Am Freitag, den 16. Juni 2023 findet der vierte bundesweite Digitaltag statt. Der Aktionstag bringt Menschen zusammen, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. 2023 stehen digitale Kompetenzen mit dem Motto „Digitalisierung – Entdecken. Verstehen. Gestalten.“ im Fokus. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen oder öffentliche Hand bringen sich mit vielfältigen Formaten wie Dialoge, Beratungen, Führungen, Tutorials und Seminare oder Hackathons ein. Die einzelnen Aktivitäten werden auf www.digitaltag.eu auf einer interaktiven Aktionslandkarte dargestellt.
Die Universitätsbibliothek der Freien Universität ist zum dritten Mal mit zwei Online-Veranstaltungen vertreten (verwendete Software: Cisco Webex):
Um 11:00 Uhr bringen wir Ihnen im Format Literaturverwaltung mit Zotero ein kostenfreies Literaturverwaltungsprogramm näher. Es kann als Alternative zu lizenzpflichtigen Konkurrenzprodukten wie Citavi oder EndNote genutzt werden. Wir führen in das Sammeln und Verwalten von verschiedenen Informationsquellen ein, behandeln das Einfügen von Literaturnachweisen in eigene Texte und die automatisierte Erstellung von Bibliografien.
Ab 13:00Uhr folgt der Kurs Qualitätspresse finden, Fake News vermeiden. Die Veranstaltung bietet Ihnen einen Einstieg in die Recherche nach Zeitungsartikeln der Qualitätspresse, klärt allgemein über die Presselandschaft sowie anhand von Beispielen über das Thema Fake News auf. Auch werden einschlägige Faktencheckportale präsentiert.
Wollen Sie mit uns am 16. Juni digitalisieren?
Im Rahmen des Digitaltags wird zudem der „Preis für digitales Miteinander“ in den Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“ verliehen. Der Preis ist je Kategorie mit 10.000 Euro dotiert.
Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten, und zum Preis für digitales Miteinander gibt es unter www.digitaltag.eu.
Sonderausstellung der Universitätsbibliothek und der Abguss-Sammlung Antiker Plastik bietet ab 21. Juli 2023 ungewöhnliche Einblicke in die universitären Sammlungen
— Verlängert bis 12. November 2023 —
Hautnah – Unter die Haut. Objekte wissenschaftlicher Praxis in den Sammlungen der Freien Universität Berlin Sonderausstellung der Universitätsbibliothek und der Abguss-Sammlung Antiker Plastik in Kooperation mit den Sammlungen der Freien Universität
21. Juli – 5. November 2023(verlängert bis 12. November) Öffentliche Vernissage am Donnerstag, 20. Juli 2023 | 18:00 Uhr
Modelle fossiler Mikroorganismen, die Struktur eines Pantoffeltierchens in tausendfacher Vergrößerung, der Kunstharzabguss einer Tontafel in mittelassyrischer Keilschrift, Faksimiles reich illustrierter frühneuzeitlicher Handschriften, das Korrosionspräparat eines Hundekopfes, Anschauungsmodelle physikalischer Gesetzmäßigkeiten, Hölzer verschiedener Baumarten in einer japanischen Xylothek: Die wissenschaftlichen Sammlungen der Freien Universität Berlin sind reich an vielschichtigen Objekten, die es ermöglichen, ‚hautnah‘ Dinge zu begreifen und – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne –‚unter der Haut‘ Unsichtbares sichtbar zu machen.
Anlässlich des 75-jährigen Gründungsjubiläums der Freien Universität Berlin öffnet die Sonderausstellung „Hautnah – Unter die Haut“ Schubladen und Schränke der universitären Sammlungen und bietet ungewöhnliche Einblicke in die Vielfalt der Forschung und Lehre an der Freien Universität.
Erstmals präsentieren sich die universitären Sammlungen damit gemeinsam einer breiten Öffentlichkeit: Mit der Abguss-Sammlung Antiker Plastik in Berlin-Charlottenburg, welche dem Institut für Klassische Archäologie der Freien Universität angehört, wurde ein Ausstellungsort gefunden, der den Reichtum der wissenschaftlichen Sammlungen über die Universitätsöffentlichkeit hinaus sichtbar und – bei freiem Eintritt – allen interessierten Besucher*innen zugänglich macht.
Bild 2Bild 3Bild 4Für Bildbeschreibung und zum Vergrößern bitte Bilder anklicken.
Die über 50 gezeigten Objekte sind dabei Diskussionsgegenstände, Wissensdarsteller und Wissensfinder – und nicht zuletzt Teil der Geschichte der Freien Universität. Sie stehen für das Aufrollen, Entfalten und Abwägen von Sachverhalten und Argumenten in den verschiedenen Wissenschaften: Eine Entdeckungsreise von der Archäologie zur Paläontologie, von der Buchkunde zur Tiermedizin, von der Zoologie über die Botanik zur Physik.
Kuratiert wird die Ausstellung von Stefanie Klamm, Stabsstelle Koordination der Universitätssammlungen an der Universitätsbibliothek, sowie Elaine Charwat. Das Ausstellungsprojekt ist damit ein erstes öffentlich sichtbares Ergebnis der Kooperation zwischen der Stabsstelle, die 2021 an der Universitätsbibliothek neu eingerichtet wurde, und den wissenschaftlichen Sammlungen der Freien Universität.
Sammlungen am Institut für Veterinär-Anatomie – Fachbereich Veterinärmedizin
Herbarium Berolinense – Botanischer Garten und Botanisches Museum
Universitätsarchiv – Universitätsbibliothek
Besuchs-Infos auf einen Blick:
Hautnah – Unter die Haut. Objekte wissenschaftlicher Praxis in den Sammlungen der Freien Universität Berlin Sonderausstellung der Universitätsbibliothek und der Abguss-Sammlung Antiker Plastik in Kooperation mit den Sammlungen der Freien Universität
21. Juli – 12. November 2023 geöffnet Donnerstag – Sonntag, 14:00 – 17:00 Uhr Eintritt frei
Ort: Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin Schloßstraße 69b 14059 Berlin-Charlottenburg www.abguss-sammlung-berlin.de
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Begleitend zu der Sonderausstellung ist eine gleichnamige Publikation erschienen, herausgegeben von den Kuratorinnen Stefanie Klamm und Elaine Charwat.
Hautnah – Unter die Haut. Objekte wissenschaftlicher Praxis in den Sammlungen der Freien Universität Berlin Hrsg.: Stefanie Klamm, Elaine Charwat Eine Publikation der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, 2023 120 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen Broschur ISBN: 978-3-96110-464-2 (print) / 978-3-96110-465-9 (online) 10 €
Die Publikation ist in der Ausstellung vor Ort erhältlich oder kann bei der Hochschulschriftenstelle unter hsstelle@ub.fu-berlin.de bestellt werden. Eine digitale Version des Buches ist außerdem im Refubium veröffentlicht.
Bild 1: Vergrößertes Kunststoffmodell des Pantoffeltierchens (Paramecium caudatum), hergestellt von der Präparatorin Heidi Schindler, Zoologische Lehrsammlung am Institut für Biologie/Zoologie der Freien Universität Berlin. Foto: Michael Fahrig / Institut für Biologie/Zoologie, Freie Universität Berlin.
In dieser Woche bleiben zwei Bibliotheksstandorte der Freien Universität jeweils für einen Tag geschlossen.
Aufgrund einer internen Veranstaltung bleibt die Veterinärmedizinische Bibliothek am Mittwoch, den 14. Juni 2023 ganztägig nicht zugänglich.
Am Freitag, den 16. Juni 2023 ist aufgrund eines Betriebsausflugs die Bibliothek des Bibliothek des John-F.-Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien ganztägig geschlossen.
Wir bitten um Verständnis.
This week, two library locations of Freie Universität will each be closed for one day.
Aufzeichnen – Extrahieren – Sammeln – Anonymisieren – Abschreiben – Umdichten – Zirkulieren – Zurückgeben und am Ende die Frage: „Wie viel koloniale Beute gibt es in dieser Bibliothek?“ Die aktuelle Ausstellung des Masterseminars „Looted literature“ unter der Leitung von Frau Prof. Irene Albers und Andreas Schmid zeigt Provenienzgeschichten anhand einzelner Buchtitel und Exponate. Bis zum 20.07.2023 kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Philologischen Bibliothek besucht werden.
Die Vitrinen in der Philologischen Bibliothek auf Ebene 0 mit den roten Titelüberschriften erzeugen Aufmerksamkeit und erfordern zugleich Ruhe und Zeit für das Verstehen und Betrachten der vielschichtigen Ausstellung. Bücher, Zeichnungen, Fotos, Karteikarten, Quellentexte, Reproduktionen, Titelcover und ein Phonograph aus dem Ethnologischen Museum zeigen und erzählen Geschichten über die europäischen Aufzeichnungen von sog. Oralliteraturen. Die Beschaffung der Reproduktionen und einzelner Originalausgaben war mit intensiver Recherchearbeit und Archivbesuchen verbunden.
Eine Kernfrage zieht sich wie ein roter Faden durch die Vitrinen: Kann Literatur – analog zur Raubkunst – zu kolonialer Beute werden? Im Licht aktueller Debatten über Aneignung, Raub und Restitution im Anschluss an die Veröffentlichung des von Bénédicte Savoy und Felwine Sarr im Auftrag von Macron erstellten Berichts und sich anschließenden Publikationen versucht die Ausstellung, die literarische Moderne anhand von Herkunftsgeschichten neu zu denken.
„Sind Geschichten auch Raubgut?“ Der Tagesspiegel-Artikel verdeutlicht die Schwierigkeiten, überlieferte Texte und Geschichten bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen.
Ausstellung und Führungen
Im Rahmen der anstehenden „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 17.06.2023 in der Zeit von 17:00 – 22:00 Uhr gibt es für alle Interessierten Gelegenheiten, die Ausstellung mit einer Führung zu erleben.
Hier findet sich ein weiterer Beitrag zur Ausstellung, verfasst vom Mitkurator Andreas Schmid.
Weitere Anfragen zu Führungen können per E-Mail gestellt werden:
Konzeptionelle Leitidee war der Begriff „Freiheit“. Der neue frische Grünton des Logos heißt „Electric Lime“ und soll mit dem grünen Campus, mit Nachhaltigkeit, Jugend und Erneuerung assoziiert werden. Auch eine neue Schrift wurde ausgewählt, die für Bildschirmdarstellungen besser geeignet ist.
Die Entwicklung des neuen Corporate Designs gestaltete sich partizipativ über ein Jahr. Mitarbeiter*innen und Studierende der Hochschule wurden ebenso eingebunden wie die Berliner Stadtgesellschaft und wichtige Stakeholder.
Das Schulungsteam der Philologischen Bibliothek bietet ganzjährig eine Vielfalt an Schulungsformaten (digitale Einführungen oder Präsenztermine) für Studierende, Forschende und Lehrende an. Ob im Schulungsraum der Bibliothek oder direkt im Seminarraum: Recherche- und Informationskompetenz vermittelt das Team maßgeschneidert nach den Bedürfnissen der Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Philosophie & Geisteswissenschaften.
Eine gut formulierte Suchanfrage und die systematische und gezielte Anwendung von Filtermöglichkeiten helfen dabei, die relevante Literatur für die eigene Arbeit zu finden.
In der Grundschulung werden kleine, praktische Rechercheaufgaben bearbeitet, die anschließend gemeinsam besprochen werden. Sie wird in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch angeboten und kann dauerhaft als Schulung über die Webseite der Philologischen Bibliothek für Seminare und Gruppen angefragt werden.
„Pick & Choose“ – Rechercheschulungen für Seminare
Dieses Programm gibt Seminarleiter*innen die Möglichkeit, die Schulungsinhalte selbst zu wählen und aus einer Modulliste passende Themen zusammenzustellen. Die Liste gibt neben den Inhalten auch Hinweise auf die Eignung für die jeweiligen Ausbildungsstufen B. A., M. A. oder Promovierende und kann vor allem bei fortgeschrittenen oder gemischten Studierendengruppen gezielt Lücken in der Recherchekompetenz schließen. Insbesondere die fachspezifischen Angebote werden gern in einen allgemeinen fachübergreifenden Schulungsteil integriert und sind sehr beliebt.
IT-Ersthilfe direkt in der Philologischen Bibliothek
Allen Bibliotheksnutzer*innen steht außerdem die IT-Ersthilfe zur Seite, wenn die Anmeldung im WLAN, der VPN-Zugang oder das ZEDAT-Portal Schwierigkeiten bereiten. Individuelle Hilfe und Informationen zu Hochschul-Diensten wie der FU-Box, Blackboard, Userwikis, Office-Installation oder Webmail gibt es bei Bedarf. Während der Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag 10:00–16:00 Uhr, Freitag 10:00–15:30 Uhr können ohne Anmeldung direkte Anfragen an das Team der Leihstelle gestellt werden.
Generell steht das Schulungsteam der Philologischen Bibliothek für weitere Anfragen zur Verfügung und berät gern bei individuellen Wünschen! Sprechen Sie uns an! Kontakt: informationskompetenz@philbib.fu-berlin.de
Die Sammlung bietet Zugriff auf 82 E-Journals, die von der Penn State University Press, einem führenden Verlag für geistes- und sozialwissenschaftliche Zeitschriften, veröffentlicht werden.
Die Titel werden über die Plattform des Scholarly Publishing Collective (SPC) verfügbar gemacht und decken u.a. die Bereiche Literatur, Religionswissenschaften, Bildung und Theater ab.
Enthalten sind z.B.:
Bishop-Lowell Studies
Hungarian Studies Review
Journal for the History of Rhetoric
Libraries: Culture, History, and Society
Victorians Institute Journal
Alle verfügbaren E-Journals sind im Bibliotheksportal Primo nachgewiesen.
Der Beschreibungstext wurde den Informationsseiten des Anbieters entnommen.
Ab heute ist es wieder so weit – mit der BiblioCON 2023 findet die wichtigste und größte Fortbildungsveranstaltung der Bibliotheksbranche vom 23. bis 26. Mai in Hannover statt. Veranstalter sind der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und der Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB). Erwartet werden rund 3500 Teilnehmende aus 18 Ländern. Die Universitätsbibliothek der Freien Universität ist in diesem Jahr besonders zahlreich vertreten. Unsere Kolleginnen und Kollegen präsentieren verschiedenste Vorträge und sind unter anderem an Podiumsdiskussionen und Posterpräsentationen beteiligt.
Dies diesjährige Veranstaltung wartet mit einem Novum auf: Zur 111. Auflage wurde die bisherige Bezeichnung „Bibliothekartag“ verworfen. Ab sofort können sich unter dem neuen, zeitgemäßeren Namen BiblioCON weibliche Berufsangehörige, die die große Mehrheit der Beschäftigten stellen, und Angehörige anderer geschlechtlicher Identitäten mit der Veranstaltung besser identifizieren. Auch finden sich in wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken nicht mehr „nur“ ausgebildete Bibliothekarinnen und Bibliothekare – unter anderem zählen immer mehr Pädagoginnen und Pädagogen, Informatikerinnen und Informatiker sowie Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMIs) zum Beschäftigtenkreis.
Mit insgesamt 12 Vorträgen, 2 Podiumsdiskussions-Auftritten, 2 Posterpräsentationen und einer öffentlichen Arbeitssitzung ist unsere Universitätsbibliothek mit geballter und vielfältiger Fachkompetenz auf der BiblioCON präsent. Wie jedes Jahr gibt es zum Teil auch die Möglichkeit, aus der Ferne per Streaming am Kongress teilzunehmen beziehungsweise über Socia-Media-Kanäle mit den Hashtags #111BiblioCon bzw. #revonnah live davon zu berichten.
Hier folgt eine Programm-Übersicht aller Beiträge von Kolleg*innen unserer Universitätsbibliothek:
Offene Arbeitssitzung der Special Interest Group „UX in Bibliotheken“ vom BIB mit Sina Menzel und Alena Behrens (ZBW Leibniz Informationszentrum Wirtschaft)
Neben unseren Vorträgen gibt es vor Ort und im Streaming die Möglichkeit, spannende Beiträge zu vielfältigen weiteren Themen zu lauschen. Abseits der klassischen Vorträge und Podiumsdiskussionen gibt es auch in diesem Jahr wieder den #Freiraum und diverse Poster-Präsentationen.
Wir wünschen allen Vortragenden viel Erfolg & allen Besuchenden einen spannenden Kongress!
Vielen Dank für die Zusammenstellung an Matheo Mareski-Iffländer, Mitarbeiter der Uniersitätsbibliothek der Freien Universität.
Nach dem Testzeitraum wurden die Jahre 2008 bis 2024 lizenziert!
Bis zum 24. September 2023 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Springer Protocols getestet werden.
Springer Protocols ist ein Teil von Springer Nature Experiments und enthält aktuell über 71.000 Labor-Protokolle aus dem Bereich Bio- und Umweltwissenschaften ab 1980 ff. mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachstellen im eigenen Labor.
Laut Anbieter werden jährlich rund 4.000 neue Protokolle ergänzt, wobei ältere Versionen jeweils erhalten bleiben.
Die Protokolle wurden u.a. den folgenden Serien entnommen:
Methods In Molecular Biology (> 60.000 Protokolle)
Methods In Molecular Medicine (> 3.700 Protokolle)
Neuromethods (> 3.000 Protokolle)
Springer Protocols Handbooks (> 2.800 Protokolle)
Methods In Pharmacology and Toxicology (> 900 Protokolle)
Methods In Biotechnology (> 600 Protokolle)
Die folgenden Fachgebiete werden u.a. abgedeckt:
Biochemie
Bioinformatik
Biotechnologie
Genetik / Genomik
Immunologie
Infektionskrankheiten
Krebsforschung
Mikrobiologie
Molekularbiologie
Neurowissenschaften
Pflanzenwissenschaften
Pharmakologie / Toxikologie
Zellbiologie
Sie möchten die Datenbank auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Die Philologische Bibliothek führt regelmäßig Gespräche mit den lokalen Buchlieferanten, um ressourcenschonender und umweltfreundlicher bei den Buchbestellungen zu werden. Die Verpackung und der Transport sind hierbei Möglichkeiten für Bibliothek und Buchlieferant, dauerhaft einen Beitrag mehr für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Lutz Werner, Geschäftsführer der Akademischen Buchhandlung ist überzeugter Lastenradfahrer
Die Buchanlieferungen der Akademischen Buchhandlung Werner erfolgen mit dem Lastenrad. Das Modell fand er fertig gebaut im Internet und der Stauraum ist ideal für größere Buchlieferungen. Geschützt bei Regen erfolgen die Buchauslieferungen in der näheren Umgebung an die Bibliotheken.
Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Anschaffungskosten im ersten Jahr der Zustellung die Einsparungen von Autoversicherung, Benzin etc. ausgeglichen haben. Auf die Frage, ob Fahrräder und Lastenräder die Straßen Berlins erobern, antwortet Lutz Werner:
In naher Zukunft werden die Fahrräder nicht den Autoverkehr verdrängen können. Leider wird von vielen Autofahrer*innen das Rad als Ärgernis angesehen, politisch kann der Umstieg nicht für einen Großteil der Bevölkerung vermittelt werden. Ich wünsche mir, dass jeder gesunde Mensch die Möglichkeit nutzen sollte, Fahrrad zu fahren, auch beruflich. Die Vorstellung, dass anstelle von lautem Autoverkehr Fahrradketten leise rasseln und man nicht mehr hinter einem stinkenden Auspuff fahren muss… Das wäre es!
Lutz Werner
In Berlin bieten immer mehr Öffentliche Bibliotheken in den Bezirken die Ausleihe von Lastenrädern an. An der Freien Universität sind für die Abteilungen der Poststelle und für das Team der Hausmeister*innen Lastenräder im Einsatz. Nachhaltige Mobilität soll in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Nachhaltigkeit & Energie zunehmend ausgebaut werden.
Es liegt zunehmend in der Hand der Bibliotheken, proaktiv auf die Buchlieferanten zuzugehen. Der Austausch zwischen Bibliothek und Buchlieferant offenbart oft, dass nachhaltiges Handeln beiderseits verfolgt wird. Es kann aber auch zukünftiges Kriterium sein, dort seine Bücher zu bestellen, wo die klimaneutrale Buchanlieferung garantiert wird.
Welche Möglichkeiten es gibt, auch mit internationalen Buchlieferanten Verpackungsmüll zu vermeiden, lesen Sie hier nach.