Online-Zugriff auf Mittellateinisches Wörterbuch

Zugriff auf den NiermeyerAb sofort haben FU-Angehörige dauerhaft Zugriff auf die Online-Volltextausgabe des Mittellateinischen Wörterbuchs.

Es wurde von Jan Frederik Niermeyer und Co van de Kieft auf der Grundlage der 2., grundlegend überarbeiteten und erweiterten Auflage 2002 (J. W. J. Burgers) verfasst. Das rund 31.000 Stichwörter umfassende Nachschlagewerk verzeichnet für jeden Eintrag eines mittellateinischen Begriffs neben der französischen und englischen auch die deutsche Bedeutungsangabe. Darüber hinaus sind relevante mittellateinische Belegstellen angegeben, die den jeweiligen Begriff im Kontext zeigen.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Zeitraum von 550-1150 n. Chr. Berücksichtigt sind alle Textarten, also neben literarischen und historiographischen Texten auch Rechts- und sonstige Gebrauchstexte, vor allem Urkunden. Für die Neuausgabe von 2002 wurden auch englische Quellentexte in größerem Umfang herangezogen. Stärkere Berücksichtigung fanden auch Texte aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts.“

Der Text ist der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Datenbanken aus dem Bereich Judaistik lizenziert

Buchausgabe des TalmudMit dem Online Responsa Project und der Sol and Evelyn Henkind Talmud text databank können FU-Angehörige nun dauerhaft auf zwei Volltextdatenbanken aus dem Bereich Judaistik zugreifen.

Das Online Responsa Project der israelischen Bar-Ilan-Universität bietet jüdische Quellentexte in hebräischer Sprache. Die Sammlung umfasst einen Zeitraum von drei Jahrtausenden und eröffnet den Zugang zum gesamten Spektrum der rabbinischen und halachischen Literatur bis ins 20. Jahrhundert.
Sie enthält den Text der hebräischen Bibel und deren bedeutendste Kommentierungen, den Babylonischen Talmud mit dem Kommentar von Rashi (R. Schlomo ben Jitzchak, 1040-1105) und den Tosafot (Randglossen zum Talmud), den Jerusalemer Talmud, die Mishneh Torah von Rambam (R. Moshe ben Maimon, 1138-1204), den Shulchan Aruch mit Auslegungen, die halachischen und aggadischen Midrashim, den Zohar sowie über 400 Bände Responsen-Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Die Texte können im Volltext nach einzelnen Stichwörtern oder Phrasen durchsucht werden und sind zusätzlich durch einen Themenindex erschlossen. Die Nutzung ist auf fünf gleichzeitige Zugriffe beschränkt.

Die Sol and Evelyn Henkind Talmud Text Databank enthält über 200 Traktate des Babylonischen Talmuds. Ebenfalls inbegriffen sind Handschriften, erste Drucke, Fragmente der Cairo Genizah aus der Jewish Theological Seminary Library und der Ausgabe Vilna. Ergänzt wird die Datenbank um einen Literaturindex zu wissenschaftlicher und rabbinischer Literatur, die sich Textpassagen des gesamten Talmuds annimmt.

Bild: צילום של הספר (Lizenz: CC-Zero)
Der Text ist weitgehend den entsprechenden Informationsseiten aus DBIS entnommen.

Bibliographie zur Byzantinischen Zeitschrift

Neu im Campus-Netz für FU-Angehörige nutzbar ist die Bibliographie zur Byzantinischen Zeitschrift.

Die CD-DROM-Datenbank von Saur präsentiert Daten der bibliografischen Anzeigen der Byzantinischen Zeitschrift und der Supplementa inklusive der Rezensionshinweise für die Bände 83(1990)-97(2004), Supplemente I-III. Beim Login taucht eine Passworteingabe auf, die mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“ übersprungen werden kann.

Systemvoraussetzungen sind Oracle (SUN) Java Runtime Environment (JRE), Version 1.6.23 oder höher. Alternativ: Citrix Receiver 3.x.

Kostenfrei nach US-Doktorarbeiten der Jahre 1933-1955 recherchieren

Neu in die Digitale Bibliothek der FU Berlin aufgenommen wurde die kostenfreie Datenbank American Doctoral Dissertations 1933-1955.

Bei dem Titel handelt es sich um eine digitalisierte Ausgabe des Print-Index Doctoral Dissertations Accepted by American Universities (DDAAU), der jährlich von der H.W. Wilson Company für den National Research Council und The American Council of Learned Societies by the Association of Research Libraries zusammengestellt wurde. Dieser weist einzig umfassend alle Dissertationen nach, die zwischen 1933 und 1955 von US-amerikanischen Universitäten akzeptiert wurden.

Die Datenbank wird von EBSCO gehostet und ist nach Feldern wie Dissertationstitel, Autor und Institut durchsuchbar. Beigefügt ist jeder Aufnahme jeweils die Originalseite aus dem Print-Index als PDF-Datei („PDF Full Text“), jedoch nicht die Dissertation im Volltext, wie es beispielsweise die für FU-Angehörige lizenzierte Datenbank ProQuest Dissertations & Theses (PQDT) für Hochschulschriften aus den Geistes- und Sozialwissenschaften anbietet. Gerade für die Recherche nach Dissertationen aus den Naturwissenschaften kann American Doctoral Dissertations 1933-1955 eine Ergänzung zur bereits ergiebigen ProQuest-Datenbank sein.

Der Text ist zum Teil der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Zugriff auf Kunst- und Avantgardezeitschriften des 19. und 20. Jh.

Neu in die Digitale Bibliothek aufgenommen wurde die kostenfreie Datenbank Blue Mountain Project.

Die Princeton University Library bietet über diese Plattform digitalisierte Ausgaben internationaler Kunst-, Literatur- und Musikzeitschriften insbesondere des Zeitraums 1848 – 1923 an. Die von verschiedenen Institutionen zur Verfügung gestellten Zeitschriften stellen wichtiges Quellenmaterial für die Erforschung der zeitgenössischen künstlerischen und literarischen Strömungen dar mit dem Schwerpunkt Avantgarde und Moderne. Gegenwärtig werden über 2400 Zeitschriftenhefte mit mehr als 56.000 Seiten und fast 60.000 Artikeln angeboten.

Für die Recherche stehen zur Verfügung: Volltextsuche in den Zeitschrifteninhalten (Schnellsuche und Erweiterte Suche), Browsing-Liste der Zeitschriftentitel, Zugriff über Erscheinungsjahr/Datum. Aufsätze bzw. Einzelhefte können ausgedruckt werden. Dafür steht in der Heftansicht entweder die Funktion „Issue PDF“ zur Verfügung und/oder die Funktion „Clip this article“.

Die Datenbank soll hinsichtlich Berichtszeit und Titelmaterial weiter ausgebaut werden.

Der Text ist der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

25 Jahre Kinderrechte

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Plakat_A3_RGB-Ausdruck_Arial-25Jahre-4a
Am 20. November 2014 feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihren 25. Geburtstag.   Zu diesem Anlass zeigt das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin die Ausstellung
„Karikaturen für UNICEF“.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Karikaturen international bekannter Karikaturisten zu Kinderrechtsverletzungen in aller Welt.

Ort: Informationszentrum der Universiätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Zeit: 17.11.2014 bis 30.01.2015,  9-20 Uhr.

Ganzjähriger Verkauf von Lehrbüchern in der Universitätsbibliothek

Seit diesem Jahr hat die Lehrbuchsammlung der UB die Modalitäten für den Lehrbuchverkauf geändert. Es werden jetzt ganzjährig Titel bzw. Auflagen aus dem Bestand ausgeschieden und direkt in den Verkauf genommen. Das Angebot auf den Buchverkaufstischen in der Lehrbuchsammlung unterliegt nun steten Veränderungen, so dass sich immer wieder ein Blick lohnt! Diese Woche aktuell in den Verkauf gekommen ist der Palandt von 2012 für unschlagbare 15,00 €. Weiterhin ist nur Barzahlung möglich.

Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und 20. Jh. online

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die kostenfreie Online-Datenbank art journals – Kunst- und Satirezeitschriften.

Mit dieser Datenbank bietet die UB Heidelberg den freien Zugang zu den von ihr digitalisierten Kunst- und Satirezeitschriften an. Schwerpunktmäßig handelt es sich um deutschsprachige und im europäischen Ausland erschienene Zeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Partner Collegium Artium sind zusätzlich wichtige polnische Kunstzeitschriften mit ihrem Gesamtbestand bis in die Gegenwart zugänglich.

Die Datenbank umfasst derzeit bereits über 100 Zeitschriftentitel mit dem Inhalt von ca. 50.000 Bänden im Volltext. Der Zugriff auf die Zeitschriftentitel kann sowohl über das Erscheinungsland, eine alphabetische Titelliste als auch nach Erscheinungsjahren erfolgen. Für die übergreifende Recherche innerhalb der bibliographischen Daten und Inhaltsverzeichnisse der digitalisierten Zeitschriftenbände steht eine Recherchemaske zur Verfügung (u.a. Autor-/Titelstichwortsuche). Die Volltextsuche ist für in Antiqua gedruckte Texte möglich. Die Karikaturen und Illustrationen der Satirezeitschriften werden zusätzlich in der von der UB Heidelberg betriebenen Bild- und Multimediadatenbank HeidICON erfasst und erschlossen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Kostenfreier Zugriff auf das Russisch-Deutsche Wörterbuch

Bei der im Internet im Open Access verfügbaren Datenbank handelt es sich um die Online-Version des gedruckten Werkes Russisch-Deutsches Wörterbuch (RDW), das bis 2013 in 9 Bänden (bis zum Eintrag „po-sibirski“) bei Harassowitz erschienen ist. Für die elektronische Publikation werden die bisher erschienenen Wortstrecken sukzessive neu bearbeitet.

Unter „Optionen“ lassen sich u. a. die in der elektronischen Version umgesetzten Buchstaben auswählen (gegenwärtig die ersten drei des kyrillischen Alphabets: А, Б und В). Zusätzlich kann die Sprache der Benutzeroberfläche geändert werden. Das gedruckte RDW ist auf ca. 250.000 Lemmata ausgelegt und wird bis 2017 abgeschlossen sein.
Es enthält nicht nur den Kernwortschatz der russischen Standardsprache, sondern in Auswahl auch periphere Bereiche der russischen Lexik: veraltende und heute veraltete Stichwörter (darunter solche aus dem 19. Jh.), Neologismen, landschaftlich gebundene Benennungen, Wörter und Bedeutungen aus dem Substandard, darunter Jargonismen und Vulgarismen. In großem Umfang wurden Fachwörter aus Bereichen berücksichtigt, die auch für die gemeinsprachliche Kommunikation relevant sind. Das RDW enthält neben Einwortbenennungen auch idiomatische Wendungen, Sprichwörter und Redensarten, nichtidiomatische Mehrwortbenennungen und Kollokationen. In strenger Auswahl wurden gebräuchliche Abkürzungen sowie Eigennamen aufgenommen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS bzw. der Anbieterseite entnommen.

Österreichische Personendatenbanken zum Nationalsozialismus/Holocaust

Logo des DÖWDas Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) bietet freien Online-Zugriff auf mehrere Personendatenbanken zum Thema Nationalsozialismus bzw. Holocaust. Ab sofort können diese auch über die Digitale Bibliothek der FU gefunden werden.

Die vier Datenbanken im Überblick:

  • Gestapo-Opfer:Zugriff auf über 4600 Fotos von NS-Opfern aus der Erkennungsdienstlichen Kartei der Gestapo Wien, ergänzt durch biographische Eckdaten sowie Informationen über die Festnahme und weitere Verfolgung. Möglich sind gezielte Abfragen nach Personen ebenso wie – bei alleiniger Auswahl dieser Datenbank – ein Blättern durch einzelne Themenbereiche (Arbeiterbewegung, Katholisch-konservatives Lager, Individuelle Widerständigkeit, Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Zeugen Jehovas, Römisch-katholische Kirche, Fremdarbeiter).
  • Shoah Opfer: Informationen zum Schicksal von über 63.800 österreichischen Opfern des Holocaust (laufende Erweiterung). Aufgelistet werden Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort und letzter Wohnort des Opfers, der Zielort und das Datum der Deportation und – soweit bekannt – das Todesdatum sowie der Todesort.
  • Politisch Verfolgte: Angaben zu rund 8000 Männern und Frauen, die als Opfer politischer Verfolgung während des NS-Regimes hingerichtet oder ermordet wurden oder infolge der Bedingungen der Verfolgung ums Leben kamen. (inkl. 400 Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz).
  • Totenbuch Spiegelgrund: Totenbuch der Wiener Euthanasie-Klinik „Am Spiegelgrund“, in dem alle Todesfälle von der Gründung der Anstalt im Juli 1940 bis zum Kriegsende penibel aufgelistet wurden.
Der Text ist weitgehend den Infoseiten des Anbieters entnommen.