Sozialdaten aus Europa kostenfrei abrufen

Neu in die Digitale Bibliothek der FU Berlin aufgenommen wurde CESSDA – Council of European Social Science Data Archives.

CESDDA  ist ein nationales Datenarchiv der 13 Teilnehmerstaaten Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowenien, Tschechische Republik und Großbritannien.

Ursprünglich 1976 als informeller Zusammenschluss der europäischen Datenarchive mit dem Zwecke eines freien sowie intensiven Erfahrungs- und Datenaustausches ins Leben gerufen, ist CESSDA seit Juni 2013 als dauerhafte, rechtmäßige Dienststelle mit einem Büro in Bergen (Norwegen) konzipiert, das von den Forschungsministerien bzw. ähnlichen Institutionen der Mitgliedsstaaten finanziert wird. Geplant sind gemeinsame Standards für Daten und Metadaten, Data Sharing und Knowledge Mobility in Europa zu konzipieren.
Norwegen hostet auch die Online-Plattform, die kostenfreien Zugriff auf ihren zentralen Data Catalogue gewährt. Dieser soll die Sozialdaten aus 16 europäischen Online-Datenarchiven miteinander vernetzen. Insgesamt werden über 9500 Studien nachgewiesen, darunter aus Deutschland Daten des GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.

E-Books zur Germanistik im Test

Nach dem Testzeitraum wurden auf der Plattform einige Titel für FU-Angehörige lizenziert.

Schmidts "Geschichte de deutschen Sprache"
Bis zum 15. Dezember 2014 können FU-Angehörige kostenfrei auf Titel der Hirzel eLibrary zugreifen.

Über die E-Book-Plattform des S. Hirzel Verlags (SHV) werden ausgewählte Titel (mit gelbem Punkt markiert) aus dem Bereich Germanistik präsentiert. Der 1853 in Leipzig gegründete Verlag war von Anfang an eng mit der Herausgabe des Deutschen Wörterbuches von Jacob und Wilhelm Grimm verbunden. Nach wie vor erscheinen bei Hirzel das Wörterbuch und seine Neubearbeitungen sowie u. a. weitere germanistische Standardwerke und Titel.

Nur eines von zahlreichen für den Test freigegebenen E-Books: Wilhelm Schmidts Geschichte der deutschen Sprache (11. Aufl., 2013)

Die Hirzel eLibrary bietet eine plattformübergreifende Volltext-Suche in allen freigegebenen Titeln an. Als Datei-Format dienen Adobe Flash bzw. das PDF-Format. Bis zu 100 Seiten sind pro Druck- bzw. Speichervorgang je E-Book erlaubt. Nach einer kostenfreien Registrierung beim Anbieter können u. a. persönliche Lesezeichen bzw. persönliche Notizen gesetzt werden. Ein direkter Export in Literaturverwaltungsprogramme wird leider nicht angeboten.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

WLAN App für Android

android_appDie ZEDAT hat eine Android App entwickelt, mit deren Hilfe es allen Angehörigen der FU möglich ist, ihr Android Mobiltelefon oder Tablet ab Version 4.3 (Jelly Bean) auf einfache und komfortable Art mit einer besonders sicheren Konfiguration des „eduroam“ Netzwerks zu versehen.

Über die neue App werden automatisch einige sicherheitsrelevante Einstellungen aktiviert, die nicht über die regulären Einstellungen der Android-Benutzeroberfläche erreichbar sind. Die ZEDAT empfiehlt daher allen, deren Android-Version unterstützt wird, die Konfiguration des „eduroam“ Netzwerks mit Hilfe der neuen App vorzunehmen.

Die ZEDAT eduroam App ist ab sofort kostenlos im Goolge Play Store verfügbar.

Weitere Informationen finden sich in einem entsprechenden Extrablatt auf der ZEDAT Homepage:
https://www.zedat.fu-berlin.de/Extrablatt_2014-10-24_Eduroam-App

Hinweise zur Konfiguration von anderen Systemen finden Sie auf den WLAN
Supportseiten der ZEDAT unter: https://www.zedat.fu-berlin.de/WLAN

Hallo Frankenstein!

Frankenstein-Maske im Nationalen Filmmuseum ItaliensWenn unheimlich kostümierte Kinderscharen um die Bibliotheken in Dahlem ziehen und „Süßes oder Saures“ rufen, ist auch Eric W. Steinhauer mit seiner „Halloween-Lecture“ nicht weit. Der prominente Bibliotheksjurist hat in den letzten Jahren im Rahmen des Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquiums (BBK) über solch skurrile Themen wie bestattungsrechtliche Fragestellungen im Bibliothekswesen oder Vampyrologie für Bibliothekare referiert. In diesem Jahr hat er sich „Frankenstein als Leser“ bzw. einer Dämonologie des Lesens angenommen.

Steinhauers Halloween Lecture 2014 findet am Dienstag, den 11. November ab 18 Uhr im Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstr. 26 (10117 Berlin) statt. Der Eintritt ist frei. Wer es bis dahin vor Spannung nicht aushält, kann durch ein aktuelles Interview in der Berliner Zeitung „vorkosten“ oder leiht sich einfach eines seiner Bücher bei uns aus:

Bis dahin Happy Halloween!

Bild: Frankenstein-Maske im Nationalen Filmmuseum Italiens (von André Ribeiro, CC-BY-2.0)

E-Books via SAGE Knowledge abrufen

Encyclopedia of Social Media and Politics Neu in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin nachgewiesen ist die E-Book-Plattform SAGE Knowledge.

Sie bietet für FU-Angehörige Zugang zu Lexika und Handbüchern des Verlages, insbesondere aus den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen, darunter zahlreiche international ausgezeichnete Titel. Eingerichtet ist eine plattformübergreifende Volltext-Suche in allen lizenzierten Titeln. Als Dateiformat stehen HTML und PDF zur Verfügung. Der Ausdruck/Download ist kapitelweise möglich. Nach einer kostenfreien Registrierung bei SAGE kann man eigene Suchen speichern und Merklisten erstellen. Der Citation-Export zu gängigen Programmen wie Endnote, Zotero, RefWorks ist möglich.

Die FU Berlin hat gegenwärtig über 30 Titel lizenziert. Käufe weiterer E-Books sollen folgen.

Bild: Nur einer von zahlreichen Titeln – Encyclopedia of Social Media and Politics (2014)

Kostenfreier Zugang zu Melanchthons Briefwechsel

640px-Philipp_Melanchthon_3Neu in der Digitalen Bibliothek ist die Datenbank Melanchthons Briefwechsel – Regesten online.

Enthalten sind die Regestentexte – deutsche inhaltliche Zusammenfassungen – zu „Melanchthons Briefwechsel. Kritische und kommentierte Gesamtausgabe, im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften herausgegeben von Heinz Scheible und Christine Mundhenk“ (Stuttgart-Bad Cannstatt, Verlag Frommann-Holzboog, 1977 ff, dokumentiert ca. 9.750 Briefe).

Über eine Suchmaske kann in den Regesten nach Absendern, Empfängern, Datum, Zeiträumen, Absendeorten und Empfängerorten gesucht werden. Darüber hinaus kann im Volltext der Regesten recherchiert werden. Außer der Textsorte Brief enthalten die Regesten auch Vorreden und Gutachten.

Der Text ist der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Bild: Philipp Melanchthon (WikiCommons)

Test für American Consumer Culture

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

EducationBis zum 20. November 2014 können FU-Angehörige die Datenbank American Consumer Culture – Market Research & American Business, 1935-1965 kostenfrei testen.
Durch den Zugang zu den kompletten Marktforschungsberichten von Ernest Dichter, dem in diesem Zeitraum führenden Verbraucher-Analysten und Pionier der Marktforschung, bietet die Datenbank einen einzigartigen Einblick in den amerikanischen Konsumboom in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die Sammlung ist eine Fundgrube an Informationen über einige der bekanntesten amerikanischen Marken, mit Tausenden von Berichten zu Konsumgütern, die von Tabak und Rundfunk bis zu Autos und Hotels reichen. In Auftrag gegeben wurden die Berichte von Unternehmen wie Philip Morris, Chrysler, Exxon und CBS.

Die Arbeit von Dichter und seinem Institut für Motivationsforschung lieferte die Bausteine für viele der großen Kampagnen des „goldenen Zeitalters der Werbung“ – einschließlich der berühmten “put a tiger in your tank”-Kampagne von Exxon und dem Slogan “bet you can’t just eat one” für Frito-Lay – und half bei der erfolgreichen Einführung von Mattels Barbie-Puppe.

Die Dokumente können mit einem Image Viewer gelesen werden, ein Download von PDF-Dokumenten ist während der Testphase nicht möglich.

Der Beschreibungstext ist weitgehend der Anbieterseite entnommen.

Bibleworks Version 9.0 erworben

Die wissenschaftliche Bibelsoftware BibleWorks, Version 9.0 eröffnet den Zugang zu den biblischen Texten in den Originalsprachen (35 Texte in Hebräisch, Aramäisch und Altgriechisch) und in historischen wie modernen Übersetzungen (200 Übersetzungen in 40 Sprachen, darunter Lateinisch, Griechisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch u.v.m.). Ferner enthalten sind mehrere philologische Wörterbücher (Hebräisch-Englisch, Griechisch-Englisch), Sachlexika in englischer Sprache mit Worterklärungen und Querverweisen zu anderen Bibelstellen sowie Programme zur morphologischen Analyse der hebräischen, aramäischen und griechischen Texte. Die neue Ausgabe enthält neue Transkriptionen für sieben der wichtigsten griechischen Handschriften des Neuen Testaments. Die Retrievalsoftware ermöglicht einfache Volltextsuchen ebenso wie komplexe morphologische und grammatikalische Untersuchungen.

Es wurden 5 simultane Zugänge erworben.

Testdatenbank Electronic Enlightenment

Die Datenbank wurde ab Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 dauerhaft für FU-Angehörige lizenziert.

Bis zum 15. November 2014 kann die Datenbank Electronic Enlightenment -letters and lives online getestet werden.

Electronic Enlightenment umfasst Briefwechsel zwischen den maßgebenden Denkern und Schriftstellern des 17.- 19. Jahrhunderts. Sie enthält über 55.000 Briefe und Dokumente, Informationen zu rund 6.500 Briefpartnern, ca. 230.000 wissenschaftliche Annotationen sowie Informationen zu über 80.000 Quellen.

Electronic Enlightenment ist ein Forschungsprojekt der Universität Oxford.

Beckett Digital Manuscript Project

Die Universitätsbibliothek konnte einen Test von 2 Wochen bis zum 3. November 2014 für die Volltext-Datenbank Samuel Beckett Digital Manuscript Project vereinbaren.

Das Samuel Beckett Digital Manuscript Project wurde lizenziert.

Das Beckett Digital Manuscript Project ist ein digitales Archiv von Samuel Becketts Handschriften, in 26 Forschungsmodulen (geplant). Jedes dieser Module umfasst digitale Faksimiles und Transkriptionen aller erhaltenen Handschriften.

Enthalten sind zurzeit (10/2014) zwei Module L’Innommable / The Unnamable, Stirrings Still / Soubresauts und das Gedicht Comment dire / what is the word.

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit der European Research Council mit dem Centre for Manuscript Genetics (University of Antwerp), der Beckett International Foundation (University of Reading) und des Harry Ransom Humanities Research Centers (University of Texas at Austin).