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Datenbanken im Test

Gegenwärtig stellt die FU Berlin verhältnismäßig viele Testdatenbanken zur Verfügung. Deshalb hier nochmal ein kleiner Überblick über die momentan kostenfrei nutzbaren Online-Ressourcen, aphabetisch sortiert nach Fachgebieten:

Fachgebiet Datenbank (Update: 20.11.17)
Informations-, Buch- und Bibliothekswesen ccAdvisor (bis 01.12.)
Mathematik Siam Journals Online (bis 30.11.)
Medien- und Kommunikationswissenschaften Oxford Research Encyclopedias / Communication (bis 30.11.)
Naturwissenschaften
Politik/Geschichte
Recht Max Planck Encyclopedia of Comparative Constitutional Law (bis 30.11)
Religion Oxford Research Encyclopedias / Religion (bis 30.11.)
Sprachwissenschaft

Sollte Interesse daran bestehen, Datenbanken über das Testende hinaus zu nutzen oder auch kritische Anmerkungen vorhanden sein, kann man uns jederzeit eine Bewertung zukommen lassen.

Online-Magazin „EUobserver“ im Test

Bis zum 17. Dezember 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Premium-Inhalte des EUobserver zugegriffen werden.

Der EUobserver ist eine gemeinnützige, unabhängige Online-Zeitschrift, die im Jahr 2000 in Brüssel gegründet wurde. Sie veröffentlicht täglich Nachrichtenartikel, exklusive Analysen, Interviews, Untersuchungen und Meinungsartikel zum Themenbereich Europäische Union und den EU-Mitgliedsstaaten, überwiegend in englischer Sprache. EUobserver bezeichnet sich selbst als einziges EU-fokussiertes Medium, dass grenzübergreifenden sowie investigativen Journalismus anbietet. Das Journalisten-Netzwerk erstreckt sich über derzeit alle 28 Mitgliedsstaaten sowie deren Nachbarländer.

Das Nachrichtenmagazin gilt als redaktionell unabhängig, hat sich der Munich Declaration of the Duties and Rights of Journalists angeschlossen und finanziert sich durch Werbung, der Lizenzierung von kostenpflichtigen Premium-Inhalten und Fördermitteln. Leserschaft und Abdeckung werden mit der von Financial Times und EURACTIV.com gleichgesetzt. Mehrere unabhängige Umfragen bescheinigen dem EUobserver ein einflussreiches Medium für EU-Angelegenheiten für Journalisten in Brüssel zu sein. In Österreich zogen das Bundesverwaltungsgericht und der Asylgerichtshof den Informationsdienst oft als Quelle für ihre Entscheidungen heran. Kooperationen bestehen u. a. mit Huffington Post (Deutschland), Gazeta Wyborzca (Polen), Der Standard (Österreich), Publico (Portugal), Dennik N (Slowakei) und Vox Europe (Europa).

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Neue freie Datenbank zu den Nürnberger Prozessen

Neu in das Datenbank-Infosystem der FU Berlin aufgenommen wurde das kostenfreie Nuremberg Trials Project.

Das Nuremberg Trials Project der Harvard Law School Library ist eine Open-Access-Datenbank, die über 10.000 Dokumente (Stand: 11/2017) der Harvard Law School Library zu den Nürnberger Prozessen (1945-49) zur Verfügung stellt. Bei den Dokumenten handelt es sich u.a. um Prozessprotokolle, Beweisdokumente, Anklageschriften sowie Eröffnungs- und Schlusserklärungen. Die Sammlung ist vorrangig textbasiert, enthält allerdings auch über 200 digitalisierte Fotografien. Die Dokumente können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Offiziell übersetzte Dokumente der UN

Die Amtssprachen der Vereinten Nationen sind Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch. Damit die wichtigsten Dokumente wie

  • die Resolutionen und Beschlüsse der Generalversammlung
  • die Resolutionen und Beschlüsse des Sicherheitsrats
  • der Jahresbericht des Generalsekretärs

auch in Deutsch vorliegen, gibt es den Deutschen Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen. Dieser arbeitet bereits seit 1975 und wird durch die deutschsprachigen Länder finanziert.

Neben den bereits genannten dauerhaft zu übersetzenden Dokumenten und Veröffentlichungen, die das Kernmandat darstellen, erstellt der Übersetzungsdienst beispielsweise auch den Bericht über die Ziele für nachhaltige Entwicklung 2017 in deutscher Sprache.

Auf der Webseite des Übersetzungsdienstes findet sich zudem auch ein Zugriffspunkt zu der mehrsprachigen Terminologie-Datenbank UNTERM. In der wiederum integriert ist die Terminologie-Datenbank DETERM. In dieser finden sich neben den Namen von Organen und Organisationen des UN-Systems auch die deutschsprachigen Bezeichnungen weiterer zwischenstaatlicher und nichtstaatlicher Organisationen, Konferenz- und Vertragsnamen, Resolutionsformeln, Titel, Abkürzungen und vieles mehr.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Konferenz „Wissensorganisation ’17“ vom 30. November bis zum 1. Dezember 2017


Vom 30. November bis zum 1. Dezember 2017 findet die Konferenz Wissensorganisation ’17 auf dem Dahlemer Campus im Seminarzentrum, L 115 statt.

„Wissensorganisation“ ist der Name einer Reihe von  Konferenzen/Workshops, die in zweijährigen Abständen von der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Wissensorganisation (ISKO) organisiert werden.

Ziel der diesjährigen Konferenz ist es, die Möglichkeiten der in den Digital Humanities entwickelten Werkzeuge und Methoden zu diskutieren und was sie für die Wissensorganisation bieten können.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Registrierung ist notwendig.
Das Programm und den Link zur Registrierung finden Sie unter: http://isko-de.org/konferenzen/wissensorganisation17/

 

 

Der Duft der Bücher

Im Zeitalter des E-Books ist nicht nur die Haptik gewöhnungsbedürftig, auch der entsprechende Duft, den neue oder alte Bücher bisweilen verströmen, kann ein Lesegerät nicht nachahmen. Abhilfe bei diesem Problem schafft da diese Woche ein Podcast von radioeins. Unter dem Titel „Stimmt’s, dass man den Geruch alter Bücher kaufen kann?“ wird in 1:45 Minuten auf das Aroma von neuen und alten Büchern eingegangen und wie es zustande kommt. Bei der angesprochenen wissenschaftlichen Studie handelt es sich vermutlich um „Material Degradomics: On the Smell of Old Books“, 2009 erschienen in der Fachzeitschrift Analytical Chemistry (81 (20), pp 8617–8622) und im FU-Campusnetz frei abrufbar. Mitautor Matija Strlic, Chemiker am University College London, stand im selben Jahr auch in einem Artikel vom Telegraph („The smell of old books analysed by scientists“, 12. November 2009) Rede und Antwort.

Das neues Nachhaltigkeitsportal der DGVN

Schon seit Jahren informiert die DGVN über nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Bisher erfolgte dies über zwei Portale „Menschliche Entwicklung stärken“ und „Klimawandel bekämpfen“. Mit Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens ist in den letzten beiden Jahren sehr deutlich geworden: Entwicklung und Klimaschutz müssen zusammen gedacht werden und bedingen einander. Deshalb gibt es nun ein neues Portal „Nachhaltig entwickeln“, welches die Ziele für nachhaltige Entwicklung in den Fokus stellt und fortan gemeinsam über Themen aus dem Bereich Klima, Umwelt und Entwicklung informiert.

Wenn Sie Feedback oder Anregungen zu dem neuen Portal haben, wenden Sie sich gerne an: hasenkamp@dgvn.de.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Kostenfreie wissenschaftliche Literatur aus Commonwealth und nordischen Ländern

Neu in das Datenbank-Infosystem der FU Berlin aufgenommen wurden die kostenfreien Portale Commonwealth iLibrary und Nordic iLibrary.

Hinter der Commonwealth iLibrary steht mit dem Commonwealth einer der ältesten politischen Staatengemeinschaften. Er umfasst insgesamt 53 Mitglieder – in erster Linie das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland und seine ehemaligen Kolonien. Jedes Jahr werden vom Commonwealth neue Titel veröffentlicht zu Themen wie Globalisierung, Bildung, Gender, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, wichtig für Bereiche wie Internationale Entwicklung und Wirtschaftspolitik. Verfügbar in der Commonwealth iLibrary sind über 800 Bücher und mehr als 200 Arbeitspapiere. Pro Jahr wird das Angebot um etwa 30 neue Titel ergänzt.

Hinter der Nordic iLibrary steht die Nordic Co-Operation, ein regionaler Zusammenschluss der nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden sowie der drei autonomen Gebiete Grönland, Färöer-Inseln und Aland. Jedes Jahr werden ca. 100 Publikationen zu Themen veröffentlicht, die für diese Regionen von besonderer Bedeutung sind, etwa: Umwelt, Klima, grünes Wachstum, nachhaltige Entwicklung, Arktis. Über 900 Publikationen stehen zur Recherche bereit, davon der überwiegende Teil in englischer Sprache. Pro Jahr wird das Angebot um ca. 100 neue Titel ergänzt, davon etwa 65 Prozent in englischer Sprache.

Die Volltexte lassen sich als Bilddateien über den Button READ anzeigen und lesen. Der Zugang zu den Volltexten im PDF- bzw. HTML-Format, das Speichern und Verschicken der Inhalte, sowie das Downloaden von Tabellen ist bei beiden Portalen lizenz- und damit kostenpflichtig. Zu den gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelten Portale zählen auch die UN iLibrary (über 4000 E-Books, 2600 Artikel) sowie die von der FU lizenzierte OECD iLibrary (u. a. 11.600 E-Books, 171.000 Tabellen und Grafiken, 6500 Artikel und 5500 Working Papers).

Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWWR) 2017

offizielles Plakat der European Week for Waste Reduction, 18–26 November 2017 (engl. Version)

Die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWWR) 2017 findet vom 18. bis 26. November 2017 statt. Unterstützt von der Europäischen Kommission soll die EWWR Sensibilisierungsmaßnahmen für nachhaltige Ressourcen- und Abfallbewirtschaftung fördern.

Die diesjährige Ausgabe konzentriert sich auf die Wiederverwendung und Reparatur. Hinter diesem Thema steht die Notwendigkeit, von einer Wegwerf-Haltung hin zu mehr Wertschätzung für Produkte und die dazu verwendeten Ressourcen zu kommen.

Die Organisatoren möchten ein breites Publikum (Behörden, private Unternehmen, Zivilgesellschaft und Bürger selbst) ermutigen, sich zu engagieren – take part.

Nutzen Sie die Datenbank der EWWR und finden Sie heraus, welche Aktionen in Ihrer Region stattgefunden haben!

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

The Brill Dictionary of Ancient Greek im Test

Bis zum 9. Dezember 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei das Wörterbuch The Brill Dictionary of Ancient Greek getestet werden.

Das Brill Dictionary of Ancient Greek ist die englische Übersetzung von Franco Montanaris „Vocabolario della Lingua Greca“ (3. ed., 2013) und gilt als wichtigstes modernes Altgriechisch-Wörterbuch. Es beinhaltet 140.000 Stichwörter aus den Bereichen der Literatur, Papyrologie und Epigraphik von der Archaik bis zum 6. Jh. n. Chr. Die einzelnen Einträge lassen sich ausdrucken.

Die Datenbank wird auf der Plattform BrillOnline Dictionaries angeboten, auf der noch weitere Online-Nachschlagewerke zugänglich sind.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

(Der Beschreibungstext ist teilweise dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.)