Seit gestern hat die Campusbibliothek mit der kontaktarmen Ausleihe für FU-Angehörige (FU-Studierende, -Dozent*innen, -Mitarbeiter*innen) begonnen. Wir folgen damit weiterhin dem Beispiel von HU und TU und können unseren Service vorerst nicht externen Benutzerinnen und Benutzern anbieten.
Alle geöffneten Häuser bieten vorerst von Montag bis Freitag, 10:00-16:00 Uhr, eingeschränkte Services an. FU-Angehörige können vorab über das Bibliotheksportal Primo Medien vorbestellen und abholen, auch Rückgaben sind möglich. Die Bibliotheken sind ausschließlich für die kontaktarme Ausleihe geöffnet – Mund- und Nasenschutz sind mitzuführen und die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Die Nutzung der Lesesäle, Arbeitsplätze, Freihandbereiche, Kopier- und Scangeräte sowie PC-Arbeitsplätze ist bis auf Weiteres leider nicht möglich.
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Photo by Simon Clayton from Pexels
Liebe Leserinnen und Leser, heute ist World Oceans Day! Das diesjährige Motto des World Oceans Day lautet „Innovation for a Sustainable Ocean“.
Planungen zur Festlegung eines solchen Tages gehen auf das Jahr 1992 zurück. Kanadas Internationales Zentrum für Ozeanentwicklung (ICOD) und das Ozeaninstitut von Kanada (OIC) schlugen auf dem „Earth Summit“- UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro, Brasilien – einen Oceans Day vor. Der World Oceans Day wurde 2008 von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt.
Der World Oceans Day soll durch Aktionen und Aktivitäten auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen. Der Internationale Tag unterstützt die Umsetzung der weltweiten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und fördert das öffentliche Interesse an der Bewirtschaftung des Ozeans und seiner Ressourcen.
Die Bedeutung der Ozeane für den Erhalt des menschlichen Lebens auf der Erde darf nicht unterschätzt werden. Sie bieten eine reiche biologische Vielfalt und sind lebenswichtig für die Luft, die wir atmen. Die EU-Bürger*innen verzehren im Durchschnitt 24 kg Meeresfrüchte pro Jahr. Phytoplankton produziert etwa die Hälfte des Sauerstoffs auf der Welt. Darüber hinaus mildern die Ozeane die negativen Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten. Seegras und Meeresalgen fungieren als biologisches Reinigungssystem, indem sie Stickstoff- und Phosphorverbindungen von Landgebieten speichern.
Viele Menschen sind auch für ihr Einkommen von den Ozeanen abhängig – in der EU sind etwa 4 Millionen Menschen in der blauen Wirtschaft beschäftigt, die traditionelle Sektoren wie Fischerei, Küstentourismus und Seeverkehr und aufstrebende Sektoren wie Aquakultur, blaue Biotechnologie und insbesondere Offshore-Wind- und Meeresenergie umfasst – Sektoren, in denen Europa weltweit führend ist.
Die Ozeane stehen jedoch zunehmend unter dem Druck menschlicher Aktivitäten. Überschüssige Nährstoffe aus der Landwirtschaft oder Abwässer verursachen Eutrophierung – ein Prozess, der zu schädlichen Algenblüten und letztlich zu Sauerstoffmangel führen kann. Andere bekannte Verschmutzungsfaktoren sind Ölverschmutzungen und Meeresverschmutzungen. Ein Hauptproblem sind Kunststoffabfälle, die etwa drei Viertel der gesamten Meeresverschmutzung ausmachen. Forschungen zeigen, dass jährlich 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane gelangen und dass Einwegkunststoffe sogar in Tiefen von über 6000 m vorkommen. Einer Vorhersage zufolge könnte das Plastik in den Ozeanen ohne nennenswerte Maßnahmen bis 2050 die Fische überwiegen.
Die EU ist ein aktiver Akteur bei der Gestaltung der globalen Meerespolitik. Folgend finden Sie einige Beispiele:
Bis zum 23. Juni 2020 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank wiso Videos Wirtschaft getestet werden.
Das WISO-Videokurs-Modul enthält praxisnahe, überwiegend deutschsprachige Online-Tutorials der E-Learning-Anbieter digital publishing report – dpr (47 Videos), explainity (171) und Studyflix (49) zu den Wirtschaftswissenschaften, aber auch verwandten Themengebieten.
Blick auf das wiso-Datenbankverzeichnis mit der neu freigeschalteten Rubrik „Videokurse“
Die abgedeckten Themen im Überblick:
Berufliche Weiterbildung (61 Videokurse)
Gesellschaft (22)
Medizin (11)
Naturwissenschaften (6)
Politik (66)
Software & Programmieren (38)
Umwelt (8)
Versicherungen (7)
Wirtschaftswissenschaften (41)
Die Videokurse unterteilen sich nochmals in Playlists mit Einzelvideos bzw. Lektionen. Bei wiso Videos Wirtschaft liegt damit die Gesamtzahl bei über 260 einzelnen Lerneinheiten.
Ein Video auf YouTube erklärt innerhalb von dreieinhalb Minuten die Benutzung von wiso Videos, wobei die drei freigeschalteten Anbieter kein ergänzendes Lernmaterial oder Selbstlernkontrollen anbieten.
Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Mit dem Programm der Oxford Research Encyclopedias (ORE) baut der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) dynamische Online-Enzyklopädien für mehr als 20 Disziplinen auf. Im Gegensatz zu den bereits von der FU lizenzierten Oxford Bibliographies (OBO) wurden die ORE-Produkte bei Einführung entsprechend mit mehr erklärenden Text, Illustrationen und weniger Literaturhinweisen konzipiert.
Die Oxford Research Encyclopedias, als wissenschaftliche Alternative zu Wikipedia betitelt, enthalten von Experten verfasste und geprüfte („peer-reviewed“) Überblicksartikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Autoren der jeweiligen Einträge sind benannt, die Artikel entsprechend referenziert und als Literaturliste am Ende der Einträge wiedergegeben. Laut Anbieter werden die Online-Enzyklopädien regelmäßig zum Ende eines Monats durch neue oder überarbeitete Einträge sowie neu erstellte Überblicksartikel ergänzt.
Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch in Auswahl ausgedruckt und abgespeichert (PDF-Format) werden. Oxford University Press unterstützt den Titel-Export in Literaturverwaltungsprogramme wie u. a. BibTeX, EndNote, RefWorks oder Zotero.
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Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.
Nach einem Test der Musikdatenbank Naxos Works Database bis Ende Mai kann nun mit RIPM Jazz Periodicals bis zum 30. Juni 2020 eine weitere Datenbank für die Musikwissenschaft getestet werden.
Die Datenbank bietet Volltextzugriff auf 105 amerikanische Jazz-Zeitschriften, die zwischen 1914 und 2006 erschienen sind.
RIPM (Le Répertoire international de la presse musicale) wurde 1980 unter der Schirmherrschaft der International Musicological Society (IMS) und der International Association of Music Libraries, Archives, and Documentation Centres (IAML) mit dem Ziel gegründet, Zugang zu Zeitschriften des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, die sich mit Musik beschäftigen, zu bewahren und für die Forschung bereitzustellen.
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Ab heute beginnt die Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts (KHI) mit der kontaktarmen Ausleihe für FU-Angehörige. (FU-Studierende, -Dozent*innen, -Mitarbeiter*innen). Wir folgen damit weiterhin dem Beispiel von HU und TU und können unseren Service vorerst nicht externen Benutzerinnen und Benutzern anbieten.
Alle geöffneten Häuser bieten vorerst von Montag bis Freitag, 10:00-16:00 Uhr, eingeschränkte Services an. FU-Angehörige können vorab über das Bibliothkesportal Primo Medien vorbestellen und abholen, auch Rückgaben sind möglich. Die Bibliotheken sind ausschließlich für die kontaktarme Ausleihe geöffnet – Mund- und Nasenschutz sind mitzuführen und die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Die Nutzung der Lesesäle, Arbeitsplätze, Freihandbereiche, Kopier- und Scangeräte sowie PC-Arbeitsplätze ist bis auf Weiteres leider nicht möglich.
Was steckt dahinter? Eine Recherche in der Zitationsdatenbank Web of Science am 29.05.2020 ergibt Folgendes:
Wissenschaftler
Publikationen
Zitationen
H-Index
Christian Drosten
403
19.376
71
Alexander Kekulé
48
1224
14
Christian Drosten hat weitaus mehr Artikel publiziert und wurde deutlich häufiger zitiert. Sein H-Index, der aus Publikationshäufigkeit und Zitationshäufigkeit berechnet wird, ist ebenfalls deutlich höher.
Wer genauer wissen möchte wie bibliometrische Kennzahlen (H-Index, Impact-Faktor usw.) ermittelt werden können und welche Aussagekraft sie haben, kann dies im folgenden Webinar der Universitätsbibliothek erfahren:
Qualitätskriterien für die Literaturauswahl
Mittwoch, 17.06.2020 | 10:00 s.t. – 11:30
Anmeldung: Online oder via E-Mail an auskunft@ub.fu-berlin.de
Danke für den Beitrag an Heike Thomas, Mitarbeiterin in der Auskunftsabteilung der Universitätsbibliothek!
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Auch wenn wir uns auf dem Weg der Rückkehr in den Alltag befinden – Covid-19 ist nicht weg und wird uns wohl noch einige Zeit begleiten.
Neben all den Einschränkungen die es gab und gibt, bringt diese unstete Zeit aber auch Wunderbares hervor. Gefunden habe ich eine sehr schöne Adaption des Miriam Makeba Songs „Pata Pata“, aus dem Jahre 1967 – natürlich bezogen auf Covid-19.
UNICEF Goodwill-Botschafterin Angélique Kidjo singt ihre eigene Version des Songs, um Informationen über Convid-19 zu verbreiten und die Menschen in den abgelegenen Gemeinden dieser Welt zu erreichen.
UNICEF rief die Menschen dazu auf, während sie die verschiedenen COVID-19-Regeln für Sperrung, Eindämmung und Ausgangssperre einhielten, Videos von sich selbst einzureichen, in denen sie zu dem Lied in ihren Häusern und Gärten tanzen. Die Resonanz war überwältigend.
Mit dem Responsa Project und dem Portal Cooperative Development Initiative können FU-Angehörige nun dauerhaft auf zwei Volltextdatenbanken aus dem Bereich Judaistik zugreifen.
Das Responsa Project der israelischen Bar-Ilan-Universität bietet jüdische Quellentexte in hebräischer Sprache. Die Sammlung umfasst einen Zeitraum von drei Jahrtausenden und eröffnet den Zugang zum gesamten Spektrum der rabbinischen und halachischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert. Sie enthält den Text der hebräischen Bibel und deren bedeutendste Kommentierungen, den Babylonischen Talmud mit dem Kommentar von Rashi (R. Schlomo ben Jitzchak, 1040-1105) und den Tosafot (Randglossen zum Talmud), den Jerusalemer Talmud, die Mishneh Torah von Rambam (R. Moshe ben Maimon, 1138-1204), den Shulchan Aruch mit Auslegungen, die halachischen und aggadischen Midrashim, den Zohar, über 400 Bände Responsen-Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 20.000 Artikel aus verschiedenen Thora-Zeitschriften und -Sammlungen sowie die Talmud-Enzyklopädie, die einen Zeitraum von über dreitausend Jahren abdeckt.
Die Texte können im Volltext nach einzelnen Stichwörtern oder Phrasen durchsucht werden und sind zusätzlich durch einen Themenindex erschlossen.
Die Plattform Cooperative Development Initiative umfasst drei Datenbanken für Judaistik, die in Kooperation mit dem Saul Lieberman Institute of Talmudic Research of the Jewish Theological Seminary und dem Bar Ilan University’s Institute for Computerization in Jewish Life herausgegeben werden.
• The Saul and Evelyn Henkind Talmud Text Databank:
Enthält über 200 Traktate des Babylonischen Talmuds. Ebenfalls inbegriffen sind Handschriften, erste Drucke, Fragmente der Cairo Genizah aus der Jewish Theological Seminary Library und der Ausgabe Vilna.
• The Index of References Dealing with Talmudic Literature:
Enthält genaue Zitate aus Hunderten klassischer und moderner wissenschaftlicher Arbeiten, die in direktem Zusammenhang mit der ausgewählten Passage in der talmudischen Literatur stehen.
• Primary Textual Witnesses to Tannaitic Literature
Aufgrund der Corona-Pandemie war es ausnahmsweise möglich geworden, via Fernleihe bestellte Aufsätze in elektronischer Form direkt an unsere Endnutzerinnen und -nutzer weiter zu übermitteln. Basis hierfür war eine kurzfristig getroffene Einigung zwischen der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort). Diese hat noch bis zum 31. Mai 2020 Bestand. Zwar setzte sich u. a. der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) für eine Verlängerung der Frist ein, diese ist aber mittlerweile abschlägig beschieden worden.
Konkret bedeutet das, dass wir nur noch bis einschließlich 31. Mai bereitgestellte Fernleihen auf elektronischem Weg weiterübermitteln dürfen. Ab Juni 2020 müssen Nutzerinnen und Nutzer wie auch vor Beginn der Pandemie die ausgedruckten Kopien persönlich in der Universitätsbibliothek abholen. Auch wir hätten uns eine Verlängerung dieser Ausnahmeregelung gewünscht!
Dennoch versuchen wir weiterhin für FU-Studierende, und -Beschäftigte dieses „Kreativsemester“ so angenehm wie möglich zu gestalten (siehe unsere aktuellen Services). So bleibt für FU-Angehörige u. a. die Fernleihbestellung von Büchern oder Zeitschriftenaufsätzen vorerst kostenfrei – auch für Studierende entfällt gegenwärtig die Gebühr von normalerweise 1,50 Euro pro Bestellung!