biblioblog

Das Blog der Bibliotheken der Freien Universität Berlin

Rechtswissenschaftliche E-Book-Plattform im Test

Einer von über 1000 Titeln der iG LibraryBis zum 31. Oktober 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank iG Library getestet werden.

Die E-Book-Plattform stammt von iG Publishing. Das 2006 in Singapur gegründete Unternehmen arbeitete laut eigenen Angaben mit bislang mehr als 100 bekannten Verlagen zusammen, um deren Titel zu vermarkten. Gegenwärtig bietet iG Publishing Zugriff auf über 80.000 E-Books.

In der iG Library sind für den Testzeitraum über 1000 englischsprachige E-Bücher der Erscheinungsjahre 1997 bis 2016 von Hart Publishing abrufbar. Der zu Bloomsbury Publishing gehörende englische Verlag hat sich auf die Veröffentlichung von Büchern aus dem Bereich Rechtswissenschaft spezialisiert, darunter auch viele Titel zum Themenbereich Europäische Union (EU) und Vereinte Nationen (UN). Hart arbeitet u. a. mit Universitäten und juristischen Fakultäten auf der ganzen Welt zusammen sowie Verlage, darunter CH Beck und Nomos aus Deutschland sowie Pedone aus Frankreich.

Bild: Eines von über 1000 E-Books zum Testen – The Fall of the Priests and the Rise of the Lawyers von Philip R. Wood (2016)

Die in der iG Library enthaltenen Titel lassen sich über den sogenannten „iViewer“ lesen, für den Eigengebrauch in Auszügen kopieren und ausdrucken. Das Ausdrucken eines ganzen E-Books ist nicht möglich. Für das Offline-Lesen von Titeln ist der Download des „iGP Reader“ via Google Play oder App Store nötig. Als DRM-Schutz für das offline-Lesen wird die Software Adobe Digital Editions verwendet.

Podiumsdiskussion im Europäischen Informationszentrum Berlin

Am 27.09. findet im Rahmen des Projektes „Zukunftsdialog“ der Deutschen Gesellschaft e.V. im Europäischen Informationszentrums Jean Monnet Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Deutschland ist bunt – Integration als Auftrag“ statt. Dort werden der Autor und Gewinner des Berliner Literaturpreis 2016 der Stiftung Seebuchhandlung, Feridun Zaimoğlu und der SPD-Politiker und Mitglied des Bundestages Sebastian Hartman mit Karen Taylor, Mitglied bei der ‚Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland‘ über die Chancen der Migrationsgesellschaft für die Bundesrepublik diskutieren. Es stehen auch die integrationspolitischen Herausforderungen für Deutschland in der aktuellen Flüchtlingssituation auf dem Themenblatt. Die Moderation übernimmt die freite taz-Redakteurin Ebru Tasdemir.

Ort:     Europäisches Informationszentrum, Voßstraße 22, 10117 Berlin (S+U Potsdamer Platz)

Zeit:    Dienstag, 27. September 2016, Beginn 18:30 Uhr

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Mehr Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier. Die Veranstaltung ist auch bei Facebook zu finden.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

 

Das Dokumentationszentrum UN-EU ist umgezogen!

Über die Sanierung des mittleren Stockwerks der Universitätsbibliothek wurde bereits vor einiger Zeit berichtet. In diesem Zusammenhang ist das Dokumentationszentrum UN – EU in das 1. OG umgezogen. Nun möchten wir allerdings nochmal die Chance wahrnehmen und selbst unseren neuen Standort vorstellen.

Das Dokumentationszentrum (Foto: Melanie Kleist)

Arbeitsplätze und „Eingang“ zum Präsenzbestand des Dokumentationszentrums UN – EU (Foto: Melanie Kleist)

Ein eigener Mitarbeiterarbeitsplatz im Informationsbereich bietet Ihnen eine schnelle Übersicht unserer Kontaktdaten und die Möglichkeit für eine Erstberatung.

Mit dem Umzug haben wir unseren Bestand essentieller aufgestellt. Der nicht mehr frei zugängliche Bestand ist aber weiterhin in Primo verzeichnet. Dort gibt es auch die Möglichkeit, die Bücher ggf. aus dem Magazin zu bestellen.

Die Aufteilung der Referenzliteratur im Dokumentationszentrum nach Vereinte Nationen und Europäische Union besteht weiterhin.

 

Das neue Präsentationsregal des Dokumentationszentrums UN-EU

Das neue Präsentationsregal des Dokumentationszentrums UN-EU. (Foto: Melanie Kleist)

Im Aufstellungsbereich des EU-Bestandes ist ein Präsentationsregal mit wechselnder Auslage zu finden. Die Auslage wird mit Neuerwerbungen oder mit thematisch ausgewählten Materialien zu Veranstaltungen gefüllt. Diese Medien können über die MitarbeiterInnen des Informationszentrums ausgeliehen werden.

Dem gegenüber, direkt auf der Rückseite der vordersten Regalreihe, sind Informationsmaterialen aufgestellt, die kostenfrei mitgenommen werden können.

Bei Fragen können jederzeit die MitarbeiterInnen der Informationstheke ansprechen oder uns über unsere Telefonnummer (030/383-52399) bzw. auch gerne über unser Webformular kontaktieren.

Wir hoffen, Sie demnächst schon bei uns begrüßen und Ihnen bei Ihrer Recherche helfen zu können!

Auch in Zukunft wird sich unser Angebot weiterentwickeln:
Im Verlauf diesen Jahres wird am Ende des Ganges ein Touchscreen montiert. Mit diesem können Sie bequem durch Inhaltsverzeichnisse von UN- und EU-spezifische Zeitschriften blättern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich dann die bibliographischen Daten eines Artikels per Mail selbst zuzuschicken. So können die Artikel später bequem am Rechner  am Arbeitsplatz gelesen werden.

Für das kommende Jahr erwarten wir einen Multimediatisch,. Dieser wird uns einige Zeit vom Europapunkt im Europäischen Haus Berlin zur Verfügung gestellt. Damit können interaktiv Texte, Fotos, Videos und Spiele zur Europäischen Union genutzt werden.

 

Dahlemer Bibliotheken schließen am 29. September 2016 bereits um 18 Uhr

Aufgund von Umbauarbeiten an der Stromversorgung im FU-eigenen Spannungsnetz  in Dahlem müssen auch die Bibliotheken auf Anweisung der Technischen Abteilung der Freien Universität Berlin am Donnerstag den 29. September früher schließen. Die Einrichtungen in Düppel und Lankwitz sind nicht betroffen.

Datum: Donnerstag 29. September 2016
Schließung: um 18 Uhr


Wir bitten um Verständnis!
Ihre Universitätsbibliothek

Finalisten des Deutschen Buchpreises 2016 stehen fest

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat die sechs nominierten Romane, die sogenannten „Shortlist“, für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Erst seit 2005 verliehen, gilt die mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Auszeichnung als deutsche Antwort auf den französischen Prix Goncourt oder den britischen Booker Prize.

Aus 20 mach‘ 6

Die Jury um die Literaturkritiker Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Christoph Schröder, Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und den Berliner Kritiker und Autor Najem Wali haben insgesamt 178 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind. Nachdem sie im letzten Monat die „Longlist“ mit 20 Titeln präsentierten, wetteifern nun nur noch sechs Autoren – vier Deutsche und zwei Österreicher – um die Auszeichnung:

Der Österreicher Reinhard Kaiser-Mühlecker erzählt in seinem Dorfroman Fremde Seele, dunkler Wald vom Schicksal zweier Brüder. Während der eine als Soldat in den Auslandseinsatz zieht, bleibt der andere in der österreichischen Heimat zurück und führt den elterlichen Hof, der heimlich Stück für Stück vom Vater verkauft wird.

Ebenfalls am Alpenrand wider findet sich Bodo Kirchoffs Protagonist aus Widerfahrnis, der in der Bibliothek ein Buch einer lokalen Autorin entdeckt. Diese führt ihn binnen drei Tage bis nach Sizilien und der möglichen Chance auf eine große Liebe.

Während die Wolfgang-Herrndorf-Verfilmung Tschick gerade in den Kinos angelaufen ist, erzählt der gebürtige Potsdamer André Kubiczek eine ähnlich leicht erzählte
Coming-of-Age-Geschichte. In Skizze eines Sommers stellt er einen 16-jährigen Jungen in den Mittelpunkt, der den Sommer allein mit Freunden in Potsdam des Jahres 1985 verbringt und sich zwischen Café und Disko das erste Mal verliebt.

Erfolgreich auf dem Papier liest sich bisher die Bilanz des gebürtigen Bonners und früheren FU-Studenten Thomas Melle. Mit Sickster (2011), 3000 Euro (2014, Shortlist) und nun Die Welt im Rücken hat er bislang drei Romane veröffentlicht – alle drei Titel kamen auf die Nominiertenlisten für den Deutschen Buchpreis. Melles neuestes Werk ist autobiographischen Ursprungs und thematisiert die bipolare Störung, an der er seit Jahren leidet.

Als einzige Frau tummelt sich die Österreicherin Eva Schmidt unter den letzten sechs. Nach dem Roman Zwischen der Zeit (1997) veröffentlichte die Autorin fast 20 Jahre später ihren aus 38 Episoden bestehenden zweiten Roman Ein langes Jahr, der an ihrem Wohnort verortet ist, auch wenn der Name Bregenz nie Erwähnung findet. Die Kritik zog Vergleiche zu Robert Altmans legendärem Film Short Cuts.

Mit dem Deutschen Philipp Winkler (* 1986) gelangte auch ein Romandebütant auf die Shortlist, dem Außenseiterchancen zugerechnet werden. Sein Roman Hool spielt in der Hannoveraner Hooligan-Szene. Bereits zu den diesjährigen Krawallen bei der Fußball-EM in Frankreich hatte Winkler in einem Gastbeitrag in der FAZ „Einblick in die Kampfszene“ gegeben.

Die sechs Finalisten im Überblick
(verfügbare Titel sind verlinkt und in der Philologischen Bibliothek vorhanden):

    • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
    • Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016) – in Erwerbung
    • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016) – in Erwerbung

Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2016 statt.

Zwar ist die kostenfreie App mit Artikelanfängen seit 2014 passé, aber über detektor.fm lassen sich kostenfrei nach und nach Auszüge aus den nominierten Romane anhören (auch als App verfügbar).

Fachtagung der DGVN zu den Sustainable Development Goals

Über die Agenda 2030 und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung berichteten wir bereits. Nächste Woche wird es von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) eine Fachtagung dazu geben: Widersprüchliche Nachhaltigkeit – UN-Agenda 2030 und SDGs bei uns und in der Welt.

Die Fachtagung findet am 21. und 22.9. in Berlin statt. Das reichhaltige Programm mit seinen vielen Rednern ist hier zu finden. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.
Weitere Informationen zu der Vereinten Nationen finden Sie auch in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Die Lage der Union

Gestern hielt der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker die jährlich Rede zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament. Diese Rede würde im Jahre 2010 das erste Mal vom damaligen Präsidenten der Kommission, Manuel Barroso, vor der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments gehalten. Im Jahr 2009 wurde sie im Rahmen der neuen Kommunikationsstrategie eingeführt und soll die Arbeit der Kommission transparenter machen. Die Rede wird im Netz frei übertragen und kann auch noch im Nachhinein abgerufen werden.

Dieses Jahr wurden Themen wie der Brexit, die Flüchtlingskrise und der Anstieg von Populismus und Fremdenfeindlichkeit angesprochen.

 

Der Research Blog des Europäischen Parlaments hat dazu noch eine Linkliste zusammengestellt. Diese ist hier zu finden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

„British History Online“ im Test

Bis zum 6. Oktober 2016 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank British History Online (BHO) getestet werden.

Dabei handelt es sich um einen Online-Service mit Zugang zu digitalisierte Quellen- und Sekundärtexten zur britischen Geschichte (inkl. Irland) vom 11. bis zum 19. Jahrhundert. Die inhaltliche Abdeckung umfasst die Bereiche Verwaltungs- und Rechtsgeschichte, Kirchengeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Wissenschafts- und Kulturgeschichte, Regionalgeschichte, Stadtgeschichte sowie Regierungsdokumente. Ferner enthalten sind Kartenwerke vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

Im Rahmen des Online-Tests sind die Premium-Inhalte von British History Online freigeschaltet. Sollte der Volltextzugriff nicht automatisch funktionieren, muss man sich noch einmal über die Schaltfläche „Log in“ manuell anmelden (gelb markiert):

BHO

Beispiel für Premium-Content: Calendar of Close Rolls, January 1238

British History Online wurde im Jahr 2003 vom Institute of Historical Research der University of London und dem History of Parliament Trust gegründet. Der Bestand umfasst laut Anbieter über 1270 digitalisierte Bände. Einige Inhalte werden kostenfrei angeboten.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Informationen von der Europäischen Kommission

Wer sich für die nächste Reise ein Auto mieten will oder wissen möchte, wie umweltverträglich sein eigenes Auto ist, dem sei das Green Driving Tool der EU Joint Research Centre (JRC) ans Herz gelegt.

Man kann des Start- und Zielpunkt der Reise eingeben. Anschließend kann man eine Autoklasse und den Kraftstoff (optional auch Strom) eingeben, den man benutzen will. Die Simulation errechnet den Verbrauch, die Emissionen und die Kraftstoff-/Stromkosten.

Es können noch weitere Optionen geändert werden, wie beispielsweise die PS-Zahl des Autos oder der genaue Kraftstoffpreis. Mit diesem Tool ist man für die nächste Autofahrt gut informiert.

 

Im vergangenen Monat veröffentlichte Eurostat zur Feier des International Youth Day am 12. August eine interaktive Infografik, mit der die verschiedenen Internetaktivitäten junger EuropäerInnen aufgezeigt und betrachtet werden können. Des weiteren wurde ein Tool veröffentlicht, mit dem sich junge EuropäerInnen zwischen 16 und 29 Jahren mit anderen Ihres Alters in Europa vergleichen können. Dabei geht es um Dinge wie Bildung, Onlineverhalten und Freizeit.

 

Eine Infografik zum Handel der Europäischen Union mit anderen Ländern und Regionen können Sie hier finden. Detailliertere Informationen sind über diese Liste einsehbar.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

In und mit Europa in Kontakt kommen

In der App Snapchat einfach dieses Bild scannen und des Beiträgen des Europäischen Parlaments folgen

In der App Snapchat einfach dieses Bild scannen und des Beiträgen des Europäischen Parlaments folgen

Einen virtuellen Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments ist seit einiger Zeit über die App Snapchat möglich. Dort kann man in kurzen Videos oder Bildern einen Blick hinter die Kulissen werfen. Auf diesem Wege kann man auch Fragen an das Europäische Parlament richten.

 

Wer doch lieber persönlich „behind the scenes“ sein möchte, kann sich auf einen Praktikumsplatz beim Europäischen Parlament bewerben. Es werden Praktika für die allgemeine Arbeit im Parlament und gesondert auch für die Übersetzungsarbeit angeboten. Nähere Informationen finden sich hier.

 

Das Erasmus-Stipendium dürfte den meisten ein Begriff sein. Dahinter verbirgt sich aber nicht nur ein Stipendium um ein Semester an einer Universität im Ausland zu verbringen. Es gibt auch das Projekt „Erasmus für Jungunternehmer„. Dabei kann ein frisch gebackener Unternehmer Erfahrungen und Qualifikationen bei Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten sammeln. Mehr Informaionen sind unter diesem Link zu finden.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.