Lateinamerikanisches Zeitungsarchiv im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

ReadexBis zum 11. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Latin American Newspapers getestet werden.

Die Datenbank, gemeinsam mit dem amerikanischen Anbieter Readex/NewsBank und dem Center for Research Libraries (CRL) entwickelt, bietet Zugang zu mehr als 300 im Volltext durchsuchbaren Zeitungstiteln aus Lateinamerika, die im 19. Und 20 Jh. veröffentlicht wurden. Ausgewählt wurden Titel aus u. a. Argentinien, Brasilien, Chile, Kuba, Guatemala, Mexiko, Peru und Venezuela der Jahre 1805 bis 1922, wobei die Berichtszeit bzw. Ausgabenanzahl je nach Zeitung variiert. Enthalten sind u. a.:

Verlagsort Titel/Berichtszeit
Buenos Aires La Nacion (1870-1922)
La Prensa (1869-1922)
Vanguardia (1894-1922)
Caracas Venezuelan Herald (1896-1904)
Georgetown Daily Chronicle (1881-1897)
Guatemala City El Guatemalteco (1873-1922)
Lima (Peru) El Peruano (1827-1922)
West Coast Leader (1912-1922)
Merida (Mexiko) La Revista de Yucatan (1913-1922)
Mexiko-Stadt Patria (1877-1913)
Mexican Herald (1895-1915)
Monitor Republicano (1845-1895)
Panama La Estrella de Panama (1858-1906)
Star and Herald (1854-1922)
Port of Spain (Trinidad und Tobago) Port of Spain Gazette (1907-1914)
Rio de Janeiro Jornal do Commercio (1827-1922)
Santiago de Chile Mercurio (1914-1922)
São Paulo O Estado de São Paulo (1875-1922)
Veracruz Llave, Mexiko Dictamen (1902-1922)

Bei den eingescannten Zeitungen – teilweise in unterschiedlicher Qualität – lassen sich einzelne Seiten oder ganze Ausgaben als PDF-Dateien abspeichern.

Die Datenbank ist Teil des beworbenen World Newspaper Archives, dass bald auch Datenbanken zu historischen Tageszeitungen aus Afrika (African Newspapers), Europa (European Newspapers), dem Mittleren Osten (Middle Eastern Newspapers), Süd- und Südostasien (South Asian Newspapers/Southeast Asian Newspapers) anbieten soll. Die FU Berlin hat bislang fest America’s Historical Newspapers (publizierte US-Zeitungen der Jahre 1690 bis 1922) lizenziert.

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Online-Bibliographie zur Klassischen Altertumswissenschaft testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum regulär für das FU-Campusnetz weiterlizenziert (Stand: 06/2018).

classicsBis zum 30. November 2015 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Oxford Bibliographies / Classics getestet werden.

Die Datenbank zur Klassischen Altertumswissenschaft (Classics) verbindet Eigenschaften einer annotierten Bibliographie mit denen einer Enzyklopädie. Man möchte sich grundlegend in ein Thema einarbeiten und kennt noch nicht die passende Literatur? OBO Classics bietet in wenigen Klicks Rat mit zahlreichen Übersichtsartikeln plus verlässlichen Literaturhinweisen. Die englischsprachigen Artikel – von A wie „Academy, The“ bis Z wie „Zeno of Elea“ gegenwärtig 215 Beiträge zählend – werden von Experten verfasst. Pro Jahr folgen fortlaufend neue Einträge (ca. 50-75). Jeder Beitrag wird laut Anbieter regelmäßig um Hinweise auf verwandte Lexikoneinträge und ähnliche Themenfelder ergänzt.

Die zu den jeweiligen Themen mitgelieferten kommentierten Literaturhinweise können Bücher, Buchkapitel, Zeitschriftenaufsätze, Konferenz- und Festschriften, aber auch Websites, Datenbanken und Blogs beinhalten. Links führen zum Volltext oder zum Standort des Dokuments (wenn dieses verfügbar ist), außerdem zu verwandten oder weiterführenden Einträgen. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (u. a. EndNote, RefWorks oder Zotero) ist möglich. Optional können nach einem kostenfreien Login direkt auf der Online-Plattform eigene Literaturlisten erstellt und mit Anmerkungen versehen oder häufig getätigte Recherchen gespeichert werden.

Neben dem Test zu Oxford Bibliographies / Classics hat die FU Berlin gegenwärtig die Online-Bibliographien zu den African Studies, International Relations und Political Science fest lizenziert.

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„LGBT Thought and Culture“ im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum regulär weiterlizenziert (Stand: 06/2018)

LGBT Thoughs and CultureEbenfalls bis zum 7. November 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank LGBT Thought and Culture getestet werden.

Die noch im Aufbau befindliche Datenbank, ebenfalls von Alexander Street Press bereitgestellt, soll bei ihrer Fertigstellung ca. 150.000 Seiten an Material zur LGBT-Bewegung (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) um Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender beinhalten, darunter Texte, Briefe, Zeitschriften, Reden, Interviews und Sammlerartikel vom Ende des 19. bis Anfang des 21. Jahrhunderts. Dazu zählen auch die Sammlungen bzw. Nachlässe des Filmemachers und Schwulenrechtsaktivisten Pat Rocco (* 1934), der lesbischen Aktivistin und Herausgeberin Jeanne Cordova (* 1948), der Sexualforscher Magnus Hirschfeld (1868-1935) und Harry Benjamin (1885-1986).

An Zeitschriften wurden die Publikationen Outline (1987-2000) für die Chicagoer LGBT-Community, die afroamerikanische LGBT-Themen aufgreifenden Blacklines (1996-2006) und En La Vida (1996-2006) für Latinos digitalisiert. An Büchern sind u. a. das unter dem Pseudonym „Donald Coreys“ veröffentlichte Sachbuch The Homosexual in America (1951) von Edward Sagarin, der in Europa verfasste schwule Roman Imre: A Memorandum von Edward Prime-Stevenson (Pseudonym: Xavier Mayne) oder der Essayband Left Out: The Politics of Exclusion von Martin B. Duberman enthalten. Die Datenbank soll bei ihrer Fertigstellung nicht nur Archivmaterial aus den USA sondern aus aller Welt anbieten, mit einem speziellen Fokus auf Europa, Australien, Neuseeland und Lateinamerika.

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Fernseharchiv „60 Minutes“ testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum für FU-Angehörige lizenziert.

60 MinutesBis 7. November 2015 kann über das FU-Campusnetz das Fernseharchiv von 60 Minutes getestet werden.

Angeboten werden 350 Stunden an Videomaterial des amerikanischen investigativen Nachrichtenmagazins aus den Jahren 1997 bis 2014. Das entspricht insgesamt 1700 Beiträge aus den Bereichen Politik, Recht, Gesundheit, Außenpolitik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Seit 1968 vom Fernsehsender CBS ausgestrahlt, gilt 60 Minutes als die am längsten laufende Nachrichtensendung in der Geschichte des Fernsehens und wurde vielfach mit den TV-Preisen Emmy und Peabody Award preigekrönt. Vom Start der Sendung bis 2006 wurde sie u. a. von Mike Wallace moderiert. Seit 1975 Sonntagabend von 19 bis 20 Uhr ausgestrahlt, erreicht das Format heute bis zu 25 Mio. Zuschauer und ist somit das häufigsten gesehene Nachrichtenmagazin im amerikanischen TV.

Das Archiv, angeboten von Alexander Street Press, wird durch Nachrichtenmaterial des CBS-Programms Sunday Morning (175 Stunden) ergänzt. Die Videos verfügen über englischsprachige Transkriptionen, die parallel zur Sendung mitlaufen. Nach einer kostenfreien Registrierung lassen sich Playlists und individuell geschnittene Clips zusammenstellen.

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Neu in der Digitalen Bibliothek: American Folklife Center

Neu in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Webpräsenz des American Folklife Centers aufgenommen.

Das American Folklife Center wurde 1967 von der Library of Congress ins Leben gerufen und verzeichnet in ihrem Katalog mehr als 150.000 Tonaufnahmen und drei Millionen Gegenstände. Nicht alle Sammlungen sind online abrufbar, doch beinhaltet die Webseite, neben Fotos und Texten, tausende Tonaufnahmen von Songs und Filmaufnahmen von Interviews, sowie deren Mitschriften. Die Sammlungen werden ergänzt durch das Civil Rights History Project sowie das Veterans History Project.

Neu in der Digitalen Bibliothek: UN Women

In die Digitale Bibliothek der FU Berlin wurde die kostenfreie Webpräsenz von UN Women aufgenommen.

UN Women ist ein Projekt der United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women (kurz: UN Women). Die Digitale Bibliothek dieser Seite stellt die Publikationen sowie Videos von UN Women zur freien Verfügung. Die Publikationen können als PDF eingesehen und heruntergeladen werden oder über Social media Seiten geteilt werden.

Darüber hinaus kann in der Rubrik „What we do“ Informationen zu der Arbeit von UN Women eingesehen werden.

Literaturnobelpreis für Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch (2013)
Swetlana Alexijewitsch (2013)

Der Nobelpreis für Literatur geht dieses Jahr an Swetlana Alexijewitsch, wie am Donnerstag das Nobelpreis-Komitee in Stockholm bekannt gab. Die bereits im letzten Jahr favorisierte Weißrussin erhalte die Auszeichnung „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“, so die offizielle Begründung.

Die Tochter einer Ukrainerin und eines weißrussischen Soldaten wurde 1948 in der Westukraine geboren und wuchs in Weißrussland auf. Nach dem Abschluss ihres Journalistikstudiums in Minsk (1972) begann Alexijewitsch neben der Arbeit als Lehrerin als Journalistin für Lokal- und Literaturzeitungen zu arbeiten. Gleich ihr erstes Buch wurde wegen der enthaltenen Kritik an der sowjetischen Passvergabe nicht veröffentlicht. Alexijewitsch experimentierte weiter mit Kurzgeschichten, Essays und Reportagen und greift in den folgenden Jahren brisante Themen wie die Stalin-Zeit (Die letzten Zeugen,1985) den sowjetischen Afghanistankrieg (Zinkjungen, 1989) die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft, 1997) oder die negativen Folgen des Auseinanderbrechens der Sowjetunion (Im Banne des Todes, 1993) in ihren Büchern auf.
Mehrere Jahre arbeitet Alexijewitsch an ihren Werken, die sie mit Hilfe zahlreich geführter Interviews auf Russisch verfasst. Diese von ihr begründete literarische Gattung nennt sie „Roman der Stimmen“. Zunehmend Repressalien des weißrussischen Regimes unter Alexander Lukaschenko ausgesetzt, lebte Alexijewitsch zeitweise im Ausland, darunter auch in Berlin. 2011 kehrte sie jedoch nach Weißrussland zurück. Neben zahlreichen Auszeichnungen hatte sie zuletzt 2013 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten (Link zur Dankesrede, PDF-Datei – S. 11 ff.). Im letzten Jahr hatte der Franzose Patrick Modiano den Literaturnobelpreis erhalten.

(Bild: Elke Wetzig, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

Die „Nobelpreis-Woche“ ist mit Swetlana Alexijewitschs noch nicht beendet. Nachdem die Gewinner für die Sparten Medizin/Physiologie, Physik, Chemie und Literatur feststehen, wird am Freitag der Friedensnobelpreisträger bekannt gegeben. Hoffnungen auf die Auszeichnungen können sich über 270 Kandidaten machen. Unter den Nominierten sollen sich u. a. die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der kongolesische Arzt und Menschenrechtsaktivist Denis Mukwege sowie Papst Franziskus befinden. Am 14. Oktober wird der Nobelpreis für Wirtschaft vergeben.

Die Preisübergabe an die Laureaten erfolgt alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels.

Fast 400 E-Books von C.H.Beck im Test

Die E-Book-Plattform wurde nach dem Testzeitraum für FU-Angehörige weiterlizenziert.

Katyn 1940Bis zum 7. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei in 384 E-Büchern des Verlags C.H.Beck gestöbert werden. Der Großteil der freigeschalteten Titel in der C.H.Beck eLibrary ist deutschsprachig, und in den letzten fünf Jahren erschienen.

Die C.H.Beck eLibrary bietet Titel aus folgenden Fachgebieten an:

  • Altertumswissenschaft (129 Titel)
  • Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (72)
  • Geschichte des 20.-21. Jahrhunderts (127)
  • Philosophie (39)
  • Religion und Theologie (38)
  • Literatur und Sprache (14)
  • Musikgeschichte und musikalische Werkführer (17)
  • Naturkunde, Psychologie und Medizin (29)
  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (69)

Bild: Nur einer von mehreren hundert Titeln – Katyn 1940: Geschichte eines Verbrechens von Thomas Urban (2015)

Bei der Recherche hilft eine Volltextsuche in allen Titeln. Auch lässt sich die Trefferliste nach Publikationsart, Erscheinungsjahr, Sprache oder Sachgebiet eingrenzen. Die E-Books selbst liegen kapitelweise als PDF-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Literaturzitate lassen sich über die Schaltfläche „Zitation Download“ im RIS-Format abspeichern.

Zwar kann man sich auf der Plattform kostenfrei registrieren, doch sind die Personalisierungsmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt – es lässt sich „nur“ über Neuerscheinungen nach Interessensgebieten bzw. Sprache informieren.

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Neue EU-Datenbanken für die Digitale Bibliothek

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

100px-Flag_of_Europe.svgIn den letzten Wochen haben zahlreiche kostenfreie Datenbanken zum Themenbereich Europäische Union Einzug in die Digitale Bibliothek der FU Berlin gehalten. Hier eine kleine Auswahl der über 50 E-Ressourcen, die bislang eingearbeitet wurden:

      • ArchiDok startete im Jahr 2003 als langfristig angelegtes Gemeinschaftsprojekt Europäischer Dokumentationszentren (EDZ) aus Deutschland und Österreich. Ziele sind, die Archivierung elektronischer Volltexte von relevanten Organen und Institutionen der Europäischen Union zu allen Politikbereichen, die Erfassung und Erschließung der gesammelten Dokumente sowie die Entwicklung, Pflege und Präsentation einer Volltext-Datenbank mit Direktzugriff auf die archivierten EU-Onlinepublikationen. An dem Projekt ist auch das FU-eigene UN/EU-Dokumentationszentrum beteiligt.
      • EEA Data Sevice ist eine Datenbank der Europäischen Umweltagentur (EUA) und enthält Informationen zu den Themen Umwelt und Umweltpolitik, sowie deren Entwicklung, Umsetzung und Festlegung. Faktisch zusammengetragene und erhobene Daten werden der Öffentlichkeit frei zugänglich in Form von Karten, Berichten und Volltexten zur Verfügung gestellt. Des Weiteren bietet EEA Data Service eine strukturierte Übersicht zu den einzelnen Unterpunkten bezüglich Umweltfragen und Sektoren und Tätigkeiten.
      • Europäische Datenbank – Frauen in Führungspositionen bietet Informationen über Frauen in politischen Entscheidungspositionen in der Europäischen Union, den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums und den ‚Anwärterstaaten‘. Die Daten werden auf nationaler, regionaler und auf der Europäischen Ebene erhoben und regelmäßigen Updates unterzogen.
      • Lumiere enthält alle verfügbaren Daten über die Kinobesuche aller Filme, die seit 1996 in Europa im Verleih sind. Weiterverlinkungen existieren zur Internet Movie Database (IMDb).
      • U-Multirank ist ein neuer multidimensionaler, benutzergesteuerter Ansatz für eine internationale Rangfolge von leistungsstärkeren Bildungsinstitutionen. Die Dimensionen, die es enthält sind Lehre und Erlernen, Forschung, Wissenstransfer, internationale Kurse und regionales Engagement. Auf Grundlage von empirischen Daten vergleicht U-Multirank Institutionen mit ähnlichen institutionellen Profilen und erlaubt dem Benutzer, eine personalisierte Rangfolgen dadurch zu entwickeln, dass er Leistungsmaße in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse auswählt.
Danke für dieses Posting an Susanne Koske, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.

Werk Robert Musils auf DVD-ROM

Denkmal für Musil in Genf
Denkmal für Musil in Genf

Mit der Klagenfurter Ausgabe (KA) auf DVD-ROM lassen sich nun im Campusnetz die Werke, Briefe und nachgelassenen Schriften Robert Musils (1880-1942) abrufen. Diese sind umfassend kommentiert, textkritisch dokumentiert und durch Apparate und Register erschlossen. Das geschieht durch Sprungverknüpfungen zwischen Texten, Kommentaren und Registern. Die DVD-Version enthält:

  • Lesetexte (Die Musil-Gesamtausgabe in 20 Bänden, inkl. Werkkommentare): Für die Lektüre bestimmter, aus den Textzeugen abgeleiteter, emendierter, in der Schreibnorm vereinheitlichter und dadurch besser automatisch absuchbarer edierter Text. Angeordnet in 20 Bänden, in Vorbereitung auf eine künftige Buchausgabe. Die Gliederung erfolgt nach publikationsgeschichtlichen und nach Gattungskriterien.
  • Transkriptionen: Erfasst mehr als 10.000 Manuskriptseiten des literarischen Nachlasses von Robert Musil sowie annähernd 1000 Seiten der Musil-Autographensammlung aus den Beständen der österreichischen Nationalbibliothek in Wien (ÖNB). Die Transkription des literarischen Nachlasses basiert auf der CD-ROM-Edition von Friedbert Aspetsberger, Karl Eibl und Adolf Frisé (Rowohlt 1992). Sie wurde für die Klagenfurter Ausgabe auf Lesefehler überprüft, korrigiert, ergänzt und mit einem Hyperlinkseiten- und Stellenkommentar ausgestattet. Das Ergebnis ist die Wiedergabe des authentischen Musilschen Nachlasses in der überlieferten Anordnung.
  • Faksimiles: Alle Manuskripte des Nachlass- und Autographenbestandes der ÖNB sind in der Klagenfurter Ausgabe durch Bilddateien vertreten. Dadurch ist die Lektüre der Texte Robert Musils auf drei Darstellungsebenen möglich: im Lesetext, in der Transkription und am Faksimile der Originalhandschriften.

Hinzu kommen Nachlass-Apparate, ein Register und Kontexte.

Bild: Albrecht Conz (Lizenz: CC-BY-SA-3.0/GFDL)
Der Text ist der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.