Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Das Netzwerk „Europäische Bewegung Deutschland“ (EBD) hat für die nächsten Tage einige Veranstaltungen geplant. Die Veranstaltungs-Reihe „Kommission direkt“ hat für morgen, 07.07.2020 um 12 Uhr den EU-Handelskommissar Phil Hogan zum Thema „Trade Policy Review: new global challenges and EU Trade Policy Priorities“ eingeladen. Die Veranstaltung können Sie morgen ab 12 Uhr live hier sehen.
Weiterhin wird am 09.07.2020 die EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides zum Thema Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sprechen. Außerdem wird sie Informationen zum informellen Rats der Gesundheit am 16.07. geben. Die Veranstaltung können Sie ab 14:45 Uhr hier live sehen.
Am 10.07.2020 wird der EU-Kommissar für Umwelt, Meere und Fischerei, Virginijus Sinkevičius anlässlich des informellen Kickoffs des Rats für Umwelt eingeladen. Die Veranstaltung können Sie ab 12:30 Uhr hier live sehen.
Seit dem 1. Juli 2020 bieten die Universitätsbibliothek sowie die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts und des Friedrich-Meinecke-Instituts der FU Berlin Einzelarbeitsplätze an. Aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene ist die Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze limitiert. Eine Voranmeldung für die Nutzung dieses Angebots ist deshalb notwendig.
Eingang zur Universitätsbibliothek, Garystr. 39
Die Einzelarbeitsplätze in der Universitätsbibliothek verteilten sich im 1. Stock über das Informationszentrum und die Gruppenarbeitsräume. Insgesamt stehen 27 Einzelarbeitsplätze „nur“ für FU-Angehörige zur Buchung bereit. Reservierungen sind sowohl im Voraus als auch für den aktuellen Tag möglich. Dafür wird ein Online-Raumbuchungssystem eingesetzt, das man mit dem FU-Account nutzen kann. Die maximale Nutzungszeit des Einzelarbeitsplatzes beträgt drei Stunden pro Tag. Weiterführende Informationen zur Hygiene, zum Datenschutz und den Link zur Raumbuchung finden Sie auf der Website der UB.
Eingang zur Bibliothek des KHI/FMI, Koserstr. 20
In derBibliothek des Kunsthistorischen Instituts (KHI) und des Friedrich-Meinecke-Instituts (FMI) werden Reservierungen per E-Mail entgegengenommen. Hier können FU-Angehörige und externe Gäste einen Einzelarbeitsplatz für einen ganzen Öffnungstag (max. sechs Stunden) buchen sowie die Kopierräume nutzen (Mensa-/Campuskarten nicht im Haus aufladbar!). Weitere Einzelheiten zu u. a. Hygiene und Datenschutz entnehmen Sie bitte der Website des KHI.
Einen Überblick über die gegenwärtigen Bibliotheksservices an der FU Berlin finden Sie hier.
Seit Beginn der 27. Kalenderwoche haben die Bibliothek des Instituts für Theaterwissenschaft und die Veterinärmedizinische Bibliothek mit der kontaktarmen Ausleihe für FU-Angehörige (FU-Studierende, -Dozentinnen, -Mitarbeiterinnen) begonnen. Beide Häuser gehen dabei etwas unterschiedlich vor.
Seit dem 30. Juni 2020 stellt die Bibliothek des Instituts für Theaterwissenschaft wieder Medien zur Verfügung. Bücher können unter Angabe der Signatur per E-Mail an thewibib@zedat.fu-berlin.de vorbestellt werden. Die dann folgende Bestätigungsmail durch die Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gibt den Zeitraum an, in dem Sie die Bücher abholen können. Die Bücher werden für Sie „nur“ ausgegeben, die Bibliothek selbst bleibt weiterhin geschlossen.
Die Veterinärmedizinische Bibliothek hat bereits am 29. Juni 2020 mit der kontaktarmen Ausleihe begonnen. Vormerkungen sind über das Bibliotheksportal Primo (https://primo.fu-berlin.de) möglich, idealerweise einen Tag vor Abholung (Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr., jeweils 10:00 – 16:00 Uhr). Spontane Anfragen oder Bestellungen an der Leihstelle können gegenwärtig leider nicht erfüllt werden (s. weiterführende Informationen).
Für Zeitschriftenartikel und Teile von Monografien wird weiterhin der Scandienst der FU-Bibliotheken unter Berücksichtigung des Urheberechts angeboten. Bitte beachten Sie, dass beide Bibliotheken gegenwärtig ausschließlich für die kontaktarme Ausleihe geöffnet sind – Mund- und Nasenschutz sind mitzuführen und die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Die Nutzung der Lesesäle, Arbeitsplätze, Freihandbereiche, Kopier- und Scangeräte sowie PC-Arbeitsplätze ist bis auf Weiteres leider nicht möglich.
Eine Übersicht über alle bisher geöffneten FU-Bibliotheken finden Sie hier.
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Am 01. Juli 2020 übernimmt Deutschland für 6 Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Der Rat der Europäischen Union ist eines der wichtigsten Organe der EU und tagt je nach Themenbereich in unterschiedlicher Zusammensetzung.
Was heißt es die EU-Ratspräsidentschaft inne zu haben:
Leitung der Sitzungen des Rates und seiner vorbereitenden Ausschüsse und Arbeitsgruppen (ca. 200) sowie Moderation der Treffen des Rates der Europäischen Union
den Rat gegenüber den anderen Organen der EU, zum Beispiel bei den Verhandlungen über EU-Gesetzgebungsakte mit dem Europäischem Parlament und der Europäischen Kommission sowie gegenüber Drittstaaten und internationalen Organisationen zu vertreten
Repräsentation der EU, gemeinsam mit der Kommission, auf internationaler Ebene
Gleichzeitig bildet Deutschland bis Ende 2021 mit Portugal und Slowenien die sogenannte Trio-Präsidentschaft. Nach Deutschland wird Portugal im ersten Halbjahr 2021, anschließend Slowenien im zweiten Halbjahr die Ratspräsidentschaft innehaben. Die drei Länder formulieren gemeinsame Ziele und erarbeiten ein konkretes Programm, mit dem sich der Rat während der drei Präsidentschaften befassen wird. Auf dieser Grundlage stellt jedes der drei Länder ein eigenes detaillierteres Sechsmonatsprogramm für die Ratspräsidentschaft auf.
Das übergeordnete Ziel: Europa soll stärker, gerechter und nachhaltiger aus der Corona-Pandemie hervorgehen.
Handlungsschwerpunkte werden sein:
die Covid-19-Pandemie und die Bewältigung der sozio-ökonomischen Folgen sowie eine Verbesserung des europäischen Krisenmanagements,
die Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2021 bis 2027 zusammen mit dem neuen Wiederaufbaufonds,
das künftige Verhältnis der EU zum Vereinigten Königreich,
wichtige politische Zielsetzungen der Strategischen Agenda 2019 bis 2024 in den kommenden 18 Monaten (Zukunftskonferenz, Klima, Wettbewerbsfähigkeit, Digitales, Soziales, Europas Rolle in der Welt).
Die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek bietet ab sofort für Studierende am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin eine Online-Sprechstunde an.
Bei Fragen zu den Themenfeldern Literaturrecherche, Literaturverwaltung mit EndNote, Datenabfragen mit Datastream/Eikon und Dafne, Zitierregeln oder zu den allgemeinen Benutzungsmodalitäten vereinbaren wir gern individuelle Audio-/Videotermine via Webex.
Nähere Informationen zur Online-Sprechstunde und zur Anmeldung finden Sie hier.
Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.
Bis zum 24. Juli 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Scopus getestet werden.
Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten wie z.B. :
Naturwissenschaften, Technik, Medizin und Gesundheitswissenschaften
Sozialwissenschaften
Kunst- und Geisteswissenschaften
Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel (References und Citations), die die Zitationsanalyse ermöglichen (Wer zitiert wen? Wer wird durch wen zitiert?).
Die Auswertung erfolgt ab dem Publikationsjahr 1996.
Weitere Daten zu Scopus:
75 Millionen Literaturnachweise und Abstracts aus mehr als 23.500 peer-reviewed Zeitschriften, herausgegeben von mehr als 5.000 internationalen Verlagen (Stand: Juni 2020)
tägliche Aktualisierung
Abstracts durchsuchbar rückwirkend bis 1970 (teilweise bis 1788)
für alle seit 1996 publizierten Artikel zusätzlich zum Abstract auch Literaturverweise, viele davon erstmals in verlinkter Form
Verlinkung zu Volltext-Artikeln und anderen bibliografischen Quellen
laufend erweitertes Angebot an Open-Access- sowie Electronic-Only-Zeitschriften
laufend erweitertes Angebot an Book Titles (Stand Juni 2020: über 194.000)
Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich eigene Suchprofile zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen (auch als RSS-Feeds möglich).
Nach einem Test ist die Datenbank VetCenter lizenziert worden und es kann weiterhin kostenfrei über das FU-Campusnetz darauf zugegriffen werden.
Das neue Online-Portal zur Veterinärmedizin vom zur Thieme Gruppe gehörenden Anbieter Enke preist punktgenaues Fachwissen für die Untersuchung und Diagnose im Praxisalltag an.
Angeboten werden über 49.000 E-Books und 1800 E-Zeitschriften mit Fachinformation, kombiniert mit einer intelligenten und vernetzten Suchfunktion. Neben Inhalten des Enke Verlags stehen auch Informationen von Anbietern wie Sonntag, Thieme und Schattauer sowie ein Mediacenter mit über 45.000 Bildern und 89 Videos bereit.
Mehr als 100 interaktive Diagnoseleitfäden stehen für die Untersuchung zur Verfügung – vom Leitsymptom bis zur Diagnose. Diese sollen auch bei komplizierten Fällen helfen. Per Mausklick gelangt man an weitere Krankheitsinformationen. Mit einem kostenfreien, persönlichen Login lassen sich Suchergebnisse personalisieren und wichtige Inhalte mit Markierungen, Bookmarks, Notizen versehen oder mit anderen Nutzern teilen.
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Quelle: corinnabarbara auf Pixabay
Nicht erst seit den Schließungen mehrer fleischverarbeitender Betriebe aufgrund von rasant ansteigenden COVID-19 Infektionen bei Mitarbeitern, fragt sich der eine oder andere vielleicht: Gibt es die Möglichkeit sich über Lebensmittel mit COVID-19 zu infizieren?
Erarbeitet wurden die Q&A in Zusammenarbeit mit den zuständigen nationalen Behörden und Akteuren der Lebensmittelketten.
Unter Punkt 1.1. Wie hoch ist das Risiko einer COVID-19-Infektion durch Lebensmittel?, heißt es:
Trotz des großen Ausmaßes der Pandemie wurde bisher nicht berichtet, dass sich COVID-19 über den Verzehr von Lebensmitteln überträgt. Daher gibt es laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit keinen Beleg dafür, dass Lebensmittel im Zusammenhang mit COVID-19 ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen. (…)
Ab sofort können über das FU-Campusnetz bis Ende 2020 insgesamt 33 neue Datenbanken von Oxford University Press (OUP) genutzt werden. Dabei handelt es sich um Titel der Reihe Oxford Bibliographies (OBO), von denen die FU Berlin bislang neun Datenbanken fest lizenziert hat.
Oxford Bibliographies verbinden Eigenschaften einer annotierten Bibliografie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen englischsprachigen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen zu 42 verschiedenen Disziplinen, mehrheitlich aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Inhalte werden laut Anbieter laufend aktualisiert und jede Fachbibliografie um bis zu jährlich 50-75 neue Artikel ergänzt.
Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten kommentierten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Konferenz- und Festschriften, aber auch Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments (wenn dieses als Printausgabe an der FU verfügbar ist), außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.
Die 42 Datenbanken der Oxford Bibliographies im Überblick (* = bereits zuvor von der FU Berlin fest lizenziert):
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay
1950 wurde das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) gegründet. Ziel war es, den nach dem 2. Weltkrieg millionenfach geflüchteten Europäern zu helfen. Innerhalb von 3 Jahre sollte die Arbeit abgeschlossen sein und das UNHCR wieder aufgelöst werden.
Es kam anders. Derzeit lassen ca. 20 Menschen pro Minute alles zurück, um Krieg, Verfolgung oder Terror zu entkommen. Flüchtlinge gehören zu den am stärksten gefährdeten Menschen der Welt. Zu ihrem Schutz wurde 1951 die Flüchtlingskonvention (Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge) und 1967 das Protokoll über die Rechtsstellung der Flüchtlinge unterzeichnet. Diese beiden Dokumente sind die einzigen globalen Rechtsinstrumente, die ausdrücklich die Rechte von Flüchtlingen und damit ihr Leben schützen.
Der Weltflüchtlingstag
Am 20. Juni 2001, dem 50. Jahrestag der Konvention von 1951, fand zum ersten Mal der Weltflüchtlingstag statt. Ursprünglich war dieser Tag als Afrika-Flüchtlingstag bekannt, bevor die Generalversammlung der Vereinten Nationen ihn im Dezember 2000 offiziell zum Weltflüchtlingstag erklärte.
Jedes Jahr finden eine Vielzahl von Veranstaltungen zur Unterstützung von Flüchtlingen auf der ganzen Welt statt. Beteiligt sind neben Regierungsbeamten, Aufnahmegemeinschaften, Unternehmen, Prominenten, Schulkindern auch die Betroffenen. Der Weltflüchtlingstag beleuchtet die Rechte, Bedürfnisse und Träume von Flüchtlingen und trägt dazu bei, den politischen Willen und die Ressourcen zu mobilisieren, damit Flüchtlinge nicht nur überleben, sondern auch leben können.
Internationale Tage wie der Weltflüchtlingstag tragen dazu bei, die globale Aufmerksamkeit auf die Notlage derer zu lenken, die vor Konflikten oder Verfolgung fliehen. Viele Aktivitäten am Weltflüchtlingstag bieten Möglichkeiten zur Unterstützung von Flüchtlingen. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen in diesem Jahr vorwiegend virtueller Natur sein. Seien sie trotz Corona dabei, das UNHCR bietet ihnen hier, nach Ländern gelistet, die Möglichkeiten der Beteiligung.