Technische Probleme bei Mahnungen behoben
Ab dem 3. November 2025 kehren wir wieder zum Normalbetrieb mit gebührenpflichtigen Mahnungen für die entsprechenden Statusgruppen zurück.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis!
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Fachdatenbanken, Literaturverwaltung und den neuen KI-Chatbot der Freien Universität – online, vor Ort oder hybrid.

Das Angebot der 44. Kalenderwoche im Überblick:
Dienstag, 28.10.2025 | 9:30–10:00
🏃♂️ Guided Tour – Philological Library
(on-site – no advance registration required; weitere deutschsprachige Führungen diese Woche)
Veranstalterin: Philologische Bibliothek
Dienstag, 28.10.2025 | 10:15–11:15
🏃♂️ Fit4Bib für Neustudierende
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich, weiterer Termin am 30.10., 16:00– 17:00)
Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Mittwoch, 28.10.2025 | 14:15–15:00
🏃♂️ Guided Tour – Library of Social Sciences and East European Studies
(on-site – no advance registration required, deutschsprachige Führung am 31.10., 13:15–14:00)
Veranstalterin: Fachbibiothek Sozialwissenschaften und Osteuropastudien
Dienstag, 28.10.2025 | 14:15–15:00
⌨️ Datenbank WRDS –Englisch
(Online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Dienstag, 28.10.2025 | 16:15–17:45
📝 Schreibworkshop: Wie plane ich mein Schreibprojekt
(Hybrid-Workshop – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Mittwoch, 29.10.2025 | 10:00–12:00
⌨️ Blackboard: Tests und Umfragen
(online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: FUB-IT
Mittwoch, 29.10.2025 | 14:00–14:30
☕ Coffee Lecture: Lernräume in der Campusbibliothek
(Vor-Ort-Termin – ohne vorherige Anmeldung)
Veranstalterin: Campusbibliothek
Dienstag, 29.10.2025 | 15:00–16:00
📚 Literaturarten kennen – die Basis für korrektes Zitieren
(Online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Donnerstag, 30.10.2025 | 10:00–11:30
🔎 Intensivkurs Recherche
(Online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Donnerstag, 30.10.2025 | 10:00–11:30
🔎 Literaturrecherche Grundschulung
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Donnerstag, 30.10.2025 | 15:15–15:4530
☕ Coffee Lecture – Fachbibliothek Geowissenschaften stellt sich vor
(Vor-Ort-Termin– ohne vorherige Anmeldung)
Veranstalterin: Fachbibliothek Geowissenschaften
Donnerstag, 30.10.2025 | 16:00–17:30
🧩 Literaturverwaltung mit Zotero
(Online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Freitag, 31.10.2025 | 9:00–10:30
🔎 Kurzeinführung in die Webrecherche
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Rechtswissenschaft
Freitag, 31.10.2025 | 10:00–11:30
🤖 KI.Assist@FU: Der KI-Chatbot der Freien Universität Berlin
(Online-Termin für Lehrende – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: FUB-IT
Freitag, 31.10.2025 | 12:00–14:00
🔎 Lehrveranstaltung Schlüsselqualifikation Internetrecherche A
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Rechtswissenschaft
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!

Bis zum 19. November 2025 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Oxford University Voltaire (OV) getestet werden.
Dabei handelt es sich um eine neue, digitale wissenschaftliche Gesamtausgabe der Werke Voltaires. Sie basiert auf der 205 Bände umfassenden Druckausgabe „The complete works of Voltaire / Les œuvres complètes de Voltaire“ (Oxford, Voltaire Foundation, 1967-2022).
Die Plattform bietet erweiterte Such-, Filter-, Browse- und Navigationsfunktionen. So ist beispielsweise eine Suche nach in den Metadaten definierten Entitäten wie Personen und Orten möglich.
Oxford University Voltaire geht offiziell Anfang 2026 an den Start.
Im Rahmen des aktuellen Testzugriffs sind alle veröffentlichten Werke und Notizbücher Voltaires verfügbar.
Für die Zukunft sind Aktualisierungen geplant, beginnend mit den folgenden Ergänzungen:
Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!
(Bildquelle: Anbieter)
Die neue Woche hält für Euch viele kostenfreie Lernangebote auf Deutsch und Englisch bereit. Von der klassischen Bibliotheksführung zum Semesterstart bis hin zu Kursen über wissenschaftliches Schreiben, Literaturverwaltung, Publikationsstrategien für Wissenschaftler*innen und Blended-Learning-Konzepte für Lehrende – online, vor Ort, hybrid oder als Selbstlernkurs.

Dienstag, 21.10.2025 | 14:15–15:45
🎓 Finalistenschulung II: Richtig Zitieren
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Dienstag, 21.10.2025 | 16:15–17:45
✏️ Schreibworkshop: Was ist wissenschaftlicher Stil?
(Hybrid-Workshop – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Mittwoch, 22.10.2025 | 9:00–9:30
🚶 Guided Tour – Campus Library
(on-site – no advance registration required)
Veranstalterin: Campusbibliothek
Mittwoch, 22.10.2025 | 10:00–11:30
✏️ Schreibworkshop: Wie lese und exzerpiere ich wissenschaftliche Texte
(Hybrid-Workshop – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Mittwoch, 22.10.2025 | 10:00–12:00
⌨️ Hörsaalinteraktion mit Slido
(online für Lehrende und lehrunterstützende Personen – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: FUB-IT
Mittwoch, 22.10.2025 | 10:15–12:45
🧩 Einführung in die Literaturverwaltung mit EndNote
(Vor-Ort-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Mittwoch, 22.10.2025 | 12:15–13:00
🚶♂️ Guided Tour – Library of Social Sciences and East European Studies
(on-site – no advance registration required)
Veranstalterin: Fachbibiothek Sozialwissenschaften und Osteuropastudien
Mittwoch, 22.10.2025 | 13:00–13:30
🚶♂️ Führung durch die Fachbibliothek Geowissenschaften
(Präsenz-Termin – ohne vorherige Anmeldung)
Veranstalterin: Fachbibliothek Geowissenschaften
Donnerstag, 23.10.2025 | 9:15–10:00
🚶♂️ Führung durch die Fachbibliothek Sozialwissenschaften und Osteuropastudien
(Präsenz-Termin – ohne vorherige Anmeldung)
Veranstalterin: Fachbibliothek Sozialwissenschaften und Osteuropastudien
Donnerstag, 23.10.2025 | 10:00–11:00
🔍 BibBasics – Services der Bibliothek effektiv nutzen
(online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Donnerstag, 23.10.2025 | 10:00–11:30
✏️ Wie integriere ich Zitate in meinen Text? Umgang mit Quellen
(Hybrid-Workshop – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Zentralbibliothek
Donnerstag, 23.10.2025 | 10:00–12:00
️🖋️ Publikationsstrategien für Geisteswissenschaftler*innen
(Präsenz-Workshop – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Philologische Bibliothek
Donnerstag, 23.10.2025 | 15:00–16:00
🚶♂️ Führung durch die Fachbibliothek Rechtswissenschaft
(Präsenz-Termin – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Rechtswissenschaft
Donnerstag, 23.10.2025 | Selbstlernkurs
⌨️ Word für Seminar- und Bachelorarbeiten
(online – Anmeldung erforderlich)
Veranstalterin: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaft
Freitag, 24.10.2025 | 9:00–9:30
🚶♂️ Führung durch die Campusbibliothek
(Präsenz-Termin – ohne vorherige Anmeldung)
Veranstalterin: Campusbibliothek
Darüber hinaus können Dozent*innen der Freien Universität Sondertermine und Inhalte individuell mit uns vereinbaren!
(Bildquelle: Bernd Wannenmacher)

Anfang dieser Woche ist im Frankfurter Römer der Deutsche Buchpreis für den besten „Roman des Jahres“ verliehen worden. War 2024 noch die Leipzigerin Martina Hefter (Hey guten Morgen, wie geht es dir?) erfolgreich, ging die Auszeichnung des Deutschen Buchhandels nun an Dorothee Elmiger für Die Holländerinnen (im Bibliotheksportal Primo vormerkbar). Der Titel erschien im August im Hanser Verlag. Die Schweizer Autorin und Übersetzerin, die mittlerweile in New York lebt, ist keine Unbekannte für unsere Hochschule – sie studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Luzern und der Freien Universität Berlin und war im Wintersemester 2021/22 Samuel-Fischer-Gastprofessorin.
Protagonistin in Elmigers Roman ist eine namenlose Schriftstellerin, die sich mit einem Theaterregisseur und Gefolge auf eine Expedition nach Panama begibt. Anlass für die Reise ist der (tatsächlich zugetragene) mysteriöse Tod zweier niederländischer Touristinnen, die im Jahr 2014 der „Pianista Trail“ zum Verhängnis wurde (vgl. englischsprachigen Wikipedia-Artikel). Je tiefer es für die Gruppe um die Autorin in den Dschungel geht, desto mehr verliert sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen. Um das Unbegreifliche für die Leser*innen erfahrbar zu machen, griff Elmiger in ihrem 160-seitigen Text häufig zum Konjunktiv. Sie interessierte das „Nicht-Wissen“ und verbindet in ihrem Roman Collagen, Zitate und Fragmente. Die Literaturkritik zog Vergleiche zu Joseph Conrads Herz der Finsternis sowie zu Werken W. G. Sebalds, True-Crime-Büchern, Filmen Werner Herzogs und sogar zum Horrorstreifen Blair Witch Project. Aufgrund des großen Interesses nach der Preisverleihung ist Die Holländerinnen zeitweise nicht lieferbar.
„Je tiefer sie sich im Dickicht und Morast verläuft, desto mehr reißt Elmiger die Leser*innen in einen Sog der Angst. Ihr Roman erzählt von Menschen, die in ihr ‚dunkelstes Gegenteil‘ verfallen. Indirekt ist dabei nicht nur Elmigers Sprache, sondern auch ihr Verweis auf unsere Gegenwart, die Schritt für Schritt in Selbstüberhebung versinkt. Elmigers Stil ist gleichzeitig distanziert und doch fesselnd. Die Holländerinnen – Ein faszinierender Trip ins Herz der Finsternis.“
Auszug aus der offiziellen Begründung der Buchpreis-Jury
Dorothee Elmiger darf sich über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen. Ihre fünf Mitfinalist*innen auf der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro, darunter der mitfavorisierte FU-Alumni Thomas Melle.
Für den Hanser Verlag ist es die zweite Ehrung nach Arno Geigers Es geht uns gut, der bei der ersten Verleihung 2005 siegreich war. Werke von den mehrfach in der Vergangenheit ausgezeichneten Verlagen Suhrkamp, Rowohlt oder S. Fischer waren für die Shortlist unberücksichtigt geblieben.

Beginn der Frankfurter Buchmesse und Ehrung für Karl Schlögel
Traditionell startet zwei Tage nach der Verleihung des Deutschen Buchpreises die Frankfurter Buchmesse. Bis 19. Oktober werden 200.000 Besucher*innen und mehr als 1000 Autor*innen erwartet. Über 4000 Aussteller aus 95 Ländern sind für die 77. Auflage gemeldet. Gastland dieses Jahr sind die Philippinen.
Am letzten Messetag wird außerdem in der Frankfurter Paulskirche dem deutschen Historiker und Essayisten Karl Schlögel der Friedenspreis des deutschen Buchhandels überreicht. Laut Jurybegründung habe er als einer der Ersten „vor der aggressiven Expansionspolitik Wladimir Putins und seinem autoritär-nationalistischen Machtanspruch gewarnt“. Im Jahr 2018 wurde sein Sachbuch Das sowjetische Jahrhundert mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Schlögel mahnt, dass es „ohne eine freie Ukraine […] keinen Frieden in Europa geben“ könne. Viele seiner Werke sind in Primo als E-Book vorrätig.
Schlögel studierte ab 1969 an der Freien Universität Berlin osteuropäische Geschichte, Philosophie, Soziologie und Slawistik. 1981 promovierte er dort auch zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Arbeiterkonflikte in der poststalinistischen Sowjetunion.
Interview mit Jürgen Christof, Sprecher von Berlin Universities Publishing (BerlinUP)

Die Universitätsbibliothek ist Teil von BerlinUP – dem gemeinsamen Open-Access-Verlag der Freien Universität, Humboldt-Universität, Technischen Universität und der Charité. In einem neuen Interview erläutert Jürgen Christof, Direktor der UB der TU Berlin und Sprecher von BerlinUP, wie der Verlag den freien Zugang zu Wissen fördert.
BerlinUP steht für Diamond Open Access: Forschungsergebnisse werden weltweit frei zugänglich gemacht, ohne Gebühren für Autor*innen oder Leser*innen. Finanziert wird der Verlag gemeinschaftlich durch die beteiligten Universitätsbibliotheken. Damit entsteht eine faire, nicht-kommerzielle Alternative zu kostenpflichtigen Publikationsmodellen.
Ziel ist es, wissenschaftliche Qualität, Offenheit und digitale Souveränität zu verbinden. BerlinUP veröffentlicht Monografien, Sammelbände und Zeitschriften aus allen Fachbereichen – bislang über 20 Bücher und zwölf Journals – und unterstützt Forschende umfassend beim Open-Access-Publizieren.
Wie das genau funktioniert, können Sie im vollständigen Interview mit Jürgen Christof auf der Website der Berlin University Alliance nachlesen.
Bei der zentralen Einführungsveranstaltung für alle neuen Studierenden am Mittwoch, den 1. Oktober 2025 im Henry-Ford-Bau (Garystr. 35) ist auch die Universitätsbibliothek (UB) mit am Start. Ab 10:00 Uhr erhalten Sie an unserem Infostand und bei kurzen Führungen (auf Deutsch und Englisch) durch die angrenzende Zentralbibliothek (Garystr. 39) kompakte Tipps für den Studienstart.
Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne vor Ort. Und bei unserem Glücksrad-Quiz gibt es auch das ein oder andere zu gewinnen!
Auch bei der Orientierungsveranstaltung für den Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften am Montag, den 6. Oktober um 10:00 Uhr können Sie uns im Henry-Ford-Bau antreffen. Neben spontanen Führungen durch die Zentralbibliothek sind Sie auch dazu eingeladen, die Fachbibliothek Sozialwissenschaften und Osteuropastudien kennenzulernen. Eine deutschsprachige Führung findet an diesem Tag um 13:00 Uhr, eine englischsprachige um 14:00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils das Foyer in der Garystr. 55.
Wir wünschen Ihnen einen tollen Start ins Wintersemester 2025/26!

16. Jahrestagung für wissenschaftliche Universitätssammlungen 2025 in Berlin
Vom 9. bis zum 11. Oktober 2025 findet in Berlin die 16. Jahrestagung für wissenschaftliche Universitätssammlungen statt.
Unter dem bewusst provokant gewählten Motto „Ist Sammeln zeitgemäß?“ widmet sich die Tagung der grundlegenden Reflexion wissenschaftlicher Sammlungspraxis. Sammlungen sind mehr als bloße Ansammlungen von Objekten – sie dienen der Forschung, der Lehre, dem Wissenstransfer und der gesellschaftlichen Kommunikation. Doch was geschieht, wenn Disziplinen sich verändern oder verschwinden und Sammlungen „übrigbleiben“? Welche Kriterien leiten uns bei der Entscheidung, ob Sammlungen übernommen, weitergeführt oder neu aufgebaut werden sollen?
Ein zentrales Thema wird der Umgang mit begrenzten Ressourcen sein. Die Frage nach dem „richtigen Maß“ des Sammelns betrifft nicht nur die Finanzierung, Lagerung und Erhaltung, sondern hat auch ethische und ökologische Dimensionen.
Teilnahme & Anmeldung
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei – die Tagung wird vor allem durch Mittel der Berlin University Alliance (BUA) im Bereich „Sharing Resources“ gefördert. Eingeladen sind alle Personen, die sich für die Arbeit mit und an Universitätssammlungen interessieren.
Hier geht’s zum Programm & zur Anmeldung
Organisiert wird die Tagung von den zentralen Sammlungskoordinator*innen der Partnerinnen der BUA und der Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V.. Veranstaltungsorte sind Einrichtungen der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin.
Bildungsgerechtigkeit, Resilienz in der Klimakrise, soziale Teilhabe: Das sind einige der Themen, die auf der Konferenz: „Zukunft gerecht machen: Dialog zwischen Wissenschaft und (Bildungs-)Praxis zu Herausforderungen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit“ stattfanden. Der Verein Germanwatch e.V. lud ein, zahlreiche Vertreter*innen aus Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen nach Frankfurt am Main.
Ein Bericht von Janet Wagner.
Der Verein Germanwatch agiert seit Jahrzehnten umtriebig, engagiert und wirksam auf politischer, zivilgesellschaftlicher Ebene, um sozial-gerechte Lebensweisen weltweit zu unterstützen. Dazu gehört auch, vielfältige Bildungsakteure wie Schulen, Museen oder Bibliotheken noch besser zu befähigen, wie Wissen und Handlungswirksamkeit miteinander zu verknüpfen sind. Germanwatch gibt hierzu Unterstützung, Handwerkszeug und Erfahrungen an die Hand, um wirksame Arbeit zu leisten. Der Konferenzort war nicht zwischen betonierten Bankentürmen in der Mitte von Frankfurt am Main sondern das Ökohaus Frankfurt – eine wahrlich grüne Oase, wo Impulse und Inspirationen noch bessere Entfaltung finden konnten.
Wie sieht eine zukunftsfähige Welt von morgen aus?
Neben zahlreichen Gelegenheiten sich untereinander zu vernetzen, um gemeinsam an gleichen Zielen zu arbeiten hieß es: Dialog & Begegnungen schaffen. Sich untereinander bewusst zu machen, welche vulnerablen Gruppen es sind, denen eine gerechte, soziale Teilhabe fehlt. Wo Bildungsgerechtigkeit und nachhaltiges Handeln erlebt werden kann. Wo Menschen sich zusammentun, um für eine gerechte Verteilung und ein gutes & gesundes Leben für alle zu kämpfen. Die Teilnehmenden umgab das gleiche Mindset: Bildung, Teilhabe aber auch das Zuhören und die Offenheit gegenüber Andersdenkenden sind bedeutsam, um „Zukunftsfreude“ zu entwickeln, die alle so dringend brauchen.


Welche Ideen gab es für Bibliotheken?
Janet Wagner (GreenFUBib) bot im Barcamp-Format an, das Potenzial von Bibliotheken kennenzulernen und Ideen aus Sicht von Nutzenden einzubringen, wie Bibliotheken nachhaltiges Handeln lebendiger machen können. Folgende Anregungen dazu gab es:
Wie entstehen positive Zukunftsbilder?
Wir schreiben das Jahr 2035. Städte und Gemeinden haben die Klimaziele erreicht. Schulen, Bildungseinrichtungen wurden und werden nachhaltig saniert. Die Verkehrswende zeigt erste Wirkungen: Saubere Luft, mehr Stadtgrün und sichere Schul- und Arbeitswege sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel …“
Wir brauchen Zukunftsvisionen, die uns leiten, um positiv in die nächsten Jahre zu blicken. Wir haben als Teilnehmende diese Story weitererzählt. Die Ideen und Ergänzungen sprudelten, es gab immer neue Gedanken. Wir brauchen Menschenfürsorge, Austausch und mutige Entscheidungsträger*innen. Wir brauchen Bildungs- und Begegnungsorte, die niederschwellig, inklusiv und konsumfrei sind, um Zukunftsideen zu entwickeln. Bibliotheken bieten hierbei viel Potenzial. Ob an Universitäten, Hochschulen oder in öffentlichen Gebäuden: Zukunfts-Labs sind eine großartige Idee. Wer hat es bereits? Dann loslegen und der Welt von einer gerechten Zukunft für alle berichten. Mehr als nur einmal, damit es ankommt.
Text: Janet Wagner
Seit einigen Tagen kann es zu Fehlern kommen, wenn Benutzer auf der „Taylor & Francis“ Plattform versuchen, Volltexte herunterzuladen. Dies hängt mit einem Fehler in den Versionen:
Edge
– Version 140.0.3485.66: September 11, 2025
– Version 140.0.3485.54: September 5, 2025
Google Chrome
-141.0.7390.16 10th September 140.0.7339.128
zusammen.
Der Verlag ist mit den Herstellern in engem Austausch und bittet darum, entweder in der nächsten Zeit auf andere Browser umzusteigen oder die bei „Edge“ und „Chrome“ auf automatische Updates umzusteigen, die diesen Fehler in den nächsten Tagen beheben sollen.
Hintergrund, Folgender Fehler tritt auf:
Eine Extension in „Edge“ und „Chrome“ die eigentlich den Volltext-Download erleichtern soll, sorgt dafür, dass ein und dasselbe Dokument in einer Endlosschleife versucht wird zu laden. Dies sorgt für Fehlermeldungen beim Verlag und kann bis zur automatischen Sperre der benutzten IP-Adresse führen.
19.09.2025 Team ERM