biblioblog

Das Blog der Bibliotheken der Freien Universität Berlin

Veranstaltungshinweis: RatHAUS EUROPA

www.berlin.deAm 6. und 7. Mai können Bürger im Berliner Rathaus mit Politikern und Menschen aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten über die Zukunft Europas diskutieren. Dafür wird das Rote Rathaus zum RatHAUS EUROPA.

Es geht dabei um die zentralen Fragen

Was verbindet uns in Europa und was trennt uns?
Welches Europa wollen wir?
Wie viel Europa möchten wir – und was sind wir bereit, dafür zu tun?

Dazu wird es Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen geben. Das genaue Programm ist hier zu finden.

Wann: 6. und 7. Mai (Eröffnung am 6. Mai um 17 Uhr)

Wo: Rotes Rathaus, Rathausstr. 10178 Berlin

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist auf 250 begrenzt.

 

Weitere Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Bib to go

Im Sommersemester bietet die Philologische Bibliothek jeden Mittwoch von 12:15-12:30 und 12:45-13:00 Uhr Minikurse zur Literaturrecherche und Bibliothekservices an. Die Veranstaltungen dauern nicht länger als 15 Minuten und finden im Arbeitsgruppenraum auf Ebene -1 statt. Jeder, der Zeit und Lust hat, kann spontan daran teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

angebotene Themen

Gastvortrag des portugiesischen Außenministers Augusto Santos Silva

Der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva hält am kommenden Mittwoch an der Freien Universität einen Gastvortrag mit dem Thema “Europe – From Culture to Economy”.

Wann: 27.4.2016 18 Uhr

Wo: Senatssaal im Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, Berlin-Dahlem

Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung des Instituts für Romanische Philologie der Freien Universität Berlin.

Weitere Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts

Am heutigen 23. April wird mit einem großen Lesefest der Welttag des Buches und des Urheberrechts begangen. Dieser wurde 1995 von der 28. Generalkonferenz der UNESCO ausgerufen.

Seit 1996 wird er auch in Deutschland begangen. Er ist ein Anlass für viele Medien, über Bücher und das Lesen zu berichten, ohne die Frankfurter Buchmesse als Anlass zu nehmen. Unterstützt wird dieser Tag vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen. Tausende Buchhandlungen, Schulen, Verlage und auch Bibliotheken beteiligen sich mit Veranstaltungen wie zum Beispiel Lesungen, Schreibwettbewerben und Diskussionsrunden.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

“BioOne Online Journals Complete” im Test

bioOne_logoBis zum 31. Juli 2016 gibt es über das FU-Campusnetz für die Online-Plattform von BioOne einen zusätzlichen Test.

BioOne ist ein nicht kommerzieller Verlag, der eine Plattform für biowissenschaftliche Zeitschriften bereitstellt. Die Titel werden zum Großteil von kleineren Not-for-Profit-Verlagen publiziert und sind außerhalb von BioOne weitgehend nur in gedruckter Form erhältlich. Viele der Zeitschriften werden vom Institute for Scientific Information (ISI) ausgewertet und gelten in den jeweiligen Bereichen als führend.

Das bisherige Angebot via Nationallizenz umfasste zwei Kollektionen, BioOne 1 und BioOne 2, mit Zugriff auf die Jahregänge von 1994 bis 2011 sowie eine Open-Access-Sektion. Durch den Test via BioOne Online Journals Complete stehen ab sofort 190 E-Zeitschriften zur Verfügung, darunter die laufenden Jahrgänge von 140 Titeln..

Die Artikel liegen als HTML-Volltext oder PDF-Datei vor.

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Aus “Petit Robert de la langue française” wird “Petit Robert Intégral”

RobertDie lizenzpflichtige Online-Datenbank Petit Robert de la langue française wurde vom Anbieter leicht überarbeitet und präsentiert sich nun unter dem neuen Titel Petit Robert Intégral in der Digitalen Bibliothek der FU.

Der Online-Service gewährt Zugang zum Le Petit Robert de la langue française, einem einsprachigem Handwörterbuch zur französischen Sprache mit rund 60.000 Stichwörtern, 300.000 Bedeutungsangaben, 185.000 Konstruktionen und Kollokationen, 35.000 Belegstellen von über 1.200 Autoren sowie 180.000 Verweise auf Synonyme, Antonyme und Homonyme. Enthalten sind darüber hinaus Vertonungen für mehr als 16.000 besonders schwierige Stichwörter.
Neuer Bestandteil ist ferner das enzyklopädische Wörterbuch Le Petit Robert des noms propres mit Artikeln zu über 40.000 Eigennamen (u.a. Orte, Personen, Ereignisse, Institutionen, Werke). Die Datenbank wird monatlich aktualisiert.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Pulitzer-Preise zum 100. Mal verliehen

Gestern sind in den USA die Gewinner der Pulitzer-Preise bekanntgegeben worden. 1917 von dem aus Österreich-Ungarn stammenden Journalisten und Zeitungsverleger Joseph Pulitzer (1847–1911) gestiftet, gelten sie als wichtigste Medienpreise in den Vereinigten Staaten. Ausgelobt werden gegenwärtig 21 Kategorien, in denen Journalisten, Schriftsteller und Komponisten von einer Jury aus Journalisten und Verlegern prämiert werden. Von den 2016 preisgekrönten oder nominierten Werken lassen sind einige auch im FU-Bereich zu finden.

In den Kategorien für Journalismus schnitten die Tampa Bay Times (Bester investigativer Journalismus, Beste lokale Berichterstattung) und The New Yorker (Bester Fachjournalismus, Beste Kritiken) mit je zwei gewonnenen Auszeichnungen am besten ab. Das Blatt aus Florida hatte über Missstände in psychiatrischen Einrichtungen des Bundesstaates berichtet. In der wichtigen Kategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ wurden vier Journalistinnen der Agentur Associated Press geehrt – ihre Recherchen über Sklavenarbeit in der indonesischen Fischerei-Industrie hatten dazu geführt, dass mehr als 2000 Arbeiter freikamen. Weitere Preise gingen an die Los Angeles Times für ihre aktuelle Berichterstattung zum Terroranschlag in San Bernardino, The Washington Post (Beste Berichterstattung im Inland), New York Times (Beste Auslandsberichterstattung) und The Boston Globe (Bester Kommentar). Über lizenzierte Presse-Datenbanken wie Nexis, Academic Search Premier oder Academic OneFile können FU-Angehörige die Archive der genannten Tageszeitungen und Presseagenturen durchsuchen, aktuelle Artikel (teilweiseise in Auswahl) im Volltext aufrufen und abspeichern.

The SympathizerIn der Kategorie Belletristik gewann Viet Thanh Nguyen mit seinem Debütroman The Sympathizer, den die amerikanische Fachkritik mit Werken von Joseph Conrad, John le Carré oder Graham Greene vergleicht. Der Spionagethriller erzählt die Geschichte eines als „Captain“ bekannten vietnamesischen Doppelagenten, der in die Wirren des Vietnamkriegs gerät und später einem südvietnamesischen General in die USA folgt. Autor Viet Thanh Nguyen (* 1971) war selbst als Vierjähriger mit seinen Eltern von Vietnam in die USA emigriert und arbeitet heute als Professor für English und American Studies sowie Ethnicity an der University of Southern California. The Sympathizer kann bei der Bibliothek des John-F.-Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien vorgemerkt werden.

Ebenfalls am JFKI vormerkbar ist der Pulitzer-Preisträger in der Kategorie „Geschichte“. Custer’s Trials: A Life on the Frontier of a new America des Historikers T. J. Stiles ist eine Biografie über den Nordstaatenkavalleriegeneral und Offizier George Armstrong Custer (1839–1876), der in der Schlacht am Little Bighorn fiel. Nominiert in der gleichen Kategorie war Brian Matthew Jordans Marching Home über Unionssoldaten, die nach Ende des US-amerikanischen Bürgerkriegs ihren Platz in der Zivilgesellschaft suchten. In der Kategorie „Sachbuch“ nominiert war Between the World and Me des afroamerikanischen Autors Ta-Nehisi Coates, der als offener Brief an seinen heranwachsenden Sohn gerichtet ist und sich mit dem aktuellen Rassismus in den USA auseinandersetzt. Die deutschsprachige Ausgabe Zwischen mir und der Welt wird gegenwärtig von der Universitätsbibliothek erworben.

Das jährliche „Pulitzer Prize luncheon“ findet übrigens seit 1984 in der Low Library der Columbia University statt.

Neue freie Datenbank in der Digitalen Bibliothek: AMBROSIA

Dieser Beitrag wurde von unserer Auszubildenden Amina Al-Bayati verfasst.

ambrosia_stoneNeu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde die Datenbank AMBROSIA.
AMBROSIA (AMerican Britisch Online Search In Athens) weist den Bestand der Blegen und Gennadius Bibliotheken der American School of Classical Studies in Athen und der Bibliotheken der British School in Athen nach.

Für die Suche nach griechischen Titeln, muss eine griechische Tastatur verwendet werden, da die Bücher nicht in Umschrift katalogisiert wurden.

Die Datenbank wird verwaltet von der American School of Classical Studies in Athen.

Neue freie Datenbank in der Digitalen Bibliothek: Perseus Digital Library

Dieser Beitrag wurde von unserer Auszubildenden Amina Al-Bayati verfasst.

new-rm-logo2Neu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde die Datenbank Perseus Digital Library.
Das Projekt Perseus verzeichnet Bilder und Schriftquellen zur Antike. Sie ist eine Datenbank zur griechischen und lateinischen Literatur.
Die noch im Aufbau befindliche digitale Bibliothek bietet verschiedenen Arten von Materialien: Primär- und Sekundärliteratur zum antiken Griechenland und Rom, zur frühen modernen englischen Literatur, Dokumente der arabischen und germanischen Sprache, US-amerikanische Geschichtsquellen des 19. Jahrhunderts, lateinische Gedichte aus Italien oder dem italienischen kulturellen Umfeld von ca. 1265 bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Ziel ist es einen verbesserten Zugang und Ressourcen für das Studium der Geisteswissenschaften zur Verfügung zu stellen.

Primo-Videos für Eilige

Die Universitätsbibliothek hat neue Video-Tutorials zum Bibliotheksportal Primo gedreht.

Schon länger gibt es das ca. 6-minütige Überblicksvideo, die Primo-Rundreise. Das Video erklärt anhand einer Beispielrecherche die Basics von Primo.

Zwei junge Kolleginnen in der Universitätsbibliothek haben sich in das Programm Adobe Captivate eingearbeitet und haben nun eine neue Serie von Kurztutorials – “Tutorials für Eilige” – in Angriff genommen.

Dieses Format bietet Interessierten die Möglichkeit, sich in wenigen Minuten über einzelne Features oder Funktionen von Primo zu informieren.

Die Videos sind als mp4 veröffentlicht und demzufolge tauglich für Smartphone und Tablets. Die Primo-Videos sind auch direkt auf der Startseite des Bibliotheksportals Primo verlinkt.

Wir wünschen viel Spass!


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