Die Ressource wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.
Update: Der Test wurde verlängert! Der Zugriff ist bis zum 31. Mai 2025 möglich.
Bis zum 12. Mai 2025 kann über das FU-Campusnetz Research.Table getestet werden.
Der Verlag schreibt:
„Der Research.Table ist das Professional Briefing für Wissenschaftspolitik, Forschungsstrategie und Innovationsmanagement von Table.Briefings.
Der Research.Table richtet sich an die entscheidenden Köpfe in der Forschungsszene, die den Rahmen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung setzen und ausfüllen: in Parlamenten und Ministerien, Universitäten und Instituten, Unternehmen, Stiftungen, Think Tanks und Verbänden.
Der Deep Journalism-Ansatz von Table.Media verbindet die Qualität von Leitmedien mit der Tiefe von Expertenpublikationen und geht den entscheidenden Fragen nach:
Welche Rahmenbedingungen befördern wissenschaftliche Exzellenz, was behindert sie?
Welche Forschungsansätze können einen Beitrag zum Wohlstand leisten und Leben verbessern, welche Branchen verfolgen welche Forschungsstrategien?
Wo setzen Geopolitik und Dual-Use Grenzen, welche internationalen Trends bewegen den Forschungsstandort Deutschland, welche Persönlichkeiten prägen die Forschung?“
Sie möchten das Angebot auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!
(Bildquelle: Anbieter)
Der Beitrag wurde ursprünglich am 7. April 2025 veröffentlicht.
Mit Freude präsentieren wir unseren Jahresbericht 2024. Kurz und knackig werfen wir einen Blick auf Entwicklungen und Projekte, die wir im letzten Jahr gemeistert haben. Von neuen digitalen Angeboten über spannende Forschungskooperationen, der Förderung von Open Science und Open Access, der Einführung neuer Lernräume bis zur vielfältigen Unterstützung der Studierenden – es tut sich was. In diesen bewegten und nicht immer einfachen Zeiten stehen wir nicht still.
Wir sind gespannt auf das kommende Jahr und die vielen Herausforderungen, die noch vor uns liegen.
Volume III & IVwurden nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.
Bis zum 29. Mai 2025 können über das FU-Campusnetz Ethnographic Video Online: Volume III & IV getestet werden.
Ethnographic Video Online ist eine umfassende Ressource für visuelle Anthropologie, die Zugang zu mehreren tausend Stunden Filmmaterial bietet.
Angehörige der FU Berlin können bereits auf Volume I & II (Foundational Films) zugreifen. Der aktuelle Testzugriff erweitert dieses Angebot:
Volume III (Indigenous Voices)enthält weitere 500 Stunden ethnographischen und dokumentarischen Filmmaterials. Geographisch liegt der Schwerpunkt auf Ozeanien, thematisch stehen die Auswirkungen des Klimawandels, nachhaltige Entwicklung, indigenes Wissen und mündliche Überlieferung, sowie indigene bzw. lokalgesellschaftliche Perspektiven auf Geschichte, Kultur und sozialen Wandel im Vordergrund.
Volume IV (Festivals and Archives)bietet über 600 weitere Filme aus dem Bereich des Dokumentarfilms und des ethnologischen Films und beinhaltet Filme einschlägiger Filmfestivals und aus angesehenen Studiengängen der visuellen Anthropologie.
Die Videos verfügen über englischsprachige Transkriptionen, die parallel zum Film mitlaufen, sowie über Veröffentlichungsnotizen zur Produktion. Bei nicht-englischsprachigen Videos ist i.d.R. eine englischsprachige Untertitelung vorhanden.
Der Beschreibungstext wurde dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.
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Der Mauerbau im August 1961 war nach der Berlin-Blockade die radikalste Einschränkung der Bewegungsfreiheit in der Stadt. Die Freie Universität Berlin war wie der gesamte Westteil der Stadt eingeschlossen; ihre Angehörigen, die im Ostteil wohnten, konnten nicht mehr nach Dahlem gelangen. Der einzige Ausweg für sie war die Flucht, die mit Hilfe von FU-Studenten wie Burkhart Veigel oft gelang.
Der neue Film in der Online-Ausstellung Erlebte Geschichte gibt lebendige Einblicke.
Zu Beginn der Vorlesungszeit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Palette der über das FU-Campusnetz zugänglichen Inhalte des Anbieters ProQuest erweitert wurde.
Im Vergleich zum Vorjahr sind zum einen neue Module von Datenbanken hinzugekommen, für die bereits Lizenzen bestanden:
Im LibGuide werden die Datenbanken sowohl in einer thematischen als auch in einer alphabetischen Übersicht dargestellt und können so gezielt aufgerufen werden. Mit einem Klick auf das Info-Icon kann man sich jeweils einen kurzen, englischen Informationstext zum Inhalt der ausgewählten Datenbank anzeigen lassen.
Die Arbeitsgruppe GreenFUBib der Universitätsbibliothek hat die Wanderausstellung: „Fünf Jahre Blue Community Berlin“ an den Campus Lankwitz geholt. Im Foyer, vor der Fachbibliothek Geowissenschaften (Haus G), stehen informative Schautafeln und zeigen mit vielfältigen Themenbeispielen die Bedeutsamkeit der Lebensressource Wasser.
Der Welttag des Wassers ist ein von der UN deklarierter globaler Aktionstag, den dem sich auch viele Bibliotheken jährlich beteiligen: Ausstellungen, Veranstaltungen, Medienpräsentationen oder auch das Thema „Leitungswasserfreundliche Bibliothek“ werden angeboten und durchgeführt. Wasser als Thema in der Bildungsarbeit ist bedeutsam, sowohl in der formellen als auch in der informellen Bildungslandschaft.
Die Ausstellung zeigt, mit welchen Beispielen sich das Land Berlin als Teil der „Blue Community“ verpflichtet, den Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung für alle Menschen in Berlin zu gewährleisten. Ob Eco-Toiletten in Parks, 200 Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum oder Pläne für „Kühlungs-Inseln“ in den Hitzeperioden – Wasser sparen, Wasser bereitstellen – es ist herausfordernd und komplex. Die Schautafeln zeigen verschiedene Perspektiven auf das Thema Wasser. Auch gibt es informative Flyer in verschiedenen Sprachen.
„Kein Leben ohne Wasser“ heißt es so oft. Mit Blick auf das universitäre Leben an der Freien Universität Berlin ist Wasser, neben Energie, Strom und den Gebäuden die Basis für Forschung, Lehre, Studium und das Arbeiten an einer großen Universität.
Die AG GreenFUBib lud ein am Weltwassertag in die Blätterlaube, dem Gemeinschaftsgarten an der Freien Universität Berlin.
Die Ausstellung ist auf dem Campus Lankwitz bis zum Ende des Sommersemesters 2025 zu sehen. Das Haus G und der Zugang zum Foyer ist während folgender Öffnungszeiten gewährleistet: Mo-Do 10:00 – 18:00 Uhr Fr 10:00 – 18.00 Uhr
Für eine Orientierung über die Häuser gibt es einen Lageplan. Der Weg nach Lankwitz lohnt sich und kann mit einem Besuch der Fachbibliothek wochentags gut verbunden werden. Die gemütliche und grüne Bibliothek beantwortet zudem gern weitere Anfragen bzw. hilft bei weiteren Recherchen zum Thema „Wasser“.
Bis zum 16. Juli 2025 können über das FU-Campusnetz zwei E-Journals des Verlages Bristol University Press getestet werden:
Global Discourse: An interdisciplinary journal of current affairs Global Discourse ist eine interdisziplinäre Zeitschrift an der Schnittstelle von Politik, internationalen Beziehungen, Soziologie und Sozialpolitik. Das Themenspektrum ist breit gefächert und soll dazu anregen, das aktuelle Geschehen im Hinblick auf zentrale Fragen von Verteilungsgerechtigkeit, Gemeinwohl, kultureller Vielfalt, Autonomie, Souveränität und Sicherheit zu hinterfragen. Alle Ausgaben sind themenorientiert und zielen darauf ab, drängende Probleme zeitnah aufzugreifen.
Policy & Politics Policy & Politics ist eine international renommierte Zeitschrift, die sich für ein besseres Verständnis der Dynamik der Politikgestaltung und -umsetzung einsetzt. Durch die Untersuchung der Interaktion zwischen politischen Akteuren, Regierungsinstitutionen und politischen Themen trägt sie zur Analyse des politischen Prozesses bei. Durch die Reflexion des sich stetig wandelnden Kontextes, in dem diese Interaktionen stattfinden, bietet die Zeitschrift kritische Einsichten, die aktuell und innovativ sind.
Für FU-Angehörige sind frühere Jahrgänge der E-Journals bereits über die Plattformen der Anbieter Taylor & Francis (Global Discourse: 2010-2011) und EBSCOhost (Policy & Politics: 2005-2017) zugänglich.
Der aktuelle Testzugriff umfasst hingegen alle bisher erschienenen Ausgaben der beiden Zeitschriften. Darüber hinaus ermöglicht der „Early View“ auch den Zugriff auf neue Artikel, sobald diese fertiggestellt sind, d.h. noch bevor die gedruckte Ausgabe erscheint.
Die Beschreibungstexte wurden den Informationsseiten des Anbieters entnommen.
Sie möchten die E-Journals auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!
Vom 18. bis 21. April 2025 bleiben fast alle Bibliotheksstandorte der Freien Universität geschlossen. Einzige Ausnahme ist die Fachbibliothek Rechtswissenschaft (Van’t-Hoff-Str. 8), die nur am Samstag, den 19. April regulär von 9–20 Uhr geöffnet hat.
Für die Rückgabe von Medien können Sie während der Schließzeit die am Haupteingang der Zentralbibliothek (Garystr. 39) bereitgestellten Rückgabekästen nutzen. Die Medien werden am nächsten Öffnungstag zurückgebucht.
Ab Dienstag, dem 22. April 2025 sind wir wieder mit all unseren Services für Sie da.
Wir wünschen Ihnen erholsame Tage. Ihr Team der Universitätsbibliothek
Almost all Libraries closed over the Easter Holidays
From April 18 to 21, 2025, almost all library locations of Freie Universität will be closed. The only exception is the Law Library (Van’t-Hoff-Str. 8), which will only be open regularly on Saturday, April 19 from 9:00 a.m. to 8:00 p.m.
During the closing times the book drops at the main entrance of the Central Library (Garystr. 39) are open for returns. The media will be returned on the next opening day.
From April 22 we will be available again with all our services.
We wish you relaxing days. Your Team of the University Library
Dieter Heckelmann (1. v. r.) im Gespräch nach der Schlüsselübergabe für das Präsidialamt. Quelle: Freie Universität Berlin/ Universitätsarchiv / Foto-S/Sig. FA-14_023_1 / Foto: Reinhard Friedrich
Dieter Heckelmann: Ein konservativer Präsident konsolidiert
Nach den erbittert geführten universitätspolitischen Grabenkriegen der 1970er Jahre wurde 1983 mit Dieter Heckelmann ein konservativer Hochschullehrer Präsident der Freien Universität Berlin, der sich bemühte, alle hochschulpolitischen Lager einzubinden. Eine zentrale Rolle spielte dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vizepräsidenten, die die unterschiedlichen Fraktionen der Hochschullehrer repräsentierten. Auch Teile des akademischen Mittelbaus und der studentischen Linken wurden in die neue Konstellation des Präsidialamts eingebunden.
Der neue Film in der Online-Ausstellung Erlebte Geschichte gibt lebendige Einblicke.
Das Universitätsarchiv hat kürzlich den Nachlass von Dieter Kunzelmann erschlossen und der Forschung zugänglich gemacht. Der Nachlass des linksradikalen Politikaktivisten umfasst heute insgesamt 27 laufende Regalmeter. Diese Sammlung gewährt einen einzigartigen Einblick in ein bewegtes Leben, das von politischen Kämpfen, Provokationen und oft auch von rechtlichen Konflikten geprägt war.
Fotoquelle: UnbekanntFotoquelle: Nadine Perske
Ein Leben im Kampf für politische Veränderung
Dieter Kunzelmann war Mitbegründer und Aktivist der berühmten Kommune I und Mitglied des Zentralrats der umherschweifenden Haschrebellen sowie der terroristischen Gruppierung Tupamaros West-Berlin. Er soll an dem antisemitisch motivierten Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus am 9. November 1969 beteiligt gewesen sein, was er selbst jedoch vehement abgestritten hat. In der linksradikalen Zeitung Agit 883 veröffentlichte er einen „Brief aus Amman“, in dem er zur Solidarität mit der Fatah aufruft und vom „Judenknax“ schreibt.
Immer wieder geriet er mit dem Gesetz in Konflikt und verbüßte nach einer Zeit im Berliner Untergrund eine mehrjährige Haftstrafe. Als Freigänger ließ er sich – ohne Mitglied zu sein – als Kandidat für die Kommunistische Partei Deutschlands/ Aufbauorganisation (KPD-AO) in Berlin für die Wahl zum West-Berliner Abgeordnetenhaus aufstellen. Von 1983 bis 1985 war er im Zuge des damaligen Rotationsverfahrens Abgeordneter der Alternativen Liste Berlin. In den 1990er Jahren machte Dieter Kunzelmann durch verschiedene Aktionen – u.a. Eierwürfe auf Politiker, wie beispielsweise auf Eberhard Diepgen – von sich reden.
Kunzelmanns politisches Engagement und sein Kampf gegen das Establishment zogen ihn immer wieder in Konflikt mit den Behörden. Nach einer Zeit im Berliner Untergrund verbüßte er eine mehrjährige Haftstrafe und wurde als Freigänger für die Kommunistische Partei Deutschlands/ Aufbaustruktur (KPD-AO) in Berlin für die Wahl zum Abgeordnetenhaus aufgestellt. Während seiner Zeit als Abgeordneter der Alternativen Liste Berlin von 1983 bis 1985 war er eine der markantesten Figuren der politischen Szene West-Berlins.
Der Nachlass: Ein Schatz an Informationen
Der Nachlass von Dieter Kunzelmann, der nun der Forschung zur Verfügung steht, ist ein wahres Archiv seines Lebens. Von privaten Tagebüchern über Korrespondenzen bis hin zu Materialien aus den politischen Kämpfen der 1960er und 1970er Jahre – der Nachlass enthält eine Vielzahl an Dokumenten, die einen Einblick in Kunzelmanns Lebensweg und die ihn interessierenden Themen gewähren. Besonders umfangreich ist das Material zu seiner Zeit als Abgeordneter der Alternativen Liste. In der Sammlung finden sich zudem zahlreiche Presseartikel, die über ihn und seine Aktivitäten berichten, sowie Fotomaterial aus den 1970er Jahren, das Kundgebungen und Demonstrationen dokumentiert.
Ein besonderer Fund im Nachlass ist das Material von Fritz Teufel, einem weiteren prominenten Mitglied der Kommune I und der APO. Diese zu einem Nachlass Fritz Teufel zugeordneten Unterlagen beinhalten unter anderem Korrespondenz mit Personen aus Teufels persönlichem Umfeld sowie ein „Knastkalender“ aus seiner Gefängniszeit zwischen 1975 und 1977.
Vom Chaos zur Ordnung: Die Archivarbeit
Der Nachlass von Dieter Kunzelmann war ursprünglich unstrukturiert und ungeordnet: Stehordner mit irreführenden Aktentiteln, lose Mappen und Stapel von unsortierten Blättern. Daher stand zuerst eine Autopsie an, um den Nachlass systematisch erschließen zu können. So wurden unzählige Presseausschnitte nach politischen Themen, Ereignissen und Personen sortiert, um einen klaren Zugang zu ermöglichen. Viele lose Blätter wurden in neue Akten umgewandelt oder in die bereits vorhandenen Sammlungen integriert.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bewertung der Archivwürdigkeit des Materials. Bücher wurden nur in Ausnahmefällen übernommen, wenn sie mit Kommentierungen von Kunzelmann versehen waren. Teile des Nachlasses – etwa persönliche Korrespondenzen, Tagebücher und private Notizen – mussten jedoch aus Datenschutzgründen vorerst gesperrt werden.
Fazit
Der Nachlass von Dieter Kunzelmann bietet einen einzigartigen Zugang zu einem umstrittenen Aktivisten der 1960er und 1970er Jahre. Er gewährt nicht nur Einblicke in die politische Szene der Zeit, sondern auch in das Leben eines Mannes, dessen Engagement in der Kommune I, der APO und darüber hinaus die politischen Diskurse seiner Zeit nachhaltig beeinflusste. Das Universitätsarchiv hat mit der Erschließung dieses Nachlasses einen wertvollen Beitrag zur politischen und historischen Forschung geleistet, der es ermöglicht, das Leben und Wirken von Dieter Kunzelmann in seiner Komplexität zu verstehen.