Europäischer Nachhaltigkeitspreis 2018

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Zum ersten Mal lobt die Europäische Kommission einen Europäischen Nachhaltigkeitspreis aus.  Damit soll der Einsatz und die Kreativität europäischer Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen im Bereich Nachhaltigkeit honoriert werden

Das etwas sperrig klingende Thema lautet: „Befähigung der Menschen und Gewährleistung von Inklusion und Gleichheit“.

In vier Kategorien:

  • Jugend
  • öffentliche Einrichtungen
  • private Einrichtungen
  • Zivilgesellschaft

sollen inspirierende Initiativen bekannt gemacht werden, mit denen die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung in konkrete Lösungen und Chancen umgesetzt werden können.

Der Preis ist rein ideell und wird im Frühjahr 2019 vom Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, und Vizepräsident Jyrki Katainen anlässlich einer feierlichen Veranstaltung bekannt gegeben.

Die Bewerbungsfrist endet am 14. September 2018 – Anmeldung zum Wettbewerb.

Fragen zum Nachhaltigkeitspreis richten Sie bitte an das Generalsekretariat: SG-STAKEHOLDERPLATFORM-SDG@ec.europa.eu.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

DEAL-Verhandlungen unterbrochen: Elsevier sperrt Zugang zu aktuellen Artikeln aus ScienceDirect

Die Freie Universität, die Humboldt Universität, die Technische Universität und die Charité Berlin gehören zu den über 200 wissenschaftlichen Einrichtungen, die den Lizenzvertrag mit Elsevier für 2018 nicht verlängert haben (s.a. Projekt DEAL). Seit dem 1.1.2018 befindet sich die FU in einem vertragslosen Zustand.

Am 03.07.2018 hat der bislang letzte Gesprächstermin mit Elsevier im Rahmen der DEAL-Verhandlungen stattgefunden.

Leider hat sich  herausgestellt, dass Elsevier weiterhin  in Bezug auf einen künftigen DEAL-Vertrag nicht dazu bereit ist, einen wissenschaftsadäquaten Leistungsumfang unter den Grundsätzen des Open Access anzubieten, der nachhaltig finanzierbar ist. Somit ist die Basis für die Verhandlung eines Übergangsvertrags für die zweite Jahreshälfte 2018 aus Sicht der DEAL-Verhandlungsgruppe nicht gegeben, weshalb die Gespräche mit Elsevier erneut unterbrochen worden sind.

Elsevier hat sich als Reaktion darauf dazu entschlossen, den uneingeschränkten Zugang zu ScienceDirect, der bislang bei laufenden Verhandlungen noch gewährt wurde, zu sperren.

UPDATE (August 2023): Bitte bestellen sie benötigte Paper weiterhin über die Fernleihe.

HeinOnline im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis voraussichtlich 30. August 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Inhalte von HeinOnline zugegriffen werden.

Die Datenbank beinhaltet eine umfangreiche Sammlung juristischer Materialien der Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritanniens und des Commonwealth:

• Mehr als 2500 anglo-amerikanische Rechtszeitschriften ab Erscheinungsbeginn
• Alle US-amerikanischen Verträge und Abkommen
• Alle veröffentlichten U.S. Supreme Court Entscheidungen
• Federal Register 1936 bis heute
• Rechtswissenschaftliche Monographien – „Klassiker“ – von der Antike bis zur Gegenwart
• Dokumente zum Staatsrecht von über 190 Nationen

Alle Texte sind suchbar und im zitierfähigen Format dargestellt (image-based).

Der Beschreibungstext ist dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Von giftigen Lesesälen und der Frage nach der Toilette …

Unter dem Titel „Der Bibliotheksbau als Maschine“ blickte Ulrich Johannes Schneider in der letzten Samstagsausgabe der FAZ (7. Juli 2018, S. 20) auf die Architekturgeschichte der Lesesäle. Der Autor, der gleichzeitig auch Direktor der Universitätsbibliothek Albertina in Leipzig ist, beginnt beim französischen Architekten Henri Labrouste (1801-1875) und weiß in der Folge u. a. von kühlen Köpfen, warmen Füßen, gefürchteten „Museumsfliegen“, Sauerstoffmangel und einem genervten Karl Marx zu berichten. Auch der häufig gestellten Frage nach der Toilette räumt Schneider Platz ein 😉 …

Vorläufer des modernen Bibliotheksbaus: Der Lesesaal der Pariser Bibliothèque Sainte-Geneviève (Bild: Marie-Lan Nguyen, Wikimedia Commons, Lizenz: CC-BY-2.0-FR)
Vorläufer des modernen Bibliotheksbaus: Der von Labrouste konzipierte Lesesaal der Pariser Bibliothèque Sainte-Geneviève

Die Druckausgabe des Artikel lässt sich für FU-Angehörige online über das F.A.Z.-Bibliotheksportal abrufen. Alternativ gibt es die kostenfreie Version mit aufmerksamkeitsheischenden Titel und mehr Bildern bei faz.net.

Bild: Marie-Lan Nguyen, Wikimedia Commons, Lizenz: CC-BY-2.0-FR

Umfrage der EU-Kommission zum Thema Sommerzeit / Winterzeit

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Quelle: pixabay.com – CC0 License

Die EU-Kommission hat eine Online-Abstimmung ins Leben gerufen, mit der ein konkretes Stimmungsbild zum Thema Zeitumstellung (Sommer- und Winterzeit) von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verbänden geschaffen werden soll. Die Umfrage ist bis zum 16. August verfügbar.

Das Europaparlament hat im Februar 2018 eine Überprüfung der bisherigen Regelung durch die EU-Kommission gefordert, mit Verweis auf Studien, die besagen, dass die Sommerzeit negative Folgen für die Gesundheit der Menschen haben könnte. Nun hat die Kommission, auch auf drängen von Mitgliedsstaaten wie Finnland, die die Abschaffung der Sommerzeit fordern, eine Erhebung gestartet.

In dieser Befragung haben Sie die Möglichkeit, für die Beibehaltung der Sommerzeit, oder für ihre Abschaffung in der gesamten Europäischen Union zu stimmen. Die Kommission möchte, mit Blick auf den EU-Binnenmarkt, einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Regelungen vermeiden. Des weiteren kann eine Präferenz wie „ständige Sommerzeit“ oder „ständige Winterzeit“ abgegeben werden.

Weitere interessante Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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Österreich übernimmt Vorsitz im Rat der Europäischen Union

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Österreich übernahm am 1. Juli 2018 zum dritten Mal, nach 1998 und 2006, für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Der Vorsitz steht unter dem Motto „Europa, das schützt“.

Seit dem Vertrag von Lissabon erstellen Gruppen von jeweils drei Mitgliedsländern („Trioratspräsidentschaft“) ein gemeinsames Arbeitsprogramm für 18 Monate. Diese engere Koordinierung über einen längeren Zeitraum soll die Kontinuität der Arbeit des Rates erhöhen. Österreich befindet sich mit Estland (Vorsitz im Rat der EU im 2. Halbjahr 2017) und Bulgarien (Vorsitz im 1. Halbjahr 2018) in einer Trioratspräsidentschaft. Das Trioprogramm, welches am 20. Juni 2017 durch den Rat angenommen wurde, basiert auf der „Strategischen Agenda für die Union in Zeiten des Wandels“ des Europäischen Rates vom Juni 2014.

Die wichtigsten Punkte des Trioprogramms sind unter anderem: Umsetzung der Europäischen Sicherheitsagenda sowie der Europäischen Migrationsagenda; Kampf gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus; Kooperation mit Partnern im Mittelmeerraum, um Ursachen für Fluchtbewegungen und illegale Migration zu bekämpfen; Förderung von jungen Menschen (Bildung und Training); weitere Umsetzung der „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung; Investitionen in Wachstum und Arbeitsplätze, inkl. Forschung und Innovation; Kampf gegen Armut sowie soziale Ausgrenzung; Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der EU 2030 Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Intensivkurs Recherche am 6.7. 2018 – noch Plätze frei

Die Universitätsbibliothek hat noch freie Plätze für den letzten Intensivkurs Recherche in diesem Semester.

Es wird erklärt, wie Sie Primo, Datenbanken und  Google Scholar sinnvoll nebeneinander nutzen, Suchergebnisse speichern und exportieren können. Anhand eines Beispiels zeigen wir, wie Sie eine Recherche vorbereiten und wie Sie die Suche zu einem Thema gestalten können.

Zeit & Ort

Freitag 6.07.2018 | 14:00 s.t. – 15:30

Universitätsbibliothek, Garystr. 39
14195 Berlin

Anmeldung unter: (030) 838-51111 oder auskunft@ub.fu-berlin.de
Treffpunkt: Informationszentrum (1. OG)

12 Fragen zur Zukunft Europas

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Seit dem 09. Mai können Sie in einer Online-Konsultation ihre Meinung zum künftigen Weg Europas äußern. Die Befragung ist Teil der gesamteuropäischen Debatte zur Zukunft Europas. Der aus der Umfrage resultierende Abschlussbericht wird den Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen am 9. Mai 2019 im rumänischen Sibiu vorgelegt.

Ein Bürgerforum (96 Bürger aus 27 Mitliedstaaten) hat, auf Einladung der europäischen Kommission, 12 Fragen für die Online-Konsultation erarbeitet. Diese einzigartige Aktion teilhabender Demokratie soll deutlich machen, dass die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt der Diskussion über die Zukunft Europas stehen.

Der Online-Konsultation vorangegangen war die Veröffentlichung des Weißbuch der Kommission über die Zukunft Europas (2017). Parallel dazu läuft der sogenannte Bürgerdialog („It’s about the future of Europe. Let’s talk.“).

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte: „Mit den bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament ist es Zeit zu entscheiden, welche Europäische Union der 27 wir sein sollen. Was auch passiert, es muss ein Europa sein, das von den Europäern erbaut wird. Die Umfrage, die wir heute starten, stellt die Frage allen Europäern: Welche Zukunft wollen wir für uns, unsere Kinder und für die Union? Nun ist es an den Europäern ihre Stimme laut und deutlich zu erheben, zu Fragen die sie betreffen und was sie von ihren Politikern zur Lösung dieser Fragen erwarten.“

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Zugriff auf E-Journals und E-Books von Duke University Press

Bis voraussichtlich Ende Juli 2018 zum 6. August 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf sämtliche Inhalte von Duke University Press zugegriffen werden.
Die Plattform umfasst E-Journals und E-Books mit dem Schwerpunkt auf den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die einzelnen Artikel und Buchkapitel liegen im PDF-Format vor und können für den Eigengebrauch ausgedruckt bzw. abgespeichert werden. Literaturnachweise lassen sich direkt in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote, Zotero oder Mendeley abspeichern.

Bild: nur einer von zahlreichen Titeln – Eating the Ocean, by Elspeth Probyn (2016).

Testzugriff für „Weapons of Mass Destruction“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis voraussichtlich 18. Juli 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Inhalte von Weapons of Mass Destruction zugegriffen werden.

Die Datenbank enthält ca. 2.400 amtliche Dokumente zu den nuklearen, chemischen und biologischen Waffenprogrammen der US-Regierung für den Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Diese Dokumente sind seit den 1970er Jahren nach und nach freigegeben worden, wurden aber bisher in dieser Form noch nicht veröffentlicht.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!