Virtuelle Konferenz #vBIB20 vom 26.-28. Mai 2020

Normalerweise wird mit dem Deutschen Bibliothekartag jedes Jahr Europas größter Fachkongress zu bibliothekarischen Themen abgehalten. 2020 sollte die 109. Auflage ursprünglich Ende Mai mit rund 4000 internationalen Teilnehmenden und vielen Ausstellern aus der Informationsbranche in Hannover stattfinden. Doch wie so viele Großveranstaltungen zuvor, wurde auch der Bibliothekartag im Zeichen der COVID-19-Pandemie abgesagt – erstmals seit den beiden Weltkriegen! Dennoch konnte mit viel Engangement und Experimentierfreude vom Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und dem TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek innerhalb von 6 Wochen eine Ersatzveranstaltung auf die Beine gestellt werden – #vBIB20 (https://events.tib.eu/vbib20/).

Die virtuelle Konferenz rund um bibliothekarische Themen präsentiert ab Dienstag über drei Tage hinweg mehr als 100 klassische Vorträge, aber auch sogenannte Sessions mit mehreren Diskussionsteilnehmenden sowie Diskussionsrunden. Auf dem Programm stehen Themen der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliothek, darunter Diversität, Forschungsdaten, Fort- und Weiterbildung, Informationskompetenz, Künstliche Intelligenz, Makerspace, Open Access, Provenienzforschung und weitere rechtliche Themen sowie Social Media oder Statistik (s. offizielles Programm). Viele der im Rahmen von #vBIB20 gehaltenen Vorträge und Sessions sollen später im TIB AV-Portal zu Verfügung gestellt werden.

Auch einige Kolleginnen und Kollegen des FU-Bibliothekssystems sind mit Vorträgen am Start:

Wann? Thema Vortragende
Dienstag, 26. Mai
12:30-12:55 Uhr
(Raum 1)
Als „Embedded Librarian“ im Bibliotheksreferendariat – ein Projektbericht (als Bestandteil der Session „Studiengang und Berufspraxis“) Cosima Wagner
(Campusbibliothek)
Donnerstag, 28. Mai
12:30-13:15 Uhr
(Raum 1)
b.i.t.-online Innovationspreis 2020 Janet Wagner (Philologische Bibliothek), als eine von drei Preisträger*innen für ihre Bachelorarbeit „Bewegung fördert Lernen“ (FH Potsdam)
Donnerstag, 28. Mai
13:20-13:45 Uhr
(Raum 1)
Wir gestalten Wissensräume: Strategie-Entwicklung an der Freie Universität Berlin Martin Lee,
Christina Riesenweber (Universitätsbibliothek)

Die Veranstaltungen laufen parallel in drei virtuellen Räumen, an denen bis zu 3000 Personen gleichzeitig teilnehmen können, wobei nur Moderatoren und Vortragende über Webcam- und Mikrofonfreigaben verfügen. Frage- und Antwortrunden sollen am Ende eines Vortrags möglich sein. Darüber hinaus soll es unmoderierte Jitsi-Räume (nutzbar via Google Chrome) geben, um sich ungezwungenen miteinander austauschen zu können.

Die Macher vom #vBIB20 twittern von einem „Experiment“ – die Teilnahme ist komplett kostenlos, auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzig die Nutzungsbedingungen des Webinarsoftware-Anbieters müssen akzeptiert sowie Name und E-Mail-Adresse angegeben werden (siehe auch die technischen Hinweise). Die angegebenen Daten werden laut den Veranstaltern nach Beendigung der Konferenz gelöscht.

Man darf gespannt sein, wie das neue Format angenommen wird und ob Elemente davon evtl. für den nächsten Bibliothekartag vom 15.-18. Juni 2021 in Bremen Anwendung finden, der hoffentlich nicht ausfallen wird. Und auch für interessierte Außenstehende ist es DIE Möglichkeit, facettenreiche bibliothekarischen Themen für sich zu entdecken 😉 …

4x Datenbanken zu historischen russischen Zeitschriften via Nationallizenz

Ab sofort kann über das FU-Campusnetz auf vier Online-Archive historischer russischer Zeitungen bzw. Zeitschriften zugegriffen werden: Kavkaz aus dem Kaukasus, die englischsprachige Moscow News, die Exilzeitung Novoe russkoe slovo und die militärtheoretische Zeitschrift Voennaia Mysl. Via Nationallizenz stellt der Verlag East View die Ausgaben bzw. einzelne Seiten als PDF-Datei bereit, die in Auswahl auch für den Eigengebrauch abgespeichert oder ausgedruckt werden können. Gegenwärtig sind über 40 weitere Datenbanken des Anbieters im Uninetz verfügbar.

Die vier Datenbanken im Detail:

1) Kavkaz Digital Archive
Die Zeitung Kavkaz (Kaukasus) wurde zwischen 1846 und 1918 veröffentlicht. Sie war die erste russischsprachige Zeitung im Kaukasus und wurde in Tiflis, Georgien, veröffentlicht. Der Hauptzweck der Zeitung war einerseits die Förderung der russischen Kultur und des russischen Einflusses im Kaukasus und andererseits „die russische Öffentlichkeit mit dem Leben, den Gewohnheiten und Traditionen der Stämme im Kaukasus vertraut zu machen“.
1846 begann Kavkaz als Wochenzeitung, ab 1850 erschien sie zweimal pro Woche, 1868 änderte sich ihre Periodizität auf dreimal pro Woche und ab 1877 wurde sie bis zum Einstellen der Zeitung im Jahr 1918 eine tägliche Veröffentlichung.
In ihr erschienen offizielle Dokumente des Russischen Reiches sowie viele historische, kulturelle und archäologische Schriften der prominenten öffentlichen und kulturellen Persönlichkeiten der lokalen Intelligenz.
In der kurzen Zeit von 1846 bis 1847 hatte diese Zeitung auch ein armenischsprachiges Gegenstück.

2) Moscow News
„Moscow News“ (erschienen 1930 bis 2014) war die älteste englischsprachige Zeitung in Russland und wohl die Zeitung mit der längsten demokratischen Geschichte. Von einem Sprachrohr der Kommunistischen Partei zu einem einflussreichen Verfechter des sozialen und politischen Wandels spiegeln die Seiten der „Moscow News“ die sich wandelnden ideologischen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strömungen des letzten Jahrhunderts, sowohl in der Sowjetunion als auch in Russland.

3) Novoe Russkoe Slovo Digital Archive
Die 1910 in New York erstmals veröffentlichte Zeitung für russische Leser im Ausland, „Russkoe Slovo“ (Russisches Wort), neigte zunächst den Kommunisten zu, bevor sie ein Jahrzehnt später nominelle und ideologische Veränderungen durchlief. Unter dem neuen Namen „Novoe russkoe slovo“ (Neues russisches Wort) hat die Zeitung ihre Sympathien für den Kommunismus verloren und sich als führende Zeitung der russischen Emigrantengemeinschaft in New York und darüber hinaus etabliert.

4) Voennaia Mysl Digital Archive
Die Zeitschrift „Voennaia Mysl“ (Militärische Überlegungen) gilt allgemein als die maßgebliche militärtheoretische Zeitschrift in der UdSSR und später im postsowjetischen Russland. Das 1918, ein Jahr nach der Oktoberrevolution, als „Voennoe Delo“ gegründete Magazin wurde mehrmals umbenannt, bevor sich die Herausgeber des Journals 1937 auf den heutigen Namen „Voennaia Mysl“ einigten.

Die Informationen sind dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen. Der deutschlandweite Zugriff wird mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und den einschlägigen Fachinformationsdiensten (FID) ermöglicht. Einzelpersonen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich demnächst persönlich für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen, falls der Zugang über ein Hochschulnetz, bzw. über die wissenschaftliche Bibliothek, nicht zur Verfügung steht.

Testzugriff für Wirtschaftsdatenbank zu 20.000 Online-Händlern weltweit

Nach dem Statista Global Consumer Survey kann nun ebenfalls bis 1. Juli 2020 im FU-Campusnetz die Datenbank eCommerce insights vom selben Anbieter getestet werden.

Statistas eCommerce insights bietet detaillierte Informationen zu 20.000 Online-Händlern in 50 Ländern, einschließlich Umsatzanalysen, Konkurrenzanalysen, Marktentwicklung, Marketingbudget und interessanter Key Performance Indicators, wie z. B. Traffic, Versandanbieter, Zahlungsoptionen, Social-Media-Aktivitäten und viele andere.

Der Anbieter wirbt mit gesammelten, tagesaktuellen Informationen von Datenanalysten, erfahrenen Researchern und eCommerce-Experten, die darauf spezialisiert seien, Entwicklungen im internationlen eCommerce-Markt zu beobachten, zu analysieren und zu bewerten. Die Inhalte stehen als direkter Excel-Download zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

Beispieleintrag aus eCommerce insights für amazon.de:

Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Via Nationallizenz: Online-Zugriff auf „Russische Nationalbibliografie“

Ab sofort lässt sich im FU-Campusnetz auf die Datenbank Rossijskaja Nacionalnaja Bibliografija zugreifen, die „Russische Nationalbibliografie“.

Die Universal Database of Russian National Bibliography (UDB-BIB) über den Anbieter east view enthält über 4,5 Millionen Datensätze aus den acht verschiedenen Serien der russischen Nationalbibliografie, den Letopisi.
Letopisi sind die umfassendsten bibliografischen Produkte sowjetisch-russischer Drucke, die seit 1907 von der Knizhnaia Palata (Russische Buchkammer) veröffentlicht wurden. Sie enthalten bibliografische Aufnahmen von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Rezensionen, Kunst, Noten, Dissertationen und Karten. Die acht Serien sind nach Materialkategorien geordnet:

Serie Inhalt
1) Knizhnaia letopis Dieser wöchentliche Index ist das umfassendste Nachschlagewerk zu russischen Buchpublikationen. Es wird seit 1907 veröffentlicht. 2015 wurde der Titel in Knigi Rossii (Books of Russia) geändert.
2) Letopis gazetnykh statei Index der seit 1936 wöchentlich veröffentlichten Zeitungsartikel, der im Durchschnitt mehr als 20.000 bibliografische Einträge pro Jahr zu den Hauptartikeln aller wichtigen Zeitungen in Russland enthält. Er umfasst mehr als 260 Zeitungstitel. Im Jahr 2015 wurde der Titel in Statii iz rossiiskikh gazet (Russische Zeitungsartikel) geändert.
3) Letopis zhurnalnykh statei Der vollständige Wochenindex der sowjetischen und russischen Zeitschriften, veröffentlicht seit 1926, enthält bibliografische Einträge zu Artikeln, Dokumentationsmaterialien und fiktiven Werken aus fast 7.300 periodischen Veröffentlichungen. Im Jahr 2015 wurde der Titel in Statii iz rossiiskikh zhurnalov (Russian Journal Articles) geändert.
4) Letopis avtoreferatov dissertatsii Der Index von Dissertationsauszügen aus ganz Russland erscheint monatlich seit 1981 und dokumentiert die aktuelle und laufende russische Forschung. Im Jahr 2015 wurde der Titel in Avtoreferaty dissertatsii (Dissertation Abstracts) geändert.
5) Letopis Retsenzii Das monatliche Profil russischer und ausländischer Buchbesprechungen in der zentralen und regionalen russischen Presse erscheint seit 1935 und enthält mehr als 5.000 Buchbesprechungen pro Jahr. Im Jahr 2015 wurde der Titel in Retsenzii iz rossiiskikh izdanii (Rezensionen aus russischen Publikationen) geändert.
6) Notnaia letopis Dies ist ein vollständiger vierteljährlicher Gesamtindex der sowjetisch-russischen Musikpublikationen, der seit 1931 veröffentlicht wird und bibliografische Einträge zu Musik- und Bühnenmusikwerken, Folkloresammlungen, schul- und methodischen Musikpublikationen und Büchern (mit Musik und Texten) enthält. 2015 wurde der Titel in Rossiiskie notnye izdaniia (Russische Musikpublikationen) geändert.
7) Letopis izoizdanii: Seit 1931 veröffentlicht die Russische Buchkammer diesen vierteljährlichen Index russischer Kunstpublikationen, Plakatserien aller Art, Kalender, Kunstreproduktionen, Drucke, Werke angewandter Grafik und Porträts. 2015 wurde der Titel in Rossiiskie izoizdaniia (Russian Art Publications) geändert.
8) Kartograficheskaia letopis Dieser seit 1931 jährlich erscheinende bibliografische Index umfasst politisch-administrative, geografische und historische Karten sowie Atlanten, Stadtpläne und andere kartografische Informationen, die in Büchern und Broschüren enthalten sind. 2015 wurde der Titel in Rossiiskie kartograficheskie izdaniia (Russian Cartographic Publications) geändert.
Der Text ist der Information im Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Freischaltung von fast 20.000 E-Books auf der Plattform Content-select

Bis zum 30. Juni 2020 können FU-Angehörige im Campusnetz über die Plattform Content-select auf fast 20.000 E-Books zugreifen.

Preselect.Media bietet E-Books und E-Journals von renommierten deutschsprachigen Verlagen, die über eine einheitliche Plattform (=content-select) recherchiert werden können. Auch Open Access Publikationen sind verankert.

Je nach Lizenz der Hochschule kann auf unterschiedliche E-Book- und E-Journal-Pakete zugegriffen werden (s. oben rechts, Filter Zugriff „Nur gekaufte Inhalte anzeigen“).

Beinhaltete Verlage sind z.B.: Alber, Beltz Juventa, Beltz Verlagsgruppe, Bertelsmann, BMU, Budrich, Campus, Cherry Media, dpunkt, edition text+kritik, Expert, Facultas.wuv, Fink, Haufe Lexware, Herbert von Halem, Hep, Herder, Juventus, Klett-Cotta, Klinkhardt, Klostermann, Kohlhammer, Lambertus, Linde, Logos, Maudrich, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, mitp Verlag, Narr-Francke-Attempto, OReilly Verlag, Oekom, Psychiatrie Verlag, Reinhardt, Schäffer-Poeschel in Haufe Lexware, Schattauer, Schöningh, Schlütersche, Scholars, Schüren Verlag, Suhrkamp, Theologischer Verlag Zürich (TVZ), Transcript, Ulmer, UVK, Vandenhoeck & Ruprecht, VDE, VDF-Hochschulverlag, Vogel-Buchverlag, vogel Business Media, Walhalla, Waxmann, WBG, Wichmann, WBV, Wochenschau Verlag, Ziel Verlag.

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Bild: Nur eines der zahlreichen E-Books – Europa. Die ersten 100 Millionen Jahre von Tim Flannery (2019)

70 Jahre Schuman-Erklärung

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

https://pixabay.com/de/fahne-europa-flagge-eu-europ%C3%A4isch-2608475/

Am 09. Mai 1950 wurde die Schuman-Erklärung (oder Schuman-Plan) vor Pressevertretern in einer Regierungserklärung bekanntgegeben. Im wesentlichen ging es darin um einen grundlegenden politischen Plan für eine Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Plan führte zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und erwies sich so als wichtige Grundlage für den Prozess der europäischen Integration & leitete die Geburt der Europäischen Union wie wir sie heute kennen ein.

70 Jahre später finden Sie nun auf einer Ausstellungsseite des European University Institute wichtige, interaktive Fakten und Hintergründe zu der Schuman-Erklärung. Das Historical Archive of the European Union hat dazu einen Social-Media Beitrag veröffentlicht.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Veranstaltungshinweis: 18.05.2020 Live-Chat mit dem Europäischen Verbraucherzentrum „Reisen in die EU in Zeiten von Corona“

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Quelle: stux auf pixabay

Der Sommer naht und viele Menschen fragen sich: Was wird aus unserem Sommerurlaub?

Das Europäische Verbraucherzentrum beantwortet am 18.05.2020 von 9:00 bis 16:00 Uhr auf seiner Facebook-Seite alle ihre Fragen rund um das Thema „Reisen in der EU in Zeiten von Corona“: Was tun bei stornierten Flügen? Können Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte in Polen oder Frankreich wieder besuchen? Wann gibt es in der EU wieder freien Reiseverkehr? In welcher Form dürfen Reiseveranstalter Kosten erstatten?

Hier geht es zum Facebook-Event.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Veranstaltungshinweis: 15.05.2020 – Live-Chat mit Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Quelle: Bild von SatyaPrem auf Pixabay

Am heutigen Freitag gibt es ab 17:00 Uhr die Möglichkeit an einem Live-Chat mit der EU-Kommissarin für Gleichstellung, Helena Dalli, teilzunehmen. 

Thema des Livechat: LGBTI und Gleichstellung in der Corona-Pandemie
Helena Dalli beantwortet Fragen zum Schutz der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in der EU. Wie können sie besser geschützt und ihre Rechte, so wie in den EU-Verträgen verankert, EU-weit sichergestellt werden?
Hier können Sie den Live-Chat auf Deutsch verfolgen.

„Statista Global Consumer Survey 2020“ im Test

Bis 1. Juli 2020 kann über das FU-Campusnetz auf den Statista Global Consumer Survey zugegriffen werden.

Der Statista Global Consumer Survey untersucht das Konsumverhalten und die Mediennutzung von Konsumenten weltweit und deckt dabei Online- und Offline-Aktivitäten ab.

Befragt wurden für die Ausgabe 2020 mehr als 700.000 Konsumenten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren aus 55 Ländern. Gegenstand waren über 50 Branchen und Themen aus der Online- und Offline-Welt, eingeteilt in folgende Oberkategorien:

• Befragtenprofile & Demografie
• Dienstleistungen & eServices
• eCommerce & Einzelhandel
• Finanzen & Versicherungen
• Gesundheit
• Haushaltsausstattung
• Internet & Geräte
• Marketing & Soziale Medien
• Medien & Digitale Medien
• Mobilität
• Nahrungsmittel & Ernährung
• Reisen

Es wurden auch Daten zu mehr als 6500 internationalen Marken aus 50 Kategorien gesammelt. Die Ergebnisse der Studie richten sich laut Anbieter an Werbetreibende, Planer und Produktmanager und sollen diese dabei unterstützen, dass Konsumverhalten der Verbraucher sowie ihre Interaktion mit Marken besser zu verstehen.

Der Global Consumer Survey 2020 wurde in 55 Ländern durchgeführt, darunter China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Österreich, die Schweiz und USA sowie das Vereinigte Königreich. Der Einstieg erfolgt über die jeweiligen Länderprofile. Die Daten können mit einem interaktiven Online-Analysetool (u. a. einfache Tabellen, Kreuztabellierung, Berücksichtigung individueller Zielgruppen) ausgewertet und im CSV- (zur Weiterverarbeitung in Excel) oder Powerpoint-Format exportiert werden. Ein direkter Vergleich verschiedener Länder im Analysetool ist mittlerweile auch möglich.

Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Testzugriff auf E-Books und Soft-Skills-Plattform der Harvard Business Review

Bis zum 30. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz die E-Book Collection sowie ein Soft-Skills-Tool der Harvard Business Review Press (HBR) über den Anbieter EBSCOhost getestet werden. Die beiden Datenbanken im Überblick:

1) Harvard Business Review E-Book Collection
Mehr als 600 E-Books zur Wirtschaftwissenschaft der Harvard Business Review Press. Darunter über 400 Monografien, neue veröffentlichte E-Book-Artikel, mehr als 150 Artikel-Zusammenstellungen der HBR Classics-Reihe sowie Videos zu folgenden Themen:

  • Business Communication
  • Career Development
  • Decision-Making & Problem Solving
  • Economics
  • Entrepreneurship
  • Finance
  • Human Resources & Personnel Management
  • Leadership & Management
  • Marketing
  • Organizational Behavior
  • Personal Success
  • Skill Development
  • Strategic Planning

Bild: Nur eins von der zahlreichen E-Books – The Next Factory of the World: How Chinese Investment Is Reshaping von Irene Yuan Sun (2017)

Die E-Books selbst liegen kapitelweise im PDF- bzw. EPUB -Format vor und können in Auswahl für den Eigenbrauch ausgedruckt oder abgespeichert werden.

2) Harvard Business Review Ascend
HBR Ascend ist ein Tool zum Aufbau von Kompetenzen und Fähigkeiten, die Absolventen dabei unterstützen sollen, ihre berufliche Karriere voranzubringen und nötige Soft Skills zu erlernen. Die bereitgestellten Videos, Podcasts, Artikel und Infografiken mit Ratschlägen und praxisnahen Erfahrungen von Branchenführern decken Themen wie Jobs und Karriere, Persönliche Entwicklung, Smartes Arbeiten, Führung und Management sowie Zufriedenheit am Arbeitsplatz ab.

Inhalte:

  • Videos von Branchenführern
  • Podcasts mit Anwendungen und Beispielen aus der realen Welt
  • Artikel im Volltext aus renommierten Zeitschriften
  • Anschauliche Infografiken zur Motivation und Information
  • Kurze Module für sequentielles Lernen

Die Plattform ist für die mobile Nutzung optimiert und wirbt mit ansprechende Grafiken und einem einfachen Zugang. Es wird ein ergebnisorientierter Ansatz versprochen, der den Schwerpunkt auf die Festlegung von Zielen und individuelles Lernen legt. Personalisierte Dashboards sollen den Nutzern helfen, ihre Fortschritte zu verfolgen.

Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!