der EU Joint Research Centre (JRC) ans Herz gelegt.

Man kann des Start- und Zielpunkt der Reise eingeben. Anschließend kann man eine Autoklasse und den Kraftstoff (optional auch Strom) eingeben, den man benutzen will. Die Simulation errechnet den Verbrauch, die Emissionen und die Kraftstoff-/Stromkosten.

Es können noch weitere Optionen geändert werden, wie beispielsweise die PS-Zahl des Autos oder der genaue Kraftstoffpreis. Mit diesem Tool ist man für die nächste Autofahrt gut informiert.

 

Im vergangenen Monat veröffentlichte Eurostat zur Feier des International Youth Day am 12. August eine interaktive Infografik, mit der die verschiedenen Internetaktivitäten junger EuropäerInnen aufgezeigt und betrachtet werden können. Des weiteren wurde ein Tool veröffentlicht, mit dem sich junge EuropäerInnen zwischen 16 und 29 Jahren mit anderen Ihres Alters in Europa vergleichen können. Dabei geht es um Dinge wie Bildung, Onlineverhalten und Freizeit.

 

Eine Infografik zum Handel der Europäischen Union mit anderen Ländern und Regionen können Sie hier finden. Detailliertere Informationen sind über diese Liste einsehbar.

 

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In und mit Europa in Kontakt kommen

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In der App Snapchat einfach dieses Bild scannen und des Beiträgen des Europäischen Parlaments folgen
In der App Snapchat einfach dieses Bild scannen und des Beiträgen des Europäischen Parlaments folgen

Einen virtuellen Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments ist seit einiger Zeit über die App Snapchat möglich. Dort kann man in kurzen Videos oder Bildern einen Blick hinter die Kulissen werfen. Auf diesem Wege kann man auch Fragen an das Europäische Parlament richten.

 

Wer doch lieber persönlich „behind the scenes“ sein möchte, kann sich auf einen Praktikumsplatz beim Europäischen Parlament bewerben. Es werden Praktika für die allgemeine Arbeit im Parlament und gesondert auch für die Übersetzungsarbeit angeboten. Nähere Informationen finden sich hier.

 

Das Erasmus-Stipendium dürfte den meisten ein Begriff sein. Dahinter verbirgt sich aber nicht nur ein Stipendium um ein Semester an einer Universität im Ausland zu verbringen. Es gibt auch das Projekt „Erasmus für Jungunternehmer„. Dabei kann ein frisch gebackener Unternehmer Erfahrungen und Qualifikationen bei Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten sammeln. Mehr Informaionen sind unter diesem Link zu finden.

 

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Longlist zum Deutschen Buchpreis 2016 veröffentlicht

Aufkleber_Longlist200x200Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat diese Woche die 20 nominierten Romane für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Erst seit 2005 verliehen, gilt die mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Auszeichnung als deutsche Antwort auf den französischen Prix Goncourt oder den britischen Booker Prize.

Lewitscharoff, Melle und Stamm zum dritten

In diesem Jahr treffen die Werke von 14 Deutschen, vier Österreichern und zwei Schweizern aufeinander. Unter den sechs nominierten Autorinnen und 14 Autoren sind u. a. alte Bekannte wie die Büchner-Preisträger Sibylle Lewitscharoff (Das Pfingstwunder) und Arnold Stadler (Rauschzeit), Ernst Wilhelm Händler (München) und Bodo Kirchhoff (Widerfahrnis) vertreten. Für Lewitscharoff ist es die dritte Nominierung auf der Longlist, nach Consummatus (2006) und Blumenberg (2011, Shortlist). In ihrem im September erscheinenden neuen Roman Das Pfingstwunder nimmt sie sich des Seelenheils von 34 internationalen Dante-Gelehrten in Rom als Thema an.

Erfolgreicher liest sich auf dem Papier die Bilanz des gebürtigen Bonners und früheren FU-Studenten Thomas Melle. Mit Sickster (2011), 3000 Euro (2014, Shortlist) und nun Die Welt im Rücken hat er bislang drei Romane veröffentlicht – alle drei Titel landeten auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Melles neuestes Werk ist autobiographischen Ursprungs und thematisiert die bipolare Störung, an der er seit Jahren leidet. Ebenfalls zum dritten Mal auf der Longlist vertreten ist der Schweizer Peter Stamm. Mit Weit über das Land, eine Geschichte über eine Ehefrau und Mutter, die mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Ehemanns konfrontiert wird, hat er zum ersten Mal die Chance auf der Shortlist zu stehen.

Von Hooligans, fantastischen Reisen, Stasi, RAF und Mauerfall

Mit der Schweizerin Michelle Steinbeck (* 1990) und dem Deutschen Philipp Winkler (* 1986) gelangten auch zwei Romandebütanten auf die Longlist. Steinbecks Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch ist als fantastischer Entwicklungsroman um die junge Heldin Loribeth angelegt, die ein totes Kind in einem Koffer mit sich führt. Winkler werden Außenseiterchancen für seinen in der Hannoveraner Hooligan-Szene spielenden Hool zugerechnet. Bereits zu den diesjährigen Krawallen bei der Fußball-EM in Frankreich hatte er in der FAZ „Einblick in die Kampfszene“ gegeben. Ebenfalls als eine Art Debütanten könnte man den 65-jährigen Lyriker und Dramatiker Gerhard Falkner bezeichnen, der mit Apollokalypse ebenfalls seinen ersten Roman vorlegt. Es ist ein Epochenroman über das Berlin der 1980er- und 1990er-Jahre, Erinnerungen an die Stasi, RAF und den Mauerfall inbegriffen.

Dagegen nicht auf die Longlist schaffte es der diesjährige Preisträger der Leipziger Buchmesse, Guntram Vesper mit Frohburg. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden die spät veröffentlichten neuen Romane von Christian Kracht (Die Toten) und Martin Mosebach (Mogador) sowie Bestsellerautorin Juli Zeh (Unterleuten) und Eugen Ruge (Follower), Gewinner des Jahres 2011.

Die 20 Nominierten im Überblick
(verfügbare Titel sind verlinkt und in der Philologischen Bibliothek vorhanden):

    • Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer, August 2016)
    • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
    • Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch, August 2016)
    • Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung, September 2016)
    • Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay, Februar 2016)
    • Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer, August 2016)
    • Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos, März 2016)
    • Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin, August 2016) – in Erwerbung
    • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Die Longlist wird am 20. September 2016 von der Jury um die Literaturkritiker Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Christoph Schröder, Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und den Berliner Kritiker und Autor Najem Wali auf sechs finale Romane reduziert, die sogenannte „Shortlist“. Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2016 statt.

Zwar ist die kostenfreie App mit Artikelanfängen seit 2014 passé, aber über detektor.fm lassen sich kostenfrei nach und nach Auszüge aus den nominierten Romane anhören (auch als App verfügbar).

Marken einfach mobil überprüfen

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

2016-08-10 07.03.29Gesicherte Marken und Designs sind der mitunter der größte Schrecken und Segen zugleich für Jungunternehmer und kreative Köpfe.

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (European Union Intellectual Property Office -EUIPO) bietet die Möglichkeit, Marken und Geschmacksmuster in der Europäischen Union schützen zu lassen. Damit man vor der Anmeldung einer Marke weiß, ob man sich damit in rechtlich bedenkliche Gefilde begibt oder eine Lücke füllt, kann man in eSearch plus, der Datenbank des EUIPO vorab recherchieren. Dort kann man nicht nur sehen, ob die Marke oder das Geschmacksmuster bereits angemeldet ist, sondern auch wer der Inhaber ist. Zudem sind dort auch Kontaktdaten zu diesem hinterlegt.

Die Datenbank ist über die Website des EUIPO erreichbar aber auch als App für Android und iOS verfügbar.

Weitere Informationen zu der Europäischen Union finden Sie auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

App in den Urlaub!

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Sommerzeit ist Ferienzeit, Ferienzeit ist Reisezeit.

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Man kann ganz einfach in drei Schritten das wichtigste zur Reise angeben: Wer fährt (Erwachsene, Kinder, Tiere), mit was wird gereist (Pkw, Wohnmobil etc.) und durch welche Länder geht die Reiseroute.

Die Schülerinnen und Schüler Berlins haben Ferien, die Studierenden die Prüfungen hinter sich. Viele fahren da mit Freunden und Familien in den wohlverdienten Urlaub. Eine beliebte Variante des Reisens ist oft auch der Roadtrip. Einfach mal drauf los fahren. Egal ob mit dem eigenen Pkw, dem Wohnmobil oder einem Mietwagen. Perfekt dafür eignet sich die App „Mit dem Auto ins Ausland„. Diese Unterstützt den Nutzer mit Informationen zu allen EU-Ländern, Schweiz, Norwegen und Island. Was muss beim Zoll beachtet werden? Wie viel kostet die Fähre? Was ist im Fall einer Panne zu tun?

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Anschließend einfach eine Kachel mit einem Thema auswählen, die passenden Informationen zur Reise werden angezeigt. Es gibt auch eine Checkliste für die wichtigsten Dokumente und Fahrzeugzubehör.

Die App ist ein Projekt des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. Dieses bietet auch die Möglichkeit, einen Konflikt, den man als Verbraucher auf Reisen hat im Nachhinein prüfen zu lassen.

Gefördert wird die App vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

 

Wer mehr über die App erfahren will, kann sich hier im Factsheet informieren. Die App ist für Android und iOS erhältlich.

 

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Agenda 2030, Sustainable Development Goals und 2030 Watch

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Development Co-operation Report 2016 Cover

Im Herbst vergangenen Jahres haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 und damit 17 Ziele (Sustainable Development Goals – SDG) für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Um diesen ambitionierten Fahrplan umzusetzen müssen jährlich 3,3 bis 4,5 Billionen US-Dollar investiert werden. Da dem lediglich 132 Mrd. Us-Dollar verfügbare öffentliche Mittel für Entwicklungszusammenarbeit gegenüberstehen, sind private Investitionen zum erreichen der SDG notwendig.

Wie mehr privates Kapital hier eingebracht und sinnvoll gelenkt werden kann, analysiert der aktuelle „Development Co-operation Report“. Dabei werden auch ausländische Direktinvestitionen, Mischfinanzierungen und soziale Investitionen berücksichtigt. Ein Überblick über den Einfluss des öffentlichen Sektors auf die Mobilisierung privater Investitionen wird darin ebenfalls geboten.

Der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. hat zudem zur Agenda 2030 das unter anderem im Auftrag der Regierung geförderte Projekt Watch 2030 in Leben gerufen. Dieses überwacht und visualisiert die Umsetzung der Ziele in Deutschland.

Weitere Informationen zu der Vereinten Nationen finden Sie auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.