Wie fange ich an? Wie finde ich ein Thema? Was bedeutet eigentlich ‚wissenschaftliches‘ Schreiben? Was muss ich beim Umgang mit Quellen beachten? Wie überwinde ich Schreibblockaden? Auf diese – und viele andere – Fragen wollen wir bei der Schreibwoche vom 23. bis 27. August 2021 eingehen und gemeinsam Antworten finden.
Auch über die vorlesungsfreie Zeit bieten wir unsere Zitiersprechstunde an. Sie haben Fragen rund ums Zitieren, zum Umgang mit Quellen, zum Nachweis von Abbildungen o. ä.? Dann können Sie heute zwischen 15 und 16 Uhr unseren Kollegen Armin Glatzmeier dazu befragen.
Die Zitiersprechstunde findet online via Cisco Webex Meeting statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen können auf Deutsch und Englisch gestellt werden.
Gestern vor 25 Jahren – am 9. August 1996 – starb May Ayim (auf dem Bild rechts, links daneben Audre Lorde): Dichterin, Pädagogin und Logopädin sowie bedeutende Aktivistin der afrodeutschen Bewegung.
Als May Ayim 1984 nach West-Berlin zog, erlebte sie ein weitaus offeneres und toleranteres Bild der Gesellschaft als in ihrem Heimatort Münster, wo sie als Kind mit ghanaisch-deutschen Wurzeln von einer Familie adoptiert aufgewachsen war. In Berlin knüpfte sie Kontakte zur US-amerikanischen Dichterin und Aktivistin Audre Lorde, die sie ermutigte, als Afrodeutsche vor allem gegen Rassismus und Sexismus zu schreiben. In der von Audre Lorde und der Verlegerin Dagmar Schultz initiierten Anthologie „Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte“ veröffentlichte May Ayim ihre Diplomarbeit zur Kultur- und Sozialgeschichte von Afro-Deutschen. Die Gedichtbände „blues in schwarz weiss“ und „nachtgesang“ thematisieren die Doppelidentität als Afro-deutsche und den dazu folgenden Rassismus. Außerdem spricht May Ayim in ihren Gedichten über die komplizierte Beziehung zu ihren Eltern und den bestehenden Sexismus. Den Begriff und die Doppelidentität des „Afro-deutsch“-Seins benutzte May Ayim auch in ihren Gedichten „afro-deutsch I“ und „afro-deutsch II“, welche im Gedichtband „blues in schwarz weiss“ zu finden sind.
Sie war eine der bekanntesten Frauen in Deutschland, welche sich zum einen mit der afro-deutschen Doppelidentität auseinandersetzte, zum anderen den dazugehörigen Kampf gegen Rassismus und Sexismus thematisierte.
Die Datenbank von British Online Archives gibt einen Überblick über die Geschichte der Armenschulen in Großbritannien im 19. Jahrhundert (1812-1901) und über die Einrichtungen, von denen sie betrieben wurden. Die Quellen umfassen Berichte aus Schulen mit anglikanischer und wesleyanischer Konfession sowie weltliche und katholische Schulen und dokumentieren die Entwicklung der Bildung von Kindern aus armen Familien in der Zeit der industriellen Revolution bis zur viktorianischen Ära. So wie die Anzahl der Schulen zunahm, ermöglichte die Fabrikgesetzgebung (Factory Act) den Kindern den Schulbesuch. Die Auswirkungen dieser Fabrikgesetze sind in diesen Berichten dokumentiert.
Die Sammlung ist in vier Bereiche gegliedert:
British and Foreign School Society, 1814-1900
Wesleyan Education Committee, 1838-1901
National Society for Promoting the Education of the Poor, 1812-1900
Catholic Poor School Committee, 1848-1900
Insgesamt wurden über 30.671 Seiten von 60 Dokumenten in 4 Bänden digitalisiert. Die Quellen liegen als Original-Image-Dateien vor. Transkripte sind nicht vorhanden.
Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Am 12.08.2021 bietet das Team Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin eine Online-Informationsveranstaltung zur neuen Forschungsdaten-Policy an.
Am 05.05.2021 wurde die Forschungsdaten-Policy der Freien Universität durch den Akademischen Senat verabschiedet. Die Policy unterstützt Forschende, Lehrende und Studierende der Freien Universität bei der Umsetzung guter wissenschaftlicher Praxis im Umgang mit Forschungsdaten während des gesamten Forschungsprozesses. Sie adressiert zudem die an der Freien Universität verfügbaren Services rund um die Organisation, Speicherung, Archivierung und Publikation von Forschungsdaten.
In dieser Online-Informationsveranstaltung werden die zentralen Inhalte der Policy vorgestellt. Im Anschluss wird es ausreichend Zeit geben, um Fragen zur Policy zu stellen.
Zielgruppe
Angehörige der Freien Universität
Voraussetzungen
Keine
Inhalte
Zentrale Inhalte der Forschungsdaten-Policy
Forschungsdatenmanagement-Services und Ansprechpersonen
Ab Dienstag, dem 03.08.2021 ist der Zugang zum Freihandbereich der Philologischen Bibliothek für FU-Angehörige wieder möglich. Voraussetzung für den Einlass ist eine Arbeitsplatzbuchung und die Vorlage entsprechender medizinischer Nachweise (3 Gs). Die Bibliothek öffnet wochentags von 10 bis 18 Uhr.
Ab sofort können Sie das Kontingent an reinen Arbeitsplätzen in der Universitätsbibliothek ganztägig reservieren. Dies gilt sowohl für die Einzelplätze im 1. Stock (Leihstelle), als auch jene im 2. Stock (Lesesaal). Ausgenommen davon sind die wenigen Computerarbeitsplätze („Rechner“ bzw. „ZEDAT-Rechner“) im Lesesaal.
Eine vorherige Reservierung können Sie über das Buchungssystem tätigen. Bitte beachten Sie dafür die allgemeinen Voraussetzungen, u. a. muss auch weiterhin am gebuchten Arbeit eine medizinische Maske („OP-Maske“) oder FFP2-Maske getragen werden.
Vor Ort in der Universitätsbibliothek arbeiten können sowohl FU-Angehörige, als auch externe Benutzerinnen und Benutzer.
Den Zugang zu Wissen und Information zu ermöglichen und die informationelle Grundversorgung sicherzustellen, das ist Hauptaufgabe von Bibliotheken. Wissen erlangen Menschen jedoch auch über das Ausprobieren und Experimentieren mit Dingen. So sind Maker-Spaces, Living Labs oder die Bibliothek der Dinge weitere Angebote, um Bibliotheken zu Orten des Wissensaustauschs werden zu lassen.
Nicht mehr ganz neu und zunehmend verbreitet ist die Bibliothek der Dinge. Nicht täglich benötigen wir z. B. eine Eismaschine, eine Slackline oder ein Astro-Planetarium. In Bibliotheken können diese Dinge mit einem gültigen Bibliotheksausweis ausgeliehen und ausprobiert werden.
In neueren Berichten über das Leihen von Dingen liest man schnell von der Sharing Economy. Berühmt ist dazu die Aussage aus einem Blog-Beitrag von Anna Awimbo: „Have you heard of the Sharing Economy?“ my colleage asked the woman. „Of course!“ said the woman. „I’m a librarian!“.
Der begriffliche Bedeutung von Sharing Economy wird umfassend und anschaulich von Christiane Müller in ihrem Buch „Bücher leihen, Ideen teilen – Bibliotheken in der Sharing Economy“ dargestellt. „Ganz unterschiedliche Konzepte werden der Sharing Economy zugeordnet; eine einheitliche wissenschaftliche Definition existiert bislang nicht und so fällt es schwer, die Bedeutung des Begriffs klar zu fassen.“ (Müller, S. 12)
Statt Dinge dauerhaft besitzen zu müssen, können Menschen mit vorübergehendem Leihen einen beachtlichen, persönlichen Beitrag leisten, Ressourcen zu schonen, um die physische Herstellung von Produkten zu verringern. Christiane Müller gibt dies anschaulich wieder: „[…] ein Auto, das sich etwa fünf Nachbarn teilen, wird nur einmal angeschafft und produziert. So werden auch nur die Ressourcen für ein statt für fünf Fahrzeuge verbraucht. Dieses eine geteilte Auto wird dann intensiver genutzt, als dies bei einem Fahrzeug pro Person der Fall wäre.“ (Müller, S. 17)
An der Freien Universität Berlin sind das Möbellager und die FUndgrube Anlaufstellen, vor einer notwendigen Anschaffung zu prüfen, ob es den Tisch, den Stuhl oder das Regal bereits gibt.
Weltweit finden sich vielfach Bibliotheken, die das Angebot zur Bibliothek der Dinge aufnehmen und ausbauen und somit die gesellschaftliche Bereitschaft zum Teilen unterstützen.
Das Tool wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.
Bis zum 20. August 2021 kann über das FU-Campusnetz die Software Writefull getestet werden. Der Zugang kann über zwei Links erfolgen: Writefull Revise und Writefull Cite.
Die Software Writefull, die vom Verlag Schweitzer Fachinformationen vertrieben wird, nutzt die neuesten Techniken der Künstlichen Intelligenz, um Sprachmuster in wissenschaftlichen Texten, die in englischer Sprache verfasst wurden, zu erkennen. Sie wurde speziell für Studierende und Forschende entwickelt.
Writefull Revise gibt sprachliches Feedback zu Texten, die in Microsoft Word geschrieben wurden. Es prüft die Korrektheit von Grammatik, Rechtschreibung, Wortschatz, Zeichensetzung und Stil. Schreibende können ihren Text zu Revise hochladen, die Sprachvorschläge überprüfen und eine überarbeitete Version ihres Textes herunterladen. Das Tool kann verwendet werden, um die sprachliche Qualität eines bereits geschriebenen Textes vor Abgabe/Veröffentlichung zu überprüfen und um sicherzustellen, dass alle sprachlichen Fehler korrigiert sind.
Writefull Cite überprüft Texte auf Vollständigkeit der Zitate und markiert Sätze, die durch eine Referenz unterstützt werden sollten. Im Gegensatz zu Anti-Plagiatstools vergleicht Cite die Texte nicht mit einer Datenbank. Es verwendet ein eigenes KI-basiertes Modell, um zu beurteilen, ob Zitate wahrscheinlich erforderlich sind.
Writefull Revise und Writefull Cite können mit den Browsern Chrome, Firefox, Safari und Edge verwendet werden.
Der Beschreibungstext ist weitgehend den Infoseiten des Anbieters entnommen.
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DAC/NRF ist das Ergänzungsbuch zum Arzneibuch und enthält etwa 280 DAC-Monographien, Prüfverfahren zur alternativen Identifizierung von rund 950 Ausgangsstoffen für eine erleichterte Eingangsprüfung und etwa 240 standardisierte Rezepturvorschriften samt apothekengerechten Herstellungstechniken sowie pharmazeutischen und medizinischen Erläuterungen.
Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.